Wie die SZ von heute berichtet, will die Stadt will nun doch keine KITA auf dem Gelände des ehemaligen Russensportplatzes bauen.
„Der Standort sei wirtschaftlich nicht zu vertreten“, so das Presseamt. Gründe dafür seien die Kosten für den Ankauf des Grundstücks, Probleme mit der Abwasserentsorgung, ein Risiko von Altlasten (???) und ein zu erwartender Geburtenrückgang.
Also begibt man sich wieder auf die Suche nach anmietbaren Räumen „in unmittelbarer Nähe“ – das ist dann wohl die amtliche Umschreibung für Containerstellplätze…
Verhandelt die Stadt eigentlich immer noch mit dem Freistaat über den Erwerb des “Russensportplatzes” oder hat sich da endlich mal etwas bewegt? Ich meine, wäre es nicht naheliegend gewesen, die neue Turnhalle für die Neustadt dort anzusiedeln und nicht auf dem Parkplatz neben der scheune?
Schließlich ist es ja eh der Plan, dort eine (dringend benötigte) neue Kita und eventuell eine Skaterpark entstehen zu lassen, da würde doch die Halle perfekt dazu passen. Außerdem wäre sie so zwischen Hecht und Äußerer Neustadt gelegen und wäre für die Schulen beider Seiten der Königsbrücker gut nutzbar…
Auf jeden Fall wären Kita, Turnhalle, Skaterpark und evtl ein öffentlicher Allwetter-Sportplatz mit Toren die perfekte Ergänzung für den Alaunpark und ich bin mir sicher: Jeder Schüler würde den “weiten” Weg von der Louise bis zum “Russensportplatz” locker schaffen, zur Not halt mit der 13 bis zum Park!
Am Wochenende war ja BRN. Für mich begann das Event aber erst am Sonntag um halb 5 am Nachmittag, weil mich mein Ehrenamt im Sportverein bis dahin gebunden hatte. Ich bin Trainer im Bereich des Wassersports und hatte das Privileg an einem schönen Ort an der Elbe über die Sport treibenden Kinder zu wachen. Der Himmel war blau, die Wiesen waren grün, es gab wenig kaum Stress.
Danach ging es aber in die Neustadt. Dort trafen wir uns bei einem Kumpel zu Hause und schlenderten in das bunte Treiben hinein. weiterlesen…
Schön, oder?
Klartext: Mir geht das Vermülle unserer schönen Stadt tierisch auf den Zeiger! Die Ursache dafür habe ich noch nicht herausgefunden. Womöglich ist es ein für mich inkompatibles Wertegefühl der Vermüller. Egal ob Glasscheiben an der Elbe oder Hundescheisse auf dem Fußweg, damit fühle ich mich nicht wohl. Zusätzlich behindern die Glasscheiben meine Freiheit (an der Elbe) barfuss zu laufen.
Hätten wir keine Strafgefangenen in Dresden, würde der Alaunplatz und einige Elbuferabschnitte mittlerweile wohl eher einer Müllhalde gleichen. Die Knastis räumen nämlich vorm Aufstehen den Müll weg.
Ein sehr passenden Kommentar kann man auch von Toni Mahoni hören:
ab 00:37:05 im aktuellen Trackback-Podcast.
Ringehaun, in den Mülleimer!
Nachgeschlagen: Normalerweise nimmt man den Müll wieder nach Hause und wirft ihn dann dort weg. Wer ihn hintragen kann, kann ihn auch zurücktragen.
Nachgeschlagen 2: Diesen Artikel habe ich auf einem PC geschrieben, der die aktuelle Ubuntu-Live-CD (die CD ist Installations- und Live-CD zugleich) gebootet hatte. Ich würde somit jedem Windows-User mal empfehlen, die freie Alternative zu testen.
Das lange Leben eines Künstlers als kurzlebiges Kunstwerk..?!?! Erst strahlt er, jeder spricht über ihn, sein Marktwert steigt, er wird fotografiert.Dann der Absturz, Alkohol, unrasiert, keine Freunde, Nächte ohne Wohnung..Es wird immer schlimmer. Als Wrack stirbt er und wird erst 100 Jahre später wieder “entdeckt”..
Achja, unser Viertel war schon immer eins der Künstler und Kunstliebhaber..Und des Krawalls. In diesem Fall mal alles anonym.
„interessant“