Nino Haratischwili wurde 1983 in Georgien geboren. Dort begann sie 2000 auch mit ihrem Studium der Filmregie und nahm 2003 ein Studium für Theaterregie an der Theaterakademie Hamburg auf, welches sie 2007 erfolgreich abschloss. Neben Theaterstücken schreibt die Georgierin auch Prosa, ihr Roman „Mein sanfter Zwilling“ wurde 2011 mit dem Hotlist-Preis der Independent-Verlage
ausgezeichnet. Aus diesem Werk wird die Autorin an diesem Abend im Literaturhaus Villa Augustin lesen.
Der Roman handelt von einer Liebe zwischen zwei Menschen, die sich wegen des
Schicksalsschlages, der sie zusammengeschweißt hat, unmöglich lieben können.
„Mein sanfter Zwilling“ erzählt die Geschichte großer Gefühle und fataler Leidenschaft
und enthüllt dabei ein vielschichtiges Familiendrama. Moderation: Michael G. Fritz.
Datum: 29.03.2012
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Literaturhaus Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden
Eintritt: 4 €, ermäßigt 2,50
Die Dresdner Autoren Jenny Salice, Steffen Heidrich, Marit Heuß und Cosmo von der Beerenburg erschaffen gemeinsam mit dem Trompeter Markus Kliesch Räume aus Klang und Wort.
Die Autorengruppe „Dichte Töne“ gestaltet bereits zum siebten Mal eine Text-Klang-Collage aus neuester Dichtung der vier Dresdner Autoren und den Klängen der Trompete von Markus Kliesch. Dabei ist die Musik nicht nur bloßes Zwischenspiel sondern wesentlicher Bestandteil dieser Symbiose aus Text und Ton. Sie interpretiert, kommentiert, ergänzt und widerspricht der Sprache mit ihren eigenen Mitteln. Die so entstehende Klanglesung zeigt ganz neue Perspektiven von Sprache, Dichtung und Literatur auf.
Eine Veranstaltung der Autorengruppe „Dichte Töne“
Datum: 22.03.2012
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Literaturhaus Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden
Eintritt: 3 €, ermäßigt 2 €
Der ukrainische Autor Viktor Timtschenko liest am Mo, 19.03.12 im Literaturhaus Villa Augustin aus seinem Buch “Ukraine – Einblicke in den neuen Osten Europas”. Beginn: 19.00, Eintritt: frei.
Für viele Deutsche ist die Ukraine noch immer ein weißer Fleck, ein Land irgendwo kurz vor der Grenze zu Asien. Dabei ist dieser östlichste Staat Europas auf dem Weg nach Westen und strebt den Beitritt zur EU und zur NATO an. Seit der „Orangenen Revolution“ und der Aufhebung der Visumspflicht reisen jährlich Hunderttausende Deutsch nach Kiew und auf die Krim, nach Odessa, Lemberg und Czernowitz, viele von ihnen auf den Spuren europäischer Kulturgeschichte.
Timtschenko führt in die Geschichte ein, porträtiert wichtige Zeitgenossen, erklärt die Sprache und schildert den Alltag, wobei er auch die aktuellen Probleme nicht ausspart. Das Ganze ist gewürzt mit persönlichen Erlebnissen, Anekdoten und Witzen sowie legendären Rezepten.
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Literaturhaus Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden
Datum: 19.03.2012
Eintritt: frei
Eine Veranstaltung der Wilhelm-Külz-Stiftung
Am 26. Mai 2011 (Do.) um 19 Uhr findet im Erich Kästner Museum ein Leseabend mit Vladimir Zarev, dem Altmeister der bulgarischen Gegenwartsliteratur statt.
Eine Kooperation mit der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft Dresden e.V. und dem Goethe Institut Dresden e.V.
Vladimir Zarev (geb. 1947) hat 15 Romane, Erzählbände und Sachbücher veröffentlicht. In Deutschland sind mittlerweile zwei davon bekannt: „Verfall“ (2007) und „Familienbrand“ (2009). Nichtsdestotrotz bleiben Zarev und seine Werke ein weißer Fleck auf der literarischen Landkarte Westeuropas. Mirko Schwanitz (geb. 1963), Radiojournalist und Kenner der „nationalen“ Literaturen Ost- und Südosteuropas, wird an dem Abend einen Autor vorstellen, den man u.a. schon mit Balzac verglichen hat.
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Am 16. Mai 2011 (Mo.) um 19 Uhr findet im Erich Kästner Museum ein irischer Abend mit prominenten Gegenwartsautoren der grünen Insel statt. Moderation und Lesung der deutschen Übersetzungen: Hans-Christian Oeser.
Das Leben auf einer Insel prägt einen Menschen, beeinflusst sein Weltbild und verleiht ihm eine gewisse Feinfühligkeit für die Fragen menschlicher Existenz. Durch Themen wie zwischenmenschliche Beziehungen oder die Suche nach der eigenen Identität erreicht man die Tiefen der menschlichen Seele. Die irischen SchriftstellerInnen Kilroy, McCloskey und Hamilton werden die Leser auf eine Reise voller Gefühle und Abenteuer mitnehmen.
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Donnerstag, 19. Mai 2011, 19 Uhr im Erich Kästner Museum: „Wer Bücher verbrennt…“
Anlässlich einer Gedenkveranstaltung zum Thema Bücherverbrennungen in Dresden präsentieren die ASSO-Autoren Uta Hauthal und Uwe Claus einen spannenden Abend mit Auszügen aus Klaus Manns „Der Wendepunkt“ und Maria Leitners „Hotel Amerika“. Die Einführung zu Leben und Werk der Autoren übernimmt Norbert Weiß.
Die Autoren der Unabhängigen Schriftssteller Assoziation wollen die folgenschweren Ereignisse des „Dritten Reiches“ nicht in Vergessenheit geraten lassen. Im Mittelpunkt der damaligen Propagandaaktion der Nationalsozialisten stand die mit “düster-feierlichem Pomp” (Erich Kästner) vollzogene Verbrennung von Büchern vor der Berliner Staatsoper am 10. Mai. In Dresden waren auf dem Wettiner Platz bereits am 8. März Bücher mit der Beteiligung von TH Studenten verbrannt worden. Zwei Autoren, die ebenfalls auf der „Schwarzen Liste“ standen waren Klaus Mann und Maria Leitner.
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Am 12. Mai 2011 (Do.) um 17 Uhr findet im Erich Kästner Museum ein Leseabend mit Wolfgang Hädecke anlässlich des 100. Geburtstages von Max Frisch statt.
Am 15. Mai 2011 wäre der Schweizer Schriftsteller Max Frisch 100 Jahre alt geworden.
Aus diesem Anlass veranstaltet das Erich Kästner Museum einen Leseabend, der sowohl dem Gesamtwerk, als auch der Person des Schriftstellers gewidmet ist. Wolfgang Hädecke, ebenfalls Schriftsteller, wird nicht nur an Max Frisch‘ bekannteste Romane wie „Homo faber“, „Montauk“ oder „Mein Name sei Gantenbein“ erinnern, sondern auch auf die Theaterstücke und Frischs‘ zwei letzte Tagebücher (von 1946-49 und 1966-71) eingehen. Im Mittelpunkt des Abends steht das Thema des menschlichen und künstlerischen Ringens um die eigene Identität im Kontext des Gesamtwerkes. Selbst Autor vielbeachteter Schriftstellerbiografien, wird Hädecke während des Leseabends auch die jüngst erschienenen Biografien über Max Frisch auswerten.
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Zehn junge Schriftsteller aus der Nähe und Ferne, aus dem ernsten und dem komischen Fach, aus dem prosaischen und dem lyrischen Feld kämpfen gleichberechtigt um den Sieg beim livelyriX Poetry Slam. Am Ende des Abends feiert die Demokratie einen ihrer seltenen Triumphe: Per Applaus kürt das Publikum seinen Favoriten. Erwartet werden diesmal unter anderen Julius Fischer, bekannt von der Dresdner Lesebühne Sax Royal und der komischen Band The Fuck Hornisschen Orchestra, der Performance-Poet Bumillo (Foto) aus München, die Berliner Autoren Maik Martschinkowsky und Sebastian Lehmann von der “Lesedüne“, und die Poetin Adrienne Bogdan aus dem weithin unterschätzten Städtchen Witzenhausen. Moderiert wird der Poetry Slam wie immer von Stefan Seyfarth und Michael Bittner.
livelyriX Poetry Slam | 25. März | Freitag | 21 Uhr | Scheune | AK 8 Euro VVK 6 Euro

Sebastian 23 ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Poetry Slammer Deutschlands. 2007 wurde er deutschsprachiger Meister im Poetry Slam in der Teamwertung mit seiner Poetry-Slam-Boygroup SMAAT. 2008 gewann er dann bei den Meisterschaften auch den Einzelwettbewerb. Im Fernsehen sah man ihn beispielsweise beim WDR Poetry Slam und bei TV Total. Auch in den Genres Comedy und Kabarett tummelte er sich mit großem Erfolg. So gewann er 2008 die St. Ingberter Pfanne, einen der renommiertesten Kabarettpreise im Land und 2010 auch noch den Prix Pantheon. In der Scheune präsentiert er sein nagelneues Programm “Dem Schicksal ein Schnittchen schmieren”.
livelyriX Poetry unlimited: Sebastian 23 | 15. März| Dienstag | Einlass: 20:30 Uhr, Beginn: 21 Uhr | Scheune | VVK 5 Euro AK 7 Euro
Nach der Lesung des Neustadtklassikers „Böhmische 21“ vor einigen Wochen setzt das Büchers Best seine Reihe „Heimatliteratur“ mit dem Roman „Aus dem Eckhaus“ fort.
Das „Eckhaus” befindet sich an der Kreuzung
TalstraßeBischofsweg / Prießnitzstraße in der Neustadt und ist das Zuhause des kleinen Andreas Papperitz. Andreas´ Großvater besitzt in dem Eckhaus einen Kolonialwarenladen – ein Unternehmen, in dem die ganze Familie tätig ist. Als Andreas zur Schule kommt, beginnt der Krieg mit der Vernichtung der Juden.
Sein Vater muss den Wehrdienst antreten; in der Kriegszeit muss Andreas mit ansehen, wie Familienmitglieder sterben.
Am 13. Februar 1945 findet die Familie im Keller des Eckhauses eine Notunterkunft.
Forum: Buch, das „literarische Quartett für Arme“, präsentiert vom artderkultur e.V. mit Unterstützung durch BüchersBest und die St. Benno Buchhandlung, widmet sich am 23. Februar dem Thema „Fiktionale Architektur“.
Städte, Parks, Häuser und Räume in der Literatur, die erfundenen, imaginierten oder nacherzählten stehen im Mittelpunkt des „Forum: Buch.“ im Februar.
Diese phantastische Architektur bietet Raum für Geschichten aus fernen Ländern, wie in Italo Calvinos „Die unsichtbaren Städte“.
Sie ist Projektionsfläche für den Selbstversuch, wie in Adolf Muschgs „Gegenzauber“ oder für die Selbstsuche wie im „Haus der Häuser“ von Andrea Giovene. Sie schützt die Protagonisten vor der Außenwelt, führt sie in die Irre, oder lässt sie an sich verzweifeln.
Es rezensieren: Jörg Stübing, Nicole Matz und Lars Amsel.
Mittwoch 23. Februar 2011, 21 Uhr in der Buchbar im Sonnenhof, Alaunstraße. 66/68.
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Am Sonntag, den 30. Januar 2011 liest Dietmar Sehn in der Scheune aus “Bitte warten, Sie werden platziert! Dresdner Lokale in der DDR-Zeit”.
“Können Sie sich noch an Ihr Stamm- oder Ausflugslokal erinnern? Wo kehrten Sie am liebsten ein? Gaststätten, Cafés, Konditoreien, Weinstuben, Hotels und Diskos, Dresden war auch zu DDR-Zeiten voll davon: Café Prag, Fresswürfel, Milchbar Weiße Gasse, Haus Altmarkt, Liga Lindengarten, Ratskeller, Gambrinus, Narrenhäusl, Weißer Hirsch, Nürnberger Ei usw., usw. Manche Gaststätten erlangten Kultstatus und sind bis heute in unserer Erinnerung, auch wenn sie nach der Wende wegen Insolvenz, Rückgabe, Abriss oder aus anderen Gründen geschlossen wurden.”
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