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Politik, Protest »

[von am 10 Feb 2011 | Kein Kommentar |

Wenn am 13. Februar der Zerstörung Dresdens im Jahre 1945 gedacht wird und sich Dresdner Bürgerinnen und Bürger mit Menschenketten und Blockaden gegen die an diesem und am 19. Februar geplanten Neonaziaufmärsche protestieren werden, wird coloRadio zum „Aktionsradio“ und sendet live jeweils von 12-24 Uhr im Internet und auf den UKW-Frequenzen 99,3 und 98,49 MHz.

Ehrenamtliche MitarbeiterInnen und AktionsteilnehmerInnen werden an beiden Tagen unterwegs sein und direkt von den Geschehnissen berichten. Per Handy werden die Informationen live in den Äther übertragen, Augenzeugen werden zu Gast im Studio sein.

Parallel dazu werden auf dem Twitterkanal coloradiodd und auf der Facebookseite die neuesten Meldungen schriftlich durchgegeben.
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Allgemein, Gesellschaft, Politik, Protest, Zukunft »

[von am 3 Nov 2010 | Ein Kommentar |

Im ersten Halbjahr diesen Jahres gab es allerhand Trouble um coloRadio.
Nach einer knappen Stadtratsentscheidung pro coloRadio am 25. Februar und der Bereitschaft zur Einräumung einer Überbrückungsfinanzierung für Sende- und Leitungskosten für 2010, einer Abschaltung Mitte April und der Wiederaufnahme des Sendebtriebes Mitte Mai war Ruhe eingetreten.

Wie coloRadio jetzt mitteilt, ist dieser Stadtratsbeschluss jedoch so verfasst, dass er dem Radio praktisch nichts nutzt. Für die Annahme des Geldes müsste eine akute Insolvenzgefahr im Jahr 2010 nachgewiesen werden – was bei den benötigten Rücklagen für die Gehälter der Angestellten und für Investitionen in Technik nicht möglich ist.
Letztendlich hieße das, coloRadio müsste sich selbst in den Konkurs manövrieren, um die Finanzierung annehmen zu dürfen.
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Freiflächen, Musik, Party, Protest, Veranstaltungen »

[von am 22 Sep 2010 | Kein Kommentar |

Das klingt nach einer großen Sause: der KulturAktiv e.V., coloRadio u.a. wollen am kommenden Freitag, den 24.09., feiern, tanzen, spielen, laut sein, Radio hören und Radio machen….

Gesucht werden die

…die Ihr (wie früher) den Gettoblaster, das Küchenradio, die Heule schultert, 98,4 oder 99,3 (coloRadio) einstellt und damit quer durch die Dresdner Neustadt lauft.

Los geht es ab 16 Uhr in „Achims Trödelhof“ in der Louisenstraße 13 – da gibt es zum einen Livemusik von Lutz Kowalewski, Los Barricos, Eleanor Lance, Tokamak Reactor und Lu & Ernie. Alle Konzerte und DJ’s werden live über coloRadio übertragen.

Nach Einbruch der Dunkelheit wird es im Alaunpark eine Licht-Performance von Claudia Reh zu Klängen von Jens Vetter geben, die dann in etwa so aussehen wird
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Allgemein, Politik, Protest, Zukunft »

[von Martin Busche am 13 Mai 2010 | Kein Kommentar |

Für die Zahlung der Sende- und Leitungskosten der Freien Radios gibt es endlich eine Vertragsgrundlage mit Sendenetzbetreiber Media Broadcast

Nach wochenlanger Stille auf UKW 98,4 und 99,3 in Dresden sendet coloRadio nun wieder terrestrisch.  Damit ist die rechtswidrige und bundesweit einmalige Abschaltung aufgehoben. Durch das entschiedene Eingreifen der Bundesnetzagentur und des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie durch den Druck diverser Unterstützer aus  Kultur, Musik und Politik existiert nun ein Vertrag mit dem Sendenetzbetreiber Media Broadcast – die rechtliche Grundlage für die Überweisung der von der Stadt Dresden bereitgestellten 12.000 € für Sende- und Leitungskosten.
Willkürliche Abschaltungen durch Dritte werden künftig nicht mehr möglich sein.

coloRadio bedankt sich bei den StadträtInnen von SPD, Grünen, Linken und Bürgerfraktion, die sich für die Medienlandschaft Dresdens stark gemacht und die Existenz von coloRadio für 2010 gesichert haben, der Bundesnetzagentur, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und ganz besonders dem sächsischen Medienrechtler Thomas Neie, der in zähen Verhandlungen den Deal ausgehandelt hat.
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Allgemein, Politik, Protest, Zukunft »

[von Martin Busche am 12 Mai 2010 | Kein Kommentar |

Jetzt wird es total absurd. Die drei sächsischen Nichtkommerziellen Radios (NKL), unter anderem coloRadio aus Dresden, sollen jetzt Sende- und Leitungskosten für Zeiträume zahlen, in denen sie nicht gesendet haben. Dies geht aus Zahlungsaufforderungen hervor, die Radio-Apollo den drei sächsischen NKLs jetzt geschickt hat. Begründet hat Radio-Apollo die absurde Forderung nicht, doch sie könnte Konsequenzen haben.

Auch Stille kann richtig Geld kosten

Die NKLs und der technische Dienstleister Media Broadcast GmbH (MB) stehen unmittelbar vor Abschluss von Verträgen, um in Zukunft die Abstrahlung der Programme zu sichern. Nach den Vereinbarungen könnten die NKLs sofort wieder auf UKW senden. Dies ist nun durch die absurden Forderungen von Radio-Apollo in Gefahr, weil die Media Broadcast GmbH glaubt, einen Vertrag entsprechend der rundfunkrechtlichen Zulassung mit den NKLs ohne Zustimmung von Radio-Apollo nicht abschließen zu können. Wenn sich die Media Broadcast GmbH weigert, die Verträge mit den NKLs auf Grund der „Phantomforderung“ zu unterschreiben, blieb es auf den NKL-Frequenzen weiterhin stumm. Dies würde Radio-Apollo aber wohl auch nicht daran hindern, den NKLs noch für die Zukunft Sende- und Leitungskosten in Rechnung zu stellen.
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Gesellschaft, Kultur, Musik, Protest »

[von am 8 Mai 2010 | 13 Kommentare |

Noch ist es nicht offiziell, doch lange wird es nicht mehr dauern – wie wir aus gut informierten Kreisen erfahren haben, wird coloRadio in den nächsten Tagen wieder auf Sendung gehen.
Möglich macht das ein Vertrag, den die coloradios mit einer Firma namens Media-Broadcast (MB) abschließen werden, der das fürs Radiomachen benötigte Signal zu den Funktürmen nach Gompitz und Freital schickt, über die coloRadio zu empfangen ist.
Inhalt des Vertrages sind die Zahlungsmodalitäten für Sende- und Leitungskosten, die colorRadio jährlich an die MB zu zahlen hat.

Das pikante daran ist: Eigentlich wollte weder coloRadio zahlen, noch der Dienstleister das Geld entgegennehmen. Die Radioleute sehen die Landesregierung in der Pflicht, den nichtkommerziellen Rundfunk finanziell zu fördern. Dem Dienstleister waren die Radioleute nicht seriös genug, um mit denen Geschäfte zu machen – was blöd für die coloRadios ist, denn bei der MB handelt es sich um einen Monopolisten. Ohne deren Dienstleistung kann kein Radio in Sachsen senden – was die MB eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, als sie coloRadio still gelegt hat, da die Sende- und Leitungskosten nicht bezahlt wurden.
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Bildung, Gesellschaft, Kultur, Musik, Politik, Protest »

[von SalvadorDD am 17 Apr 2010 | 27 Kommentare |

Seit heute macht das Gemeinschaftsprojekt sächsischer Privatradios “Apollo” ernst und Coloradio wurde wie angedroht zum Stichtag 17.04. abgeschaltet.

Uns fehlen Kenntnisse und Worte: Über die Hintergründe informiert ihr Euch daher bitte direkt bei ColoRadio

Ich persönlich kann dazu nur sagen, daß sich Apollo PR-technisch wirklich massiv aufs Glatteis begibt und nach der ersten Protestwelle durch BISS.FM und dem anschließenden Kampf mit den privaten Radios jetzt offenbar einen echten “Krieg” herbeisehnt und das verwundert mich doch sehr! Es KANN hier doch eigentlich nicht mehr NUR ums Geld gehen…. Oder?