
“Poetry Slam – Dead or Alive” ist ein Dichterwettkampf der besonderen Art: Vier der populärsten Slam-Poeten Deutschlands treten am 30. März im Kleinen Haus mit ihren besten Texten gegen verstorbene Dichter an, die von Schauspielern des Dresdner Staatsschauspiels verkörpert werden. Die quicklebendigen Dichter sind der Performance-Poet Harald Kienzler aus Tübingen, die poetische Nachwuchshoffnung Josefine Berkholz (Foto) aus Berlin, die Kölner Autorin Anke Fuchs und das Berliner Slam-Urgestein Felix Römer. Die Schauspieler in den Rollen der toten Dichtergrößen sind Cathleen Baumann, Benjamin Höppner, Antje Trautmann und Sebastian Wendelin. Wie immer beim Poetry Slam entscheidet am Ende allein der Applaus des Publikums darüber, welcher lebendige oder tote Poet sich am Ende als Sieger den Lorbeerkranz aufsetzen darf. Durch den Abend führen Michael Bittner und Stefan Seyfarth, die Moderatoren des LivelyriX Poetry Slams in der Scheune.
Poetry Slam – Dead or Alive | 30. März | Freitag | 20 Uhr | Kleines Haus | ermäßigt 6,50 Euro / normal 18 Euro | Karten beim Staatsschauspiel online oder an den Theaterkassen erhältlich
Das Rote Sofa wird ein Jahr alt und kann nach dem Start im vergangenen März auf 11 Shows, viele spannende und interessante Gäste aus Kunst und Kultur sowie ein abwechslungsreiches, musikalisches Rahmenprogramm zurückblicken.
Deshalb möchte sich Produzent des Roten Sofa Alexander Fuchs herzlich bei den bisherigen Gästen bedanken und lädt zur. 12. Runde der Veranstaltungsreihe und damit dem ersten Geburtstag des Roten Sofas ein:
In gemütlicher & stilvoller Clubatmosphäre des Jazzclub Tonne nimmt der Architekt RUAIRÍ O’BRIEN und der Initiator des Meetingpoint Music Messiaen DR. ALBRECHT GOETZE auf dem ROTEN SOFA Platz. Musikalisch begleitet STRÖMKARLEN das 12. Rote Sofa. Durch die Show führt der Leipziger Autor und Maler Michael Ernst.
Geboren in Dublin, studierte Ruairí O’Brien Architektur an verschiedenen Universitäten in London, Edinburgh und New York. Anschließend arbeitete der Architekt für mehrere renommierte Büros in London, New York, Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin & Dresden. Mit der Gründung des eigenen Büros „Ruairí O’Brien. Architektur. Licht. Raumkunst.“ ist O’Brien seit 1995 in Dresden wohnhaft. Neben seinem Ehrenamtlichen Engagement in verschiedenen Vereinen, u.a. im Erich Kästner Museum Dresden, ist Ruairí O’Brien an verschiedenen Hochschulen in Sachsen als Dozent tätig. In diesem Jahr gründete der gebürtige Ire sein eigenes Außeruniversitäres Forschungslaboratorium – die Ruairí O’Brien – Akademie.
Er ist der Initiator und Leiter des binationalen MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN in Görlitz-Zgorzelec. Dr. Albrecht Goetze, geboren in Leipzig, wuchs in Berlin auf und studierte Theatergeschichte, Ägyptologie, Neuere Deutsche Literaturgeschichte und Philosophie in München. Nach seinem Studium kamen weitere Berufungen u.a. das Komponieren hinzu. Als Regisseur inszenierte Albrecht Goetze u.a. in Bregenz, London und Hamburg.Nach einer Werkzeugmacherlehre in München folgte 2002 der Umzug nach Görlitz. Dort arbeitet der gebürtige Leipziger gestalterisch und musikalisch mit Kindern und Jugendlichen u.a. mit der Gründung einer Kinder- und Jugendgalerie GRAFFITTI GÖRLITZ & Co. KG.

Die Hanson Brothers starteten 1984 ursprünglich als spaßiges Sideproject von Rob und John Wright, sowie Tom Holliston, den Mitgliedern der legendären kanadischen Punkband NoMeansNo.
Nach mehr als 25 Jahren Bandgeschichte, 4 Longplayern und diversen Touren rund um den Erdball kann von Sideproject allerdings heute kaum noch die Rede sein.
Hanson Brothers sind ein reines Funprojekt der Jungs von NOMEANSNO und eine Hommage an ihre Lieblingsband die Ramones. Der Stil der Hanson Brothers ist stark von den Ramones geprägt und in ihren Texten geht es um die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Eishockey, Bier und Frauen!
Es steht uns also wieder ein herrlich bierseliger, spaßiger Abend ins Haus.
Beginn: 21.00 Uhr in der GrooveStation.
Mal sei sie Lust, mal seligste Freude, mal will sie Liebe, mal verbuddelter Schatz oder gar Dichter und eigener Richter sein. »Ich glaube, ich bin ein Ding, wenn’s in Bewegung ist, macht’s einen Sinn« singt Catharina Sieland, alias Cäthe, und wer sie hört und erlebt, glaubt ihr, der Tochter eines Schmiedes, dessen Wiege einst in Sachsen-Anhalt in der Nähe der Elbe stand, ihre heiß geschmiedeten Noten und Texte.
Ihre Musik kann als laut oder verspielt empfunden werden, stimmgewaltig ist sie allemal und außergewöhnlich. Die von ihr selbst geschriebenen und vertonten Texte, feinsinnig und deutschsprachig, haben nicht nur eine große Bandbreite, sondern auch notwendigen Tiefgang.
Cäthes Musik ist ein Suchen und Finden. Sie erzählt auf poetische Weise von Begebenheiten, die einem im Alltag bzw. im täglichen Leben so passieren können. Für manche führt sie dazu, sich selber besser erkennen zu können. Ihre meist autobiografischen Texte lassen uns hinter ihren eigenen Vorhang schauen und teilhaben an ihrer Sicht auf die Welt.
Ihr Debütalbum enthält zwölf Songs, denen Produzent Philipp Schwär den letzten Schliff gab. Cäthe spricht gern von Arbeiten aus ihrer „Klangschmiede“. Songs zu entwickeln ist für die Sängerin und Autorin eine Riesensehnsucht, eine ewige Reise, die beim Hören Nachhaltigkeit hervorbringen kann. Ihr erstes Album klingt nicht wie das eines Newcomers. Die Neu-Hamburgerin hat die Jahre stillen Schaffens genutzt, Stimme und Musik zu kultivieren, »denn eigenständige Musik braucht Zeit zum Wachsen«, sagt sie. Nun ist für sie und ihre hoffentlich vielen Fans die Zeit des Wartens um.
Am 29.03.2012 ist Cäthe in Dresden. Los geht es 21 Uhr in der scheune. Wir verlosen wieder 1×2 Freikarten. Schreibt uns bis 27.03.2012 einfach ein Mail.

Zum 10-jährigen Gründungsjubiläum lädt EleFunk in die GrooveStation – Dresdens Lieblings-Funkparty-Location – ein. Die Band feiert Geburtstag mit Fans, Freunden und allen Funkparty-Wütigen. Da gibt’s wie gewohnt knackige Funkrythmen zum Abtanzen und samtweichen Soul zum Kuscheln, aber auch einmalige Enthüllungen und andere Überraschungen.
In den 10 Jahren ist EleFunk zu einer festen Größe in der Dresdner Funk-Szene geworden, durch Umbesetzungen und Vertretungen der vielbeschäftigten Musiker aber auch eine große Familie von Dresdner Funk- und Soul-Enthusiasten. Es werden also neben den neun Stamm-Musikern auch viele andere bekannte Musiker zu treffen sein.
Also zum Freitagabend – Tanzschuhe an, Ohren und Herzen auf und ab in die Groove – Probleme abschütteln und Spaß haben! Start: 22:00 Uhr.
Rubrik Theater/ Erwachsene:
ROTER SALON – Leselounge, neue Musik, schräge Töne und Theater:

DER KLOPFGEIST ein Liederabend der besonderen Art mit Fräulein B. Engel, Solvig Frey und Christian Mögel
Freitag, 23.03.2012 um 20 Uhr
Schon gewusst, was ein Vamp so alles sammelt? Falls es ihm nicht an Sexappeal mangelt, er dem Keuschheitsverein beigetreten ist oder einen Geliebten beichtet, wird er die Gelegenheit beim Schopfe packen, schnell die Masche am Strumpf mit Spucke kleben und zeigen, was er zu bieten hat:
Seht doch hin, wo Ihr wollt, das ist doch dafür gemacht!
Diese und andere Sonderbarkeiten, vorgetragen von Fräulein B. Engel (Gesang), Christian Mögel (Piano) und Solvig Frey (Wort).
Ab 16 Jahre. Eintritt 7/ 5 €
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Rubrik Theater/ Kinder, Familien:
MÄRCHENLESUNG:

PRINZESSIN WACHTELEI, DAS TULPENZWIEBELABENTEUER
nach dem Kinderbuch von Albert Wendt, gelesen von Jochen Heilmann
Samstag, 24.03.2012 und Sonntag, 25.03.2012 um 17 Uhr
Man hat’s nicht leicht, auch wenn man es gut meint.
Das muss die kleine Prinzessin Wachtelei mühsam lernen, als sie in ihrem goldenen Herzen ein Wesen nährt und pflegt, das eines Tages sein eigenes Leben leben möchte.
Ein zugleich wunderbar modernes und altmodisches Märchen vom Loslassen und Festhalten. Vom Größer- und Klüger werden. Vom Spielen und Lieben und Kümmern.
Ab 6 Jahre.
Eintritt 6/ 4 €
Nino Haratischwili wurde 1983 in Georgien geboren. Dort begann sie 2000 auch mit ihrem Studium der Filmregie und nahm 2003 ein Studium für Theaterregie an der Theaterakademie Hamburg auf, welches sie 2007 erfolgreich abschloss. Neben Theaterstücken schreibt die Georgierin auch Prosa, ihr Roman „Mein sanfter Zwilling“ wurde 2011 mit dem Hotlist-Preis der Independent-Verlage
ausgezeichnet. Aus diesem Werk wird die Autorin an diesem Abend im Literaturhaus Villa Augustin lesen.
Der Roman handelt von einer Liebe zwischen zwei Menschen, die sich wegen des
Schicksalsschlages, der sie zusammengeschweißt hat, unmöglich lieben können.
„Mein sanfter Zwilling“ erzählt die Geschichte großer Gefühle und fataler Leidenschaft
und enthüllt dabei ein vielschichtiges Familiendrama. Moderation: Michael G. Fritz.
Datum: 29.03.2012
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Literaturhaus Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden
Eintritt: 4 €, ermäßigt 2,50
Andrea Rottin, in Brno lebender italienischer Singer/Songwriter, gastiert am Donnerstag zur Free Show im Lollis Homestay. Seit dem Release seines Albums “Songs about nightmares” im Jahr 2008 tourt er immer wieder, ausgerüstet mit Gitarre und Interrail-Ticket, durch ganz Europa, von Spanien bis in die Ukraine. Seine neueste Veröffentlichung “Dwars Session” wurde während einer Radio-Session in den Niederlanden aufgezeichnet und bildet ab, was Andrea und seine Konzerte ausmachen: Eine emotionale Achterbahnfahrt mit dynamischen Spitzen, eckigen Songs (Punkvergangenheit!) und einer Stimme, die immer wieder als Instrument eingesetzt wird.
Außerdem: Bier (günstig), Gulasch (vegetarisch, lecker, günstig), Wohnzimmerathmosphäre (gemütlich), also alles was einen guten Neustadt-Abend ausmacht, oder?

Das Slam-Poetry-Team Mikrokosmos besteht aus Daniel Hoth und Sarah Bosetti. Auf der Bühne sind sie ein Lyriker und eine Prosarierin. Man mag meinen, das passe nicht zusammen. Aber man mag ja so einiges. Außerdem mögen sie einander in geradezu unverschämtem Maße, was ja auch schön ist. Sarah Bosetti und Daniel Hoth sind Slam-Poeten aus Berlin und die Gewinner sämtlicher Bühnen- und Literaturpreise von morgen. Wer das zu bestreiten gedenkt, der beweise zuerst das Gegenteil. In der Groovestation präsentieren sie ihr neues Programm „Wir haben Angst vor euch“. Es gibt Gedichte und Geschichten über die Notwendigkeit unnützer Phobien, die Schönheit dicker Decken, den Marktwert geklauter Toupets und über einen ominösen Hamster.
Los geht es 20 Uhr in der GrooveStation.
Die Dresdner Autoren Jenny Salice, Steffen Heidrich, Marit Heuß und Cosmo von der Beerenburg erschaffen gemeinsam mit dem Trompeter Markus Kliesch Räume aus Klang und Wort.
Die Autorengruppe „Dichte Töne“ gestaltet bereits zum siebten Mal eine Text-Klang-Collage aus neuester Dichtung der vier Dresdner Autoren und den Klängen der Trompete von Markus Kliesch. Dabei ist die Musik nicht nur bloßes Zwischenspiel sondern wesentlicher Bestandteil dieser Symbiose aus Text und Ton. Sie interpretiert, kommentiert, ergänzt und widerspricht der Sprache mit ihren eigenen Mitteln. Die so entstehende Klanglesung zeigt ganz neue Perspektiven von Sprache, Dichtung und Literatur auf.
Eine Veranstaltung der Autorengruppe „Dichte Töne“
Datum: 22.03.2012
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Literaturhaus Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden
Eintritt: 3 €, ermäßigt 2 €
REIHE
Jan Deicke
SIR JOHN McBARLEYs STORYDESTILLE
hochprozentige Erzählkunstshow mit Jan Deicke
Er ist der Flaschen-Meister. Der Destillen-Hexer. Der Korken- und der Quasselstrippenzieher.
Er ist Sir John Mc Barleycorn. Die Flaschengeister sind ihm untertan. Was sie ihm flüstern, haucht er in eure Gehörgänge – wahre Märchen und rauschhafte Fantasien.
Den Rest erledigt Don Juan. Er bläst ins Röhrchen, bis das Licht aus geht.
Ab 44,45 %Uhr Schpecials laive: Atemproben aus dem Publikum, Spontangeschichten sowie Absynthöses Rätselrudeln
An den Stimmbändern: Sir John Mc Barleycorn
Tenorsax und Bassklarinette: Don Juan de Tequilla
Sondererscheinungsgast: Docteur A. Flammable (Absynth-Entzünder)
Vorstellung: Mittwoch 21.3. 20 Uhr
REIHE
FSK – FreieSpielKultur
IMPROTHEATER MIT FSK
Spontanität im Auftrag der bühne
Wer kennt ihn nicht, den blöden Spruch: „Jetzt sei doch mal ein bisschen spontan!“ Natürlich funktioniert das bei den meisten von uns ungefähr so gut, wie wenn Sie jetzt aufgefordert werden, auf keinen Fall weiterzulesen. Lesen Sie jetzt bitte nicht weiter! Na also.
FSK – Freiwillige Selbstkontrolle – ist nicht das, was Improvisationstheater auszeichnet. Impro ist freie Spielkultur – weder Zuschauer noch Schauspieler wissen, was passieren wird. Es gibt keinen geschriebenen Text, keinen abgesprochenenen Inhalt – was gespielt wird, geschieht spontan und aus der Situation heraus.
“Ihr bestellt, wir spielen: ob Liebesfilm und rote Rose oder Krimi und Dolch, ob Dracula und Knoblauchzehe oder Frankenstein und Gummipuppe – alles ist möglich. Alles geht Schlag auf Schlag – ihr gebt uns die Vorgabe und 5 – 4 – 3 – 2 – 1 Sekunden Zeit – und wir geben alles: Charaktere, Szene, Geschichte, Dramatik.”
Spiel, Spaß, und mehr als nur eine Überraschung – das sind ‘freie spielkultur – das improtheater der bühne‘.
www.improtheater-dresden.de
Veranstaltungen: Dienstag 20.3. 20 Uhr
Eintritt: 8,- Euro /5,- Euro ermäßigt, Abendkassenzuschlag: 2 Euro