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[von dieNeustadt am 28 Feb 2013 | 4 Kommentare |

Sicherlich habt ihr das bemerkt: Schon lange ist es ziemlich ruhig geworden um den Viertel.Dollar. Das hatte mehrere Gründe. Zum Einen galt es kleine technische Probleme zu lösen und Vermarktungspartner zu finden, zum Anderen haben wir vor allem eine Einschätzung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin abgewartet müssen, denn immer deutlicher wurden hier die Zeichen, dass die „Neustadt-Währung“ nicht als lizenzierungsfreies Gutscheinsystem, sondern als so genanntes E-Geld eingestuft wird.

Viertel.Dollar = E-Geld = Nicht zu stemmen 

E-Geld darf aber nur von lizenzierten Instituten (zum Beispiel Banken) herausgegeben bzw. betrieben werden. Wir haben uns auf eine gesetzliche Ausnahmeregelung für „begrenzte (Händler-)Netze“ berufen, aber dem wird seitens der BaFin leider nicht zugestimmt. Darum müssen wir den Betrieb einstellen, bevor es richtig losgehen konnte. Eine Weiterführung des Viertel.Dollar wäre zum jetzigen Zeitpunkt formell zu aufwendig.

Wir möchten uns hiermit ganz herzlich bei allen Händlern, Kunden, Ideengebern und Kritikern bedanken, die mit ihrer Unterstützung und ihrem Feedback die Idee begleitet haben.

Händlern und Kunden entsteht durch das Aus des „Viertel Dollar“ kein finanzieller Schaden. Bestehende Guthaben werden natürlich rückerstattet. Bitte schreibt uns dazu möglichst bis Ende März eine E-Mail an post@viertel-dollar.de mit der Nummer der Karte, auf der sich das Guthaben befindet sowie Eurer Kontoverbindung.

An die drei Partner SC Borea, BRN Museum und die Mediclowns erfolgt die Ausschüttung ebenfalls spätestens Ende März. Insgesamt werden wir etwas über 500,00 EUR spenden.

Was der Viertel.Dollar ist war, könnt ihr bei Interesse hier nachlesen.

Viele von Euch haben das Projekt ja von Beginn an kritisch gesehen. Einige hatten bei der Bezahlung mit dem Handy datentechnische Bedenken (obwohl sie völlig anonym war und dies eines der entscheidenden lizenzrechtlichen Fragen war), andere fürchteten (für uns ziemlich irritierend), es wolle sich jemand bereichern und manchen gefiel einfach der Name nicht (da haben wir die Ironiefähigkeit in der Neustadt entweder überschätzt oder den ironischen Ansatz darin nicht überspitzt genug dargestellt). Nun scheitert es an einer schnöden Lizenz.

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[von SalvadorDD am 12 Feb 2013 | 3 Kommentare |

13 kreative Designer und Jungunternehmer bieten ihre Produkte in den nächsten vier Wochen in den Räumen des Ladenateliers Myrelle auf der Louisenstraße 61 an. Das Projekt LOU61 ist eine Idee von uns und der Myrelle-Betreiberin Marina Deynega, die gerade mit ihrer festlichen Abend- und Brautmode auf die Königstraße umgezogen ist.

Die Räume im Zentrum der Äußeren Neustadt sind einfach zu schade, um sie bis zum Ende des Mietvertrages leer stehen zu lassen.

Spontan fanden sich in Möbeldesigner Martin Wenzel ein zielstrebiger Mitstreiter, der binnen weniger Tage ein Dutzend Kollegen für das Konzept „Pop-up Store“ begeistern konnte. Zu sehen und kaufen gibt es einen bunten Reigen innovativer und limitierter Produkte wie Lampen, Lampenschirme, Sitzmöbel, Holzspielzeug, Keramik, limitierte T-Shirts oder Saftkonzentrate. Sie kosten zwischen zehn und tausend Euro. Im Mittelpunkt steht aber nicht der Verkauf sondern vor allem die Kommunikation untereinander und mit allen Neugierigen.

„Ich hoffe, dass die Dresdner meinen Schmuck kennenlernen. Natürlich wäre es schön, wenn der ein oder andere feststellt, dass Porzellan ein wunderbarer Stoff ist, der sich hervorragend trägt und die Blicke auf sich zieht.“ sagt zum Beispiel Beate Pfefferkorn (Elementaris).

Auch ein genauer Blick durch die Kleiderbügel könnte lohnen, da sich mitunter ein rabattierter Artikel darunter verstecken… :-)

Zur Eröffnung am 14.02.2013 um 19:00 Uhr erwarten den Besucher bunte Produktevielfalt, kreative Menschen und gut aufgelegte DJs Platten.

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[von dieNeustadt am 8 Feb 2013 | Ein Kommentar |

Von der Schnapsidee zum “Pop-Up Store” in einer Woche: Das Myrelle auf der Louise 61 ist auf die Hauptstraße gezogen, hat aber noch einen zu erfüllenden Mietvertrag auf der Louise 61. Mit der Betreiberin entwickelten wir die Idee, dort die Produkte von Designern und kreativen Kleingewerbetreibenden für einen kurzen Zeitraum auf Kommissionsbasis feil zu bieten. Mitten in der Neustadt, zu günstigen Konditionen, verbunden mit PR-Unterstützung von dieneustadt.de. Ein Aufruf bei Facebook und zwei Bierabende später standen die ersten Mitstreiter fest, ein engagierter Projektleiter hat sich gefunden und sogar der Name steht schon fest. Die Eröffnung des “LOU61 pop up store” soll am Donnerstag, den 14.2.12 erfolgen. 4 Wochen lang gibt es dann Design und kreativen Krims Krams aus Dresden. Mehr in Kürze natürlich hier

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[von SalvadorDD am 28 Jan 2013 | 6 Kommentare |

Trotz neuer Sporthallen in der 4. Grundschule (Rosengarten) und am “RoRo” stoßen viele Schulen und Vereine derzeit an ihre sportliche Grenze. Im wahrsten Sinne des Wortes. Beim SC Borea teilen sich derzeit 14 Jugendmannschaften  einen Trainingsplatz, ein Übungsplatz für die Kleinsten müsste dringend saniert werden. In die Turnhalle der 103. Grundschule (Hohensteiner Straße) regnet es durchs Dach, was viele Vereine vom Training abhält. Die Testsuche nach kinderfreundlichen Hallen-Zeiten für eine Fußballtruppe ergab: Alles dicht in 01099 und 01097! Bei entsprechenden Witterungen trainieren Dresdner Kinder somit zwei oder drei Monate weniger als zum Beispiel Kinder in Island oder Schweden…

Zum Glück beginnt Mitte Februar die Baufeldfreimachung (Baumfällungen) für die Turnhalle des DKS (auf dem großen Parkplatz neben der scheune). Allerdings liegt derzeit ein Widerspruch eines Nachbarn gegen die erteilte Baugenehmigung vor. Der Widerspruch wird derzeit durch die Landesdirektion Dresden geprüft. Es könnte sich also ziehen. Zu befürchten ist, dass der Widerspruch auf die hartnäckigen Ruhefanatiker auf der Böhmischen Strasse stammen, die bereits dem einen oder anderen Gastronom das Leben schwer gemacht haben sollen und angeblich keinen Amtsweg scheuen.

Im Februar 2014 soll dann auch die 103. Grundschule eine neue Turnhalle bekommen. Sie soll im August 2015 fertiggestellt werden. Der Winter 2015/2016 könnte also wesentlich bessere Bedingungen erlauben als heute.

Und im Sommer? Zumindest sind in 01099 und 01097  in den nächsten beiden HH-Jahren (Doppelhaushalt) keine Grundsanierungen von Sportplätzen beabsichtigt. Dabei gibt es gerade beim Fußball dringend Handlungsbedarf, da die Kinder zwischen 5 und 11 Jahren künftig nicht mehr auf die klassischen Halbfelder spielen sondern auf kleinere Spielfelder. Damit will der DFB verhindern, dass Kinder oftmals nur wenige Ballkontakte haben. Die Idee ist gut und funktioniert in anderen Regionen mit vielen Rasenplätzen hervorragend. Diese können entsprechend markiert (Kreide) werden und die Tore entsprechend gesichert. In der Kunstrasenstadt Dresden gibt es dagegen ein großes Problem: Wie soll man die Tore befestigen (umkippende Tore können tragisch enden) und wie die Spielfelder markieren? Vielleicht kann sich die Stadt ja doch durchringen, noch ein entsprechendes Spielfeld zu bauen oder zu sanieren. Potenzial wären der oben beschriebene Platz bei Borea, der Rasenplatz am der ehemaligen Radrennbahn im Hecht (heute Kunstrasenplatz der Monarchs), ein Umbau des Platze der Sportfreunde (Industriegelände) oder sogar ein Neubau im Alaunpark.

Unsere Facebook-Freunde wünschen sich außerdem einen ordentlichen Basketball-Court und eine saubere Boule-Bahn. Vom Thema Schwimmbad (zum Schwimmen, nicht zum Rutschen!!!) mal ganz zu schweigen.

Auf den “Russensportplatz” brauchen wir wohl nicht mehr zu hoffen? Und die Schulhöfe sind am Wochenende immer noch dicht.

Sport frei?

 

 

 

 

Musik »

[von SalvadorDD am 10 Jan 2013 | Kein Kommentar |

Dresdens Bandszene war nie die revolutionäre Brutstätte  musikalischer Innovationen, stand und steht aber doch seit jeher für eine hohe Qualität. Dafür sorgen hervorragend ausgebildete Musiker aus Jazz und Klassik und eine nach wie vor durchaus ausgeprägte musikalische Früherziehung. Gleich mehrere Projekte bemühen sich aktuell um Bewegung in und für die lokale und regionale Bandszene.

Das ist der “Flying Music Circus“,  ein Gemeinschaftsprojekt von Kreatives Leipzig eV, Scheune Dresden und dem Bandbüro Chemnitz. Zum Abschluss des ersten Jahres erscheinen in Kürze ein Vinyl-Sampler der “tollkühnsten und bezauberndsten ” Bands aus Sachsens sowie eine Tour-Spektakel mit 36 Gigs, 12 Acts an 4 Tagen in 3 Städten – natürlich auch in der Neustadt.

Die hiesigen Tourdaten:

  • Tour  Backyard Rock mit 3apesband, Atlas Ahead, Elektrik Farm
  •  24.01.2013 Dresden, Ostpol (zusätzlich mit Harry Bushh!!
  • Tour “Garage” mit Daniel Orange, The Smokkings, Polis
  • 26.01.2013 Dresden, Bärenzwinger
  • Tour “Club” mit Harry Bushh!!, Leo Hört Rauschen, Grafstrøm
  • 25.01.2012 Dresden, Altes Wettbüro (ohne Harry Bushh!!, zusätzlich mit Lax-O-Mat)

***BANDCLASH** 

Bereits am 18.01. sucht der “Bandclash” in der Tante JU die beste Nachwuchs-Band der Stadt. Antreten sollen insbesondere  Nachwuchsmusiker im Alter von 12-21 Jahren von Real- und Förderschulen, sowie Gymnasien und beruflichen Schulen “aus dem gesamten Land Sachsen.” Am Start sind

  • Miss Behaviour (Alternative Wilthen)
  • Bamsemums(Funk Dresden)
  • Surrounding Eucalyptus (Rock Radeberg)
  • Zitofon (Rock Dresden)
  • Überzogen! (Rock Bautzen)
  • Hecht und Hering (Funk Rap Radebeul)
  • Hurling Hedgehogs (Rock Dresden)

***SOUND OF DRESDEN****

Auch der Sound of Dresden will sich neu und größer aufstellen und hat eine entsprechende Crowdfunding-Aktion gestartet.

Kültür »

[von SalvadorDD am 9 Jan 2013 | Kein Kommentar |

Man nannte es Patchanka, Mestizo oder Latin Ska, heute heißt es Tropical, Ghetto Funk oder Global Beats. In jedem Fall ist Rude Hi-Fi aka Barriobeat der richtige Mann dafür. Seit 20 Jahren ist er in der zweitgrößten Musikszene der Welt als Remixer & MC aktiv. Spielte Tourneen mit Manu Chao, Roy Paci, La Kinky Beat, Asian Dub Foundation. Mit MONDO LOKO startete er eine MestizoGlobalBeatsParty Reihe in seiner neuen Heimat Dresden. Es erwartet uns ein treibernder Mix aus UndergroundBeats : Cumbia : Balkan : Latin : Drum n Bass : Dancehall.

Live dabei sind Las Balkanieras mit ihrem „Balkan- Electro-Trash-Pop” with a touch of Dancehall” und ihr Motto lautet: „We luv tu entertaijn yu!”!

Samstag, 12. Januar - Beginn: 22.00 Uhr  - AK: 5,-€

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[von SalvadorDD am 20 Dez 2012 | Kein Kommentar |

“Carsten Meyer aka EROBIQUE aus dem schönen Münsterland spielte schon als 10-Jähriger am Klavier Beatles- und Disco-Hits nach. In Münster orgelte er sich durch die Ska- und Soulbands und merkte sofort, dass die leichten Midi-Keyboards seine Sache nicht sind. Mittlerweile ist Erobique ein Garant für wilde Discoparties auf denen nicht nur getanzt, sondern gerne auch gelacht und geschwelgt werden darf.” Der richtige Mann also für eine Tupperparty im Blaumann, die Weihnachtsfeier der AG Rauchsport oder eben den Geburtstag der scheune, jenem Ballroom, der unserem Stadtteil seit  Jahrzehnten seinen musikalischen Stempel aufdrückt. Unterstützt wird der tanzende Herr mit dem Gummibauch vom verdächtigen Carl, Albrecht W Assersleben und Philipp “De Man” Kowski vom Uncanny Valley Team.

Da die Veranstaltung (mit Recht) so gut wie ausverkauft ist, endet der Text hier, ihr lest dann mehr im Nachgang.

Wenn ich mich erinnern kann.

 

 

Sport »

[von SalvadorDD am 20 Dez 2012 | Ein Kommentar |

Über 100 Mannschaften, weit über 1.000 Spiele und ca. 5.000 Tore: Das dürfte als Bilanz der Turnierserie des SC Borea rausspringen, die derzeit im Jägerpark stattfindet. Am vergangenen Wochenende starteten die Jüngsten Mannschaften mit Ehrgeiz und Leidenschaft, an diesem Wochenende kicken die Mannschaften in den Jahrgängen U12 (Samstag) und U11 (Sonntag).

Am Samstag tritt die regionale Talente-Prominenz (Dynamo Dresden, Einheit Kamenz, Laubegast, Striesen, Meißen und Niesky) der 12jährigen gegeneinander an.

Beim Rene Holz U11 Vereinsapp Cup am Sonntag trete der BSC Freiberg, Tasmania Berlin, Fortuna Chemnitz, Budissa Bautzen und der FSV “Glückauf” Brieske Senftenberg an. Unterstützt wird das überregionale Turnier vom App-Entwickler Rene Holz, der eine App eigens für Fußballclubs und Vereine entwickelt hat.

Wir drücken den Borea-Teams die Daumen und wünschen allen Fans packende Begegnungen.

 

 

 

1. SC Borea Dresden 1.
2. SC Borea Dresden 2.
3. NFV Gelb-Weiß Görlitz
4. FSV Budissa Bautzen
5. Fortuna Chemnitz
6. FSV “Glückauf” Brieske Senftenberg
7. Großenhainer FV 90
8. SV Liegau-Augustusbad
9. SV Tasmania Berlin
10. BSC Freiberg

 

 

 

 

 

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[von Stephanie am 10 Dez 2012 | Kein Kommentar |

Auf zur Adventswerkstatt in die Dresdner Neustadt  

 

Schauen, Staunen, Mitmachen und Entdecken heißt es am Samstag, 15.12.2012 auf dem Dresdner DREWAG-Gelände, Lößnitzstraße 14. Ab 10 Uhr können große und kleine Besucher Pfefferkuchenhäuschen mit bibabox-Pappspielzeug basteln, als Nikkifakteure Textilien drucken und mit Designer Johann Ruttloff nähen. Ein Geschichtenerzähler und unterhaltende Musik sorgen für Adventsstimmung. Ein schönes Erinnerungsfoto gibt es Dank der Photokiste auch. Für das leibliche Wohl sorgen gegrillte Wildbratwürste aus regionaler Erzeugung sowie Heißgetränke und Gebäck. Wer farbenfrohe Sachen und innovative Geschenkideen sucht, wird ebenfalls fündig, denn alle Akteure stellen ein breites Produktsortiment zum Kennenlernen und Erwerben bereit. Das Finale des Abends bilden Blenderman Family, Acoustic Set mit Schramm & Fran – ab 21 Uhr live in der Nikki-faktur! Der Eintritt ist frei. Initiiert wird die Weihnachtsaktion von Gewerbetreibenden der Kreativwirtschaft, die sich auf dem DREWAG-Gelände in der Neustädter Lößnitzstraße 14 etabliert haben. Zu ihnen zählen das Krokodilhaus, die Agentur Medienpalais, die Photokiste, die bibabox, die Nikkifaktur, Jeansdesigner Johann Ruttloff, Beatcomix und das Modelabel Tranquillo, welches zeitgleich sein Lager zum Verkauf öffnet. Ziel ist es die Firmenvielfalt auf dem Hof vorzustellen und mit den Dresdnern und ihren Gästen ins Gespräch zu kommen.

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[von SalvadorDD am 4 Dez 2012 | Ein Kommentar |

bibabox ist eine junge Firma aus Dresden, die Spielzeug aus Recycling-Pappe entwirft und herstellt. Nach dem man im vergangenen Jahr im OFF-Spot mit einen temporären Bastelladen aufgeschlug, gastierten die “Pappenheimer” dieses Jahr zwei Wochen im Ladenatelier ”HOLE OF FAME”, Königsbrücker Str. 39. Eröffnet wird am  10.12.2012.

Auch dieses Jahr gibt es wieder Pappspielzeug, das in dem sicher gemütlichen Laden bemalt, beklebt und gestaltet werden kann. Das neuste Produkt, ein großes Papp-Piratenschiff, kann ebenfalls bewundert werden.

 

 

 

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[von dieNeustadt am 30 Nov 2012 | 2 Kommentare |

Was ist aus der guten alten Wikicrew der Neustadt geworden? “Das Kraszewski-Museum wird voraussichtlich Mitte Juli 2012 endgültig geschossen werden,” findet sich in unser aller Lieblinkgslexikon und weder der nette Vertipper noch die veraltete Falschaussage wurden bisher korrigiert. Ein weiteres Zeichen dafür, dass das Museum eher als Politikum denn für Besucherrekorde steht? Wirklich viele meiner Bekannten waren da jedenfalls noch nicht drin. Es geht der Spruch: Von Außen kennen das Museum – gelegen in einem wunderbaren spätklassizistischen Landhaus – wahrscheinlich 90% der Neustädter, den Namen kennen 50%, von Innen kennen es 1%.

Das Gebäude ist das frühere Wohnhaus des polnischen Schriftstellers Józef Ignacy Kraszewski (1812-1887). Hier wurde 1960 das erste binationale Museum Deutschlands eröffnet. Schlagzeilen machte es vor allem erst, als oben besagte Schließung anstand, weil 2011 zum Ende der Dauerausstellung ca. 160 Exponate an das Warschauer Adam-Mickiewicz-Museum zurückgegeben werden mussten und nur drei Exponate in Dresden bleiben sollten (eine Pistole, ein Tisch und ein Säbel). Im Juni 2012 erfolgte dann der Beschluss des Kulturausschusses im Stadtrat, das Museum zu erhalten. Das Museum versteht sich jetzt vor allem als Mittler des deutsch-polnischen Kulturtransfers in Vergangenheit und Gegenwart. In Kooperation mit polnischen Museen und Kultureinrichtungen zeigt es Ausstellungen, die das Nachbarland in Dresden noch besser bekannt machen sollen. Gestern hat die Stadt beschlossen, das Museum mit weiteren 70.000 EUR zu fördern. Man darf gespannt sein, was die Macher damit auf die Beine stellen.

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[von dieNeustadt am 29 Nov 2012 | Kein Kommentar |

Nachdem das Heinrich Schütz Konservatorium durch die etwas unglückliche Zusammenkunft von steigenden Honorarkosten und sinkenden Zuschüssen durch das Land in eine bedrohliche Lage zu kommen drohte, hat die Stadt jetzt gemerkt, dass man die Personalkosten für die Staatsoperette um 1,46 Mio. Euro zu hoch geschätzt hat und somit wahrscheinlich kurzfristig Geld zum Ausgleich zur Verfügung steht.

Ob das damit zu tun hat, dass die Mitarbeiter der Operette sich verpflichtet haben, über mehrere Jahre auf 8% ihres Gehalts zu verzichten, um die Realisierung des Kulturkraftwerks Mitte voranzubringen, ist nicht bekannt, darf aber hoffentlich bezweifelt werden. Wäre ja bitter, wenn das Ensemble der Operette mit ihrem Lohnverzicht dazu beiträgt, dass die Mitarbeiter am HSK mehr Geld verdienen.

Die Förderung HSK wird von den verschiedenen Seiten mal als unverständlich hoch (das sind die freien Musiklehrer und Musikschulen, die keine Zuschüsse bekommen) und mal als viel zu niedrig kritisiert (weil der Etat nur zu 46% von der Stadt gedeckt wird, im Ländervergleich üblich sind 57%). Sollte die Finanzierung durch die Operette klappen, erwägt Geschäftsführerin Kati Kaspers laut DNN eine öffentliche Danksagung an die Stadträte.

Update 30.11.

Wie der heutigen sz zu entnehmen ist, bekommt das HSK 744.000 EUR in den nächsten beiden Jahren, Hygiene-Museum 100.000, Soci 100.000, Krazsewski-Museum 70.000 – Da kommt die Neustadt aber gut weg!