Kabelblume, ein kleinesfeines Online-Fanzine für Popkultur, feiert am Samstag im Alaunpark eine Frühlingsmatinee mit Mute Swimmer und Jacob Faurholt.
Mute Swimmer ist Guy Dale, kommt aus Brighton und ist der Stereotyp eines fahrenden Musikers. Immer unterwegs, zuhause ist er mal in Berlin, mal in Brighton, meistens jedoch auf Tour. Das letzte Mal in Dresden hat er in einem kleinen Keller tief unter der Stadt gespielt, jetzt ist es draußen warm, also spielt er zusammen mit seinem Freund Jacob Faurholt, auch im Lo-Fi-Handmade-Singer-Songwriter-Bereich zuhause, unter freiem Himmel.
Los geht es ab 17 Uhr, irgendwo im Alaunpark werden eine Menge Decken unter Sonnenschirmen liegen, Bratwurst und Getränke gibt es für ‘nen kleinen Preis.
weiterlesen…
In der letzten Stadtratssitzung am 3. März fielen die beiden Tagesordnungspunkte, die sich mit dem Thema „Russensportplatz“ beschäftigten, aus, stehen aber in heute Abend wieder auf der Agenda.
Das sind unter dem heutigen Tagesordnungspunkt 28 der Antrag der GRÜNEN, die sich für den Erwerb des „Russensportplatzes“, einen Bebauungsplan sowie ein öffentliches Bürgerbeteiligungsverfahren aussprechen.
Im Tagesordnungspunkt 29 wird der Antrag der SPD auf „Sicherung der Möglichkeit zur Westerweiterung des Alaunparks“ aufgeführt.
Zusätzlich steht auf der heutigen Tagesordnung die Fortschreibung des verkehrlichen Rahmenplans für die Äußere Neustadt.
Dieser Rahmenplan soll die weitere Grundlage für die Entwicklung des Verkehrs in der Neustadt mit dem Schwerpunkt Verkehrsberuhigung bilden.
weiterlesen…
Am morgigen Donnerstag findet ab 16 Uhr die nächste öffentliche Sitzung des Stadtrates im Plenarsaal des Rathauses statt.
Auf der Tagesordnung stehen nicht weniger als 42 (öffentliche) Tagesordnungspunkte.
Neben diversen Umbesetzungsanträgen und „allgemeinen“ Themen gibt es auch Neustadt-relevantes zu entscheiden, beispielsweise in Punkt 21 den Verkauf des Grundstückes Jordanstraße 7, derzeit vom mediencollege genutzt, an die ESB mediencollege gGmbH (die GRÜNEN hatten sich im letzten Jahr gegen einen Verkauf ausgesprochen).
In einem Offenen Brief an den Stadtrat spricht sich heute der Elternbeirat der Mittelschule am mediencollege für einen Verkauf des Grundstückes aus, damit der Träger dringend erforderliche Baumaßnahmen durchführen kann.
weiterlesen…
Mit der vom Innenministerium des Freistaates geplanten Polizeireform, bei der in den kommenden 12 Jahren u.a. die Zahl der Polizisten in Sachsen um 2.631 auf 11.280 reduziert und 31 von 72 Polizeirevieren geschlossen werden sollen, ergibt sich eine neue Chance für die Westerweiterung des Alaunparks, dem Gelände des ehemaligen „Russensportplatzes“.
Vor einigen Monaten hatte der Freistaat Sachsen Eigenbedarf an diesem Grundstück angemeldet, um ebenda einen Neubau des Polizeireviers Dresden-Nord zu errichten.
Laut einer Erklärung von Sabine Friedel (MdL SPD) könnte auf diese Investition jedoch verzichtet werden:
Die Regierung will die Polizeidirektion Oberes Elbtal-Osterzgebirge auf der Stauffenbergallee schließen. Das ist ein idealer Standort für das Polizeirevier Dresden-Nord. Damit bliebe der Russensportplatz frei und die Erweiterung des Alaunparks kann endlich Wirklichkeit werden.
Am 8. Februar findet die nächste Sitzung des Ortsbeirates Neustadt statt.
Auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung stehen u.a. folgende Themen:
1. Vorstellung des Kultur- und Gewerbevereins in der Neustadt (17.30 Uhr)
2. Bericht über die 1. Beratung zur Schulsituation Grund- und Mittelschulen am 17.01.2011 (18.15 Uhr)
3. Wohnumfeldmaßnahmen im südlichen Hecht – Scheunenhofviertel (EFRE-Fördermittel) (18.30 Uhr) www.wum-hecht.urbanes-management.de
4. Vorstellung Entwurf Parkerweiterung Kamenzer Straße (Alaunplatz) (19.15 Uhr)
Dienstag, 08.02.2011, Beginn 17.30 Uhr im Bürgersaal des Ortsamtes Neustadt, Hoyerswerdaer Straße 3, 2. Etage.
mehr Fotos gibts hier.
Wie die SZ in ihrer heutigen Ausgabe mitteilt, wird am kommenden Mittwoch in einer Bürgerversammlung der neue Entwurf des Büro Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten zur Umgestaltung des Alaunparks vorgestellt.
Wie dem Artikel zu entnehmen ist, plant die Stadt auf der 6.000 Quadratmeter großen Fläche der ehemaligen KITA einen Bouleplatz sowie einen Staudengarten. Was auch immer das sein könnte.
Bei der Auswertung der im letzten Sommer stattgefundenen Bürgerumfrage zur Weiterentwicklung des Alaunparks hatten sich die teilnehmenden Anwohnerinnen und Anwohner u.a. mehr Bäume, Bänke, Grill- und Feuerstellen, einen Trinkbrunnen sowie ein Öffentliches WC gewünscht (Ergebnisse der Bürgerbefragung).
weiterlesen…
Gegenwind für Helma Orosz! Auf ihrem Weihnachts-Kongress forderten nun auch die Mitglieder der Jungliberalen Aktion Dresden Oberbürgermeisterin Orosz auf, ihre Ideen einer Imagekampagne zur Verbesserung der Sauberkeit in den Mülleimer zu werfen in der Äußeren Neustadt zu verwerfen.
„Fast 100.000€ an Steuermitteln für eine nichtsbringende Imagekampagne ohne nachhaltigen Wert ist Verschwendung“ erklärt Kreisvorsitzender Thomas Kunz. „Das Geld sollte stattdessen lieber in wirksame Maßnahmen investiert werden, wie zum Beispiel zusätzliche Mülleimer und Hundetoiletten. Vor allem im Sommer türmen sich beispielsweise rund um den Alaunpark die Müllberge. Da helfen auch keine gut gemeinten Imagekampagnen weiter. Vor allem im Hinblick darauf sollten erst die Voraussetzungen geschaffen werden, damit Anwohner und Besucher der Neustadt ihr Viertel sauber halten können. “
Ok, auch hier wird fälschlicherweise das Gesamtbudget als Steueraufkommen summiert, dabei sollen ja in Wirklichkeit Gewerbetreibende der Neustadt etwa die Hälfte beisteuern, um uns endlich stubenrein zu kriegen. Dennoch haben die Julis natürlich absolut recht, dass eine solche Kampagne pure Verschwendung wäre!
Ich glaube übrigens nicht, dass es Helma Orosz um den Alaunpark geht. Das Problem könnte man duch mehr Mülleimer und mehr Helfer wirklich wesentlich besser lösen (gibt es eigentlich Vergleiche zu Fläche, nächtlichen Besuchern, Mülleimern, Helfern zu anderen Gartenanlagen?). Ich glaube auch nicht, dass es allein um Hundekacke geht (so viel weiß auch Helma Orosz: Hunde gehen zu selten ins Kino, um sich von Werbespots vom Kacken abhalten zu lassen).
Ich persönlich glaube nach einigen Gesprächen, unter anderem mit meinen Eltern, dass es ein rein psychische Wahrnehmung von „Müll“ ist, welches viele Leute beim Besuch der Neustadt empfinden. Hier liegen ja schließlich keine alte Matratzen, stillgelegten Autos oder bergeweise leere Flaschen auf der Strasse.
Was das psychische Empfinden vielleicht auslöst sind “Streetcommunication” und Schummerlicht…..
weiterlesen…
Neuerdings betreiben auf dem Bischofsweg Steven Wohlleben und Thomas Schablack einen Straßenverkauf mit „sächsischen Glühweinen“. Dass man dafür die in der Herstellung nicht gerade preiswerten sächsischen Weine verwendet, kann ich mir zwar nicht so recht vorstellen, aber letzten Endes ist das angesichts der leckeren Sorten vielleicht auch egal. Für hungrige Schlittenfahrer gibt es auch Tee, Kaffee und Wiener Würstchen.
Die 1. Mai Brigade, eine Gruppe Dresdner Radsportfreaks, veranstaltet am kommenden 2. Adventssonntag im Alaunpark ein Glühweinrennen. Nach eigenen Aussagen ist eine Mischung aus Mountainbikerennen, Glühwein trinken und jeder Menge Spass zu erwarten.
Los geht es 12 Uhr und für die Mitradler besteht Helm- und Tassenpflicht (4 Euro Startbeitrag).
Am 07.12.2010 findet die nächste Sitzung des Ortsbeirates statt.
Auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung stehen u.a. folgende Themen:
- 17.30 Uhr Vorstellung der Planungsvariante 5 zur Straßenumgestaltung im Areal Martin-Luther-Straße, Martin-Luther-Platz und Pulsnitzer Straße
- 18.15 Uhr Verlegung und behindertengerechter Neubau der Straßenbahnhaltestelle „Friedensstraße“
- 18.45 Uhr Erwerb der Erweiterungsfläche am Alaunplatz (ehemaliger „Russensportplatz“)
- 19.15 Uhr Sicherung der Möglichkeit zur Westerweiterung des Alaunparks
- 19.45 Uhr Maßnahmen zur Reduktion von Luftschadstoffen in der Königsbrücker Straße
- 20.15 Uhr Nutzungskonzept zu Märkten auf innerstädtischen Straßen und Plätzen während der Adventszeit
- 20.45 Uhr Optimierung der Struktur und der Dienstleistungsqualität des Bürgerservice in Dresden
weiterlesen…

In Dresden finden ca. 10% der Geburten in Geburtshäusern oder zu Hause statt.
Nach dem sogenannten 1:1 Schlüssel wird diese individuelle Geburtshilfe durch Hausgeburts-, Geburtshaus- und Beleghebammen begleitet.
Doch diese freiberuflichen Herbammen kämpfen ums Überleben, da sich ihre Haftpflichtprämie, die sich zwischen 1992 und 2009 mehr als verdreizehnfacht hat, jetzt zum Jahresende auf 3.600 Euro steigt.
Das ist für viele Frauen nicht mehr zu zahlen und führt dazu, dass mehr und mehr von ihnen aus der Geburtshilfe aussteigen.
„Viele Hebammen können nicht mehr von ihrer Arbeit leben“ sagt Steffi Möller, Hebamme im HebammenHaus Dresden. Gleichzeitig gibt es nicht genügend Geburtshelfer für die individuelle Betreuung bei Schwangerschaft und Geburt.
weiterlesen…