Bereits am 18. Januar leitete mir ein Bekannter eine E-Mail weiter, in dem interessierte und potentielle Neustadtbesucher gebeten wurden, einen Fragebogen auszufüllen, der der Werbegemeinschaft Dresden-Neustadt bei der Konzeption eines Werbekonzepts helfen sollte.
Den Fragebogen findet ihr hier fragebogen_email
Selber Marketeer und dazu Neustadtblogger bin ich natürlich sofort neugierig geworden! Der Fragebogen selbst wirkte auf den ersten Blick formell sehr gut gemacht, aber inhaltlich an einigen Stellen wie ein extrem eiliger und nicht immer zu Ende gedachter Schnellschuss (Frage 6 lautet “Wie oft sind Sie in der Neustadt” und gibt Auswahlmöglichkeiten zwischen “nie” und “ich wohne hier“, Frage 9 fragt dann, ob ich schon mal in der Neustadt war…..Weiter geht es dann mit dem wirklich schwierigen Teil des Fragebogens, bei dem Aussagen getroffen werden sollen, die man als zutreffend oder nicht zutreffend erachtet. Hier gibt es jede Menge Lob zu verteilen (tolle Kneipen, tolle Kultur usw.) aber eben auch Kritik. Und da fallen dann auch schon mal Sätze wie “Die Neustadt ist viel zu unsicher. Zu viele Punks und Dreck sind dort“, was natürlich die Gefahr beinhaltet, daß unseriöser Umgang der befragten Personen zu völlig verzerrtern Ergebissen führt, die keine sachlichen Abstufungen erlauben sondern brutal diffamierende Aussagen.
Da ich mir kaum vorstellen konnte, daß das im Interesse der Werbegemeinschaft liegt, war es mir ein Bedürfnis, nicht einfach über kleinere inhaltliche Schwächen herzufallen, sondern von einem der Verantwortlichen eine Stellungnahme zum Fragebogen zu erhalten.
Vielen Dank an Torsten Wiesender, daß er sich die Mühe gemacht hat und sorry, daß ich erst heute dazu komme, seine Antworten zu veröffentlichen:
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