Im Rahmen der Ausstellung „Fremdesland“ findet am kommenden Samstag in den Räumen der Galerie bautzner69 eine Autorenlesung statt.
Lesen wird Klaus-Peter Möller aus seinem Buch „Der wahre E – Ein Wörterbuch der DDR-Soldatensprache“.
Das Wörterbuch erschließt erstmals die außergewöhnliche Lexik der DDR-Soldatensprache und ermöglicht so deren Einbeziehung in vergleichende militärhistorische und philologische Forschungen. Vor allem aber ist das Buch, in dem sich die ehemaligen Wehrpflichtigen der DDR widerfinden können – die Sprache, die sie gesprochen haben, die Probleme, die sie beschäftigten. Erfaßt werden die Soldatensprache im weitesten Sinn, also die Sprache der Soldaten wie der Offiziere, der NVA wie der Grenztruppen.(Lukas Verlag Berlin)
Samstag 09.01.2010 um 16 Uhr, Galerie bautzner69, Bautzner Straße 69.
Das sich das Dresdner Hechtviertel in den letzten Jahren zu einer kleinen, aber anspruchsvollen Heimat für Künstler und Kreative entwickelt hat, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Zahlreiche Ateliers, Galerien und Kreativbüros haben den Charme des (Noch)Sanierungsgebietes zwischen Hechtstraße und Rudolf-Leonhard-Straße für sich entdeckt und prägen auf ihre Art die Atmosphäre im Viertel. Am 12. Dezember wird diese Atmosphäre, dieser kulturelle Charme in einer Nacht um ein großes Stück intensiver zu erleben sein – die Künstler und Kulturschaffenden des Viertel laden ein zur Kunstnacht Hecht 1.
Zur Kunstnacht im Hecht präsentieren sich zum überwiegenden Teil Künstler des Hechtviertels mit ihren Ausstellungen der Öffentlichkeit, nahezu alle Ateliers und Galerien im Hecht sind geöffnet. Neue Ausstellungsorte werden geöffnet sein. Die Initiatoren der Kunstnacht laden mit Vernissagen, Lesungen, Konzerten und Aktionen zum Flanieren durch das Hechtviertel ein, welches sich fast schon zur einer Art Kunstquartier entwickelt hat. Das künstlerische Spektrum der Kunstnacht Hecht1 reicht dabei von Malerei über Fotografie, Literatur, Musik und Film bis hin zu Objekt-, Textilkunst sowie Theater- und Aktionskunst.
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© Walter Schröder-Limmer
Am kommenden Samstag eröffnet im Kunsthaus Dresden in der Rähnitzgasse 8 die Ausstellung „Record > Again! 40 Jahre Videokunst“.
Gezeigt werden restaurierte Videoarbeiten aus den letzten vierzig Jahren, die exemplarisch die Vielfalt der deutschen Videokunstszene, insbesondere in der Frühzeit des Mediums widerspiegeln.
Gezeigt wird das künstlerische Experiment, die Freude in der Entdeckung eines neuen künstlerischen Ausdrucksmittels und die Lust an der Kommunikation und Interaktion. In den künstlerischen Aktionen wie auch in der gesellschaftlichen Atmosphäre der ersten Jahrzehnte wird eine Euphorie spürbar, in der der Glauben an die Möglichkeiten dieser Technologie als ein neues künstlerisches wie auch zivilgesellschaftliches Medium des Austausches lag.

© Anja Bohnhof
Am kommenden Mittwoch eröffnet in der Galerie bautzner69 die Ausstellung FREMDESLAND der Künstlerin Anja Bohnhof.
Zu sehen sein werden fotografische Arbeiten, die sich thematisch auf die DDR-Diktatur beziehen und Fragestellungen vom Umgang mit Geschichte in der Gegenwart aufgreifen. Der Zeitraum für die Ausstellung im November 2009 ist zeitgleich zum Jubiläum „20 Jahre Mauerfall“ festgelegt.
Die künstlerische Arbeitsweise von Anja Bohnhof ist dem Bereich der zeitgenössischen, konzeptionellen Fotografie zuzuordnen. Innerhalb ihrer Projekte befasst sich Bohnhof vor allem mit Phänomenen von Musealisierungs- und Erinnerungsprozeßen in der Gegenwart. Die Ausstellung FREMDESLAND setzt drei ihrer Arbeiten in den Dialog zu einander, die sich alle gleichermaßen mit der DDR-Geschichte auseinandersetzten, dies jedoch formal und inhaltlich auf ganz unterschiedliche Weise:
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© Anne Ibelings
Die in Dresden lebende Illustratorin Anne Ibelings hat ein Buch geschrieben illustriert. Seitenwege. Unterwegs in Dresden heißt es und ist laut Verlagsinfo
[...] eine textfreie Liebeserklärung an alles abseits Gelegene, Rückwärtige und vermeintlich Unscheinbare der Stadt. »Seitenwege« ermöglicht eine Stadtexpedition, die durch das Aufspüren der porträtierten Orte eine besondere Belohnung mit sich bringt.
An jeder herausgehobenen Station ist ein eigener Aufkleber erhältlich, der als Nachweis vollzogener Stadterkundung im Buch gesammelt werden kann.
Liebe Freunde der Kunst. Kommt doch am Samstag zur Vernissage der Ausstellung “mapping middle east” in die Galerie Adam Ziege.
Worum geht es?
In einem Reisebericht geht es mit künstlerischen Mitteln um Fragen der Lokalisierung und Positionierung – sowohl politischer als auch menschlicher Natur. Durch die Kritik an der Zweiseitigkeit des Nahost- Konfliktes entwickelt Lukas Mauermann mit Zeichnungen und Plastiken eine „dritte Position“.
Die Eröffnung findet am 5. September um 19 Uhr mit musikalischer und kulinarischer Begleitung statt.
Die Ausstellung ist bis 25. September in der Galerie Adam Ziege zu sehen.
Galerie Adam Ziege | Louisenstraße 87 | 01099 Dresden | www.adamziege.de

© Andreas Ullrich
Am kommenden Donnerstag öffnet in der Galerie bautzner69 die von Lucie Freynhagen kuratierte Ausstellungsreihe „Leipzig versus Dresden“.
10 zeitgenössische künstlerische Positionen aus Dresden und Leipzig werden vorgestellt, die sich in einer Art künstlerischem „Werkclash“ gegenübertreten. Die 5 Abschnitte der zweimonatigen Ausstellungsreihe werden am 27. August durch eine Gruppenausstellung eröffnet, in der sich alle teilnehmenden künstlerischen Positionen gegenüberstehen. Durch ein Mit- oder auch Gegeneinander werden von September bis November künstlerische Werkombinationen zu sehen sein, bei denen sich die einzelnen Künstler durch ihre Arbeiten gegenüber ihrem Städtepartner behaupten müssen oder ihre eigenen Arbeiten erweitern.

© Ivan Baschang
In der Galerie bautzner69 wird morgen abend eine Ausstellung der Dozenten für Fotografie der Internationalen Dresdner Sommerakademie Donata Wenders, Ivan Baschang, Göran Gnaudschun eröffnet.
Los geht es 20 Uhr mit einer Einführung von Dr. Yvonne Schütze, die Öffnungszeiten für diese Ausstellung sind Mittwoch-Freitag von 18–20 Uhr und Samstag 15–18 Uhr.
Alle weiteren Informationen gibt es unter bautzner69.de.

Sabine Berr, Irene Fastner, Martina Salzberger, Katrin Siebeck
Malerei, Objekte, Installation
Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung
am Freitag, den 10. Juli 009 um 20 Uhr
in der Galerie Raskolnikow, Dresden, Böhmische Str.34
Über düsteren Tann und mutiges Tausendschön
Oder
Warum wir über das Thema Natur arbeiten
…Natur und Pflanzenwelt, Blüten und Bäume sind in der Geschichte der Kunst schon immer Symbol für Leben und menschliches Dasein. Naturdarstellung wurde zum Abbild für Tod oder Fruchtbarkeit, für Vergänglichkeit und Schönheit(Blumen), für menschliche Leidenschaften oder Unschuld…
Dauer bis 8. August 2009
Etienne Desrosiers / Canada
Am 15. April um 19.00 Uhr Filmpräsentation im Rahmen des 21. Filmfest Dresden in der Galerie Raskolnikow.
2008 hielt sich der kanadische Filmemacher Etienne Desrosiers aus Montreal vier Monate lang als schaffender Künstler im Festspielhaus Hellerau in Dresden auf und arbeitete an” Here and There”, einem experimentellen Dokumentarfilm über unsere Stadt. Da er sich mitten in der Postproduktion des Films befindet, präsentiert er sein entstehendes Werk live mit Bild und Ton in der Galerie Raskolnikow

Vor einem Jahr beschlossen drei Dresdner Comiczeichner, künftig nicht mehr jeder für sich allein im stillen Kämmerlein, sondern vereint in einem schlagkräftigen Verband nach Reichtum und Weltruhm zu streben. Sie mieteten ein Atelier, gründeten ihren eigenen Verlag und zeichnen und veröffentlichen seither als COMICBRIGADE DRESDEN Comics von großer Strahlkraft. weiterlesen…
Ausstellung Jacqueline Rohrschneider

Das Malen habe ich mir autodidaktisch angeeignet. Ich brauchte einfach etwas, um das darzustellen, was aus mir heraus wollte. Meine Fantasie. Wichtig für mich ist, dass auch die Gefühle und die Fantasie der Betrachter meiner Bilder geweckt werden.
Es ist schwer zu erklären, was beim Entstehen eines Bildes passiert: Was ich dabei denke oder warum ich es mache. Ich hinterfrage es weniger, als dass ich es einfach aus mir herausströmen lasse. Meine Bilder handeln oft von Liebe, Glaube und vor allem von Fantasie. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass meine Mutter eine schwere Krankheit hatte und sie letztlich daran gestorben ist. Ich hatte eine sehr intensive Seelenverbindung mit meiner Mutter. Sie hatte den irischen Nachnamen „Tinney“. Das bedeutet so viel wie „Sohn des Fuchses“. Überhaupt fasziniert mich Irland sehr. Ja, die Natur ist ein weiteres wichtiges Element in meinen Bildern. weiterlesen…