
Das Neustädter Theaterstück, bisheriger Arbeitstitel „Szene Neustadt“, ist fertig und hat einen Namen bekommen: „Von Menschen und Hunden“.
Somit tritt Projektphase 3 in Kraft, das Stück wird auf die Bühne gebracht.
Leider liegen mir auch auf Nachfrage noch keine weiteren Informationen vor (was ich natürlich gern nachhole wenn diese eintreffen sollten) Viel zusätzliches gibt es nicht zu berichten und so verweise ich auf die Premiere am kommenden Mittwoch, 20 Uhr im Projekttheater auf der Louisenstraße 47 und zitiere die Kurzinfo:
Ein theatrales Wiedersehen mit den Typen, die wir jeden Tag auf der Straße oder im Hinterhof treffen.
Sex, Drugs und Rock ‘n’ Roll inclusive. Von aberwitzig bis zynisch. Ein Theaterabend von Neustädtern für Neustädter.
Zugegeben, skeptisch war ich ja schon etwas, als es vor ca. 4 Wochen hiess, das (gerade einmal) 15 Seiten Text von 4 Autoren des noch zu schreibenden Theaterstückes vorliegen würden.
Aber letztendlich kommt alles auf den letzten Drücker und so sind insgesamt 27 Text von 19 Autorinnen und Autoren zusammengekommen, woraus ein ca. 100 Seiten starkes Textbuch zusammengestellt werden konnte.
Ich bin sehr beeindruckt, wie vielseitig und aussagekräftig die Einreichungen sind! Es gibt darunter Gedichte, tagebuchartige Erlebnisberichte, vom Flair der Neustadt und ihrer Cafés inspirierte Prosatexte und tatsächlich auch 5 Kurzdramen, die sich entweder an unseren Figurenvorschlägen orientierten oder ganz neue Neustädter Typen auf die Bühne schickten. Ganz zuletzt erreichten uns 7 handschriftlich verfasste Zettel mit dem Kneipengespräch einiger angetrunkener Amsterdamer Studenten. Die Autorin hat in Dresden studiert und ist mittlerweile in ihre niederländische Heimat zurückgekehrt. (Regisseur Andreas Hüttner)
Andreas Hüttner, Regisseur des Theaterprojektes Szene Neustadt erinnert an das Ende der Phase 2, in der es darum ging, Texte für das zu entstehende Theaterstück einzureichen und zu sammeln. Bisher liegen 15 Seiten Text von 4 Autoren vor, die im Blog bereits zu lesen sind.
Am 17.06. 20 Uhr findet im Projekttheater die „Materialschlacht“ statt, bei der alle eingereichten Texte von Schauspielern vorgetragen und mit den Autoren und dem Publikum diskutiert werden. weiterlesen…
Andreas Hüttner, Regisseur des Theaterprojektes „SzeneNeustadt“,
bat mich, noch einmal darauf hinzuweisen, daß am kommenden Montag (16.03.) die Standortbeschreibung in die Endphase geht.
Das heisst finale Abgabe des Fragebogens bzw. Ausfüllen desselbigen auf der Website.
Momentan sieht es wohl so aus, als kämen deutlich über 100 Teilnehmer zusammen; bis Ende März soll dann alles ausgewertet sein und der Schreibaufruf veröffentlicht werden.
Wie halten Euch auf dem Laufenden.
2009 – nicht nur das Jahr der seit Wochen permanent auf allen Kanälen angekündigten grossen Krise, die uns und die Welt und überhaupt jeden erfassen, beeinflussen und sowieso verändern soll – 2009 ist auch der 20. Jahrestag der friedlichen Revolution von 1989, allgemein auch als Wende bezeichnet.
Anlass für das Projekttheater, zu einer Standortbestimmung der Dresdner Neustadt aufzurufen; wie fing alles an, wie hat sich das Viertel in den letzten 20 Jahren entwickelt, wohin kann es gehen?
So wurde in Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Schauspieler Andreas Hüttner und dem Soziologen Jens A. Forkel (beides Ex-Neustädter) die Idee eines Theaterstückes geboren.
Eines Theaterstückes, das zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht existiert – es muss erst noch geschrieben werden. Geschrieben werden von den NeustädterInnen. weiterlesen…