Allgemein »

[von Troll am 3 Sep 2007 | 4 Kommentare |

Was war das für ein herber Schlag in die Magengrube, als vor ca. drei Monaten plötzlich die Küche bei den Soulfoodsisters kalt blieb. Jetzt, wohl mit neuem Betreiber, wird wieder geköchelt und ich bin super gespannt, ob die Eier in Senf-Dill-Sauce so geil schmecken wie früher, dann könnte ich nämlich 50 Portionen essen.

Im Jahr.

Achnee, Eigentlich schmeckt es voll scheiße dort und die Bedienung ist total unfreundlich und die Tische unbequem uns es riecht nach Kanalisation und wenn ihr das glaubt krieg ich auch einen Sitzplatz!

Kunst, Veranstaltungen »

[von am 31 Aug 2007 | Kein Kommentar |

dresden doppeld

„Niemand kann fünfzig Eier essen“

Unter dem Titel „Niemand kann fünfzig Eier essen“ stellen im September drei Kunststudentinnen ihre Arbeiten bei [doppel de] aus.
Es treffen unterschiedliche künstlerische Positionen und Medien aufeinander, darunter Malerei, Zeichnung, Installation und Skulptur,
die im Kontext der Ausstellung Schnittstellen und Bezüge aufweisen.
Dabei geht es um Morbides, Ironisches, Idyllisches, Heimeliges, Unheimeliges und Kitschiges. weiterlesen…

Politik »

[von am 31 Aug 2007 | Kein Kommentar |

…gibt es hier zu lesen.

Politik »

[von am 29 Aug 2007 | 4 Kommentare |

Tja, das war es dann wohl vorerst mit Neuwahlen – wer hätte das gedacht.
Der BGH in Leipzig hat heute nachmittag das Urteil des Landgerichtes im Fall OB Roßberg teilweise aufgehoben, der Prozess wird somit demnächst hier in Dresden wieder aufgerollt.
Interims-OB Lutz Vogel hat wahrscheinlich den Sekt bereits wieder aus dem Kühlschrank geholt – wird wohl vorerst nichts mit der ersehnten Aufhebung seines ungeliebten Vertrages.

Roßberg bleibt weiterhin suspendiert, selbstverständlich bei vollen Bezügen.

Protest, Zukunft »

[von am 29 Aug 2007 | Kein Kommentar |

Die BI Kamenzer Straße lädt für heute abend zur Diskussionsrunde
ins Stadtteilhaus.
Eingeladen sind alle Anwohner und Interessierte, Stadträte, Stadtverwalter, Ortsbeiräte und der Investor.
Nach der Räumung und Wiederbesetzung soll deutlich gemacht
werden, das das Thema nicht vom Tisch ist und die Bereitschaft,
über weitere Lösungsversuche zu sprechen nach wie vor da ist.

Los geht’s 20 Uhr, Stadtteilhaus Priessnitzstraße.
Um rege Teilnahme wird wie immer gebeten.

Allgemein, Sport »

[von am 24 Aug 2007 | 2 Kommentare |

Peter A., selbsternannter Tischtennispapst des Hinterhofs, fordert den Rest der Welt zum großen 24h Tischtennisduell auf.

Beginn: 25.08.07 12 Uhr mittag im Hinterhof der Hoyerswerdaer Str. 37

Regeln: Peter muss pro Stunde mindestens 40-50 min spielen.
Er darf sich während der Pausen mit Dingen seines persönlichen Begehrs versorgen. Hinsetzen ist dabei erlaubt. Sollte er liegen, ist die Wette verloren.

Es gibt keine Teilnahmegebühr und kein Preisgeld. Alle werden gebeten, sich jeweils Stundenweise in den google-Kalender* einzutragen, es können auch mehrere Spieler pro Stunde sein, auch zuschauen ist erwünscht (Peters Vorhand!).

Als kleiner Hinweis: Peters Spielstärke und sein professionelles Faiplay sind in der Zeit von 2 Uhr nachts bis 8 Uhr morgens besonders ausgeprägt. Ich vermute daher, daß diese Zeiten zuerst belegt werden, also rechtzeitig sichern. Wenn es regnet, gibt es kurzfristig eine Ersatzspielstätte. Die Platte ist beleuchtet.

Außerdem gibt es auch eine zweite Platte, an der die anderen spielen können und jede Menge Spaß.

*Interessenten geben kurz laut und ich sende ihnen die Kalenderzugangsdaten zu.

Kino »

[von am 23 Aug 2007 | Ein Kommentar |

Nachdem wir auf die aktuelle Ausstellung too much future / Punk in der DDR im Stadtmuseum ja kürzlich bereits hingeweisen haben, wollen wir natürlich den heute in der Schauburg angelaufenen Film too much future – In Grenzen frei nicht unterschlagen.

Der Film porträtiert die Biografien einiger Protagonisten der frühen Ostpunk-Bewegung über den DDR-Infarkt hinaus, erzählt von Anpassung, Konsequenz, Zwängen, Unabhängigkeit und von der Verwandlung der Ablehnung in künstlerische und politische Praxis. So gerät der Film nicht zur Musealisierung einer Bewegung oder zur ideologischen Abrechnung, sondern zum mitreißenden Porträt einer Subkultur, einer der wertvollsten und folgenreichsten Eruptionen im unerschütterlichen Glauben an eine Utopie, die zur Ideologie geriet.

OSTPUNK! – TOO MUCH FUTURE erzeugt durch rhythmisch montierte Bildcollagen einen Sog. Aktuelle Filmaufnahmen werden mit unveröffentlichtem original Super-8-Material kombiniert, DDR-Propaganda-
filme prallen auf Animationen mit Clipcharakter. Fotos und Filme zu Ostpunk waren in dieser Fülle bisher nicht zu sehen. Die ehemals illegalen Aufnahmen von DDR-Punkbands dürften in dieser Bandbreite bisher einmalig sein.
Der Dokumentarfilm ist daher zugleich Pop und ein Musikfilm. Er ist eine kritische wie kraftvolle Auseinandersetzung mit der Gegenkultur im Osten und ihrer Repressionsgeschichte.

Text: Neue Visionen

Allgemein »

[von Troll am 23 Aug 2007 | 5 Kommentare |

Laut BILD plant der StoffTuchhändler und Bauinvestor Arturo Pisco gerade ein Konzept für eine Party- und Szenemeile am Neumarkt. Vorbild seien zum Beispiel der Hackesche Markt, ein trendiges Hotel aus New York und mit Galeristen aus Barcelona und Tallin (siehe aktueller Spiegel) wurde bestimmt auch schon gesprochen. Wer sich hinter den potentiellen Investoren verbirgt, die noch nicht genannt werden wollen, interessiert an dieser Stelle ebensowenig wie alle anderen Projekte rund um Kirche zur geweihten Heizdecke, ist ja schließlich kein Altstadtblog das.

Sollte das ganze aber so ablaufen, wie ich es vor meinem inneren Auge sehe, dann werde ich garantiert dafür plädieren, den Albertplatz in Arturoplatz umzubenennen. Keine Prolltouristen mehr aus Oer Erkenschwick am Späti, die uns neue Fangesänge der Kölner Haie vorsingen, keine Sachbearbeiterinnen aus Oppach zwischen Madness und Oostende, die mal so richtig einen drauf machen wollen. All das findet demnächst auf der anderen Seite des Flusses statt und in der Neustadt regieren wieder Punkrock und Kellertechno und für mehr Freiraum wird das Schwalbennest gleich wieder abgerissen und die Kamenzer Strasse bleibt unbebaut. Ob die Neustädter Gastronomen schon neuen Stoff in Italien bestellt haben?

Veranstaltungen »

[von am 21 Aug 2007 | Kein Kommentar |

Im Rahmen der Ausstellung too much future / Punk in der DDR läuft am 22.08.2007 im Stadtmuseum der Dokumentarfilm
„Die nationale Front – Neonazis in der DDR“.
Ein Dokumentation, die beschreibt, als 1987 Element of Crime in der Ostberliner Zionskirche spielten und das Konzert von einer Horde Neonazis überfallen wurde.
Besucher des Konzerts, Sicherheitskräfte, Mitarbeiter des Innen-
ministerium und ein wohl inzwischen geläuterter Täter kommen zu Wort. Von offizieller Seite wurde der Vorfall stets ignoriert, man stellte ihn später als Werk westdeutscher Provokateure dar.
Die Täter wurden später zu drakonischen Gefängnisstrafen verurteilt.

Moderiert wird der Abend von Ted Gaier, seines Zeichens Mitglied der Goldenen Zitronen.
Los geht’s 20 Uhr.

Allgemein »

[von Troll am 18 Aug 2007 | 5 Kommentare |

Komme ich gestern nach Hause, steht da gerade die Austrägerin der Dresdner Intellektuellenpostille Sächsischer Bote im Hausflur und verteilt ihr Wurstblatt. Ich wohne erst seit Kurzem dort, habe es noch nicht geschafft, an der Plastikmailbox einen Aufkleber anzubringen, der sie hätte davon abhalten können. Na was ein Glück, denke ich, daß ich gerade jetzt komme. Ich also mit aller Freundlichkeit desjenigen, dessen Urlaub vor 15 Minuten begonnen hat “Entschuldigung, bitte bei mir keine Zeitung einwerfen, ich fahre eh heute noch weg und lese die Zeitung sowieso nicht” und zeige auf meinen Briefkasten. Die blöde Kuh junge Dame schaut mich an und erwidert eiskalt “Da ist kein Aufkleber drauf” und schiebt ihr Scheißheft locker durch meinen Post-Schlitz. Ich stehe fassunngslos da wie ein überfüllter Briefkasten der deutschen Post, nur verfärbe ich mich eher in Richtung englischer Telefonzellen und ziehe das Ding wieder raus und sage noch immer relativ “seriös”, daß sie die jetzt bitte wieder mitnehmen möge, ich sei ja wohl zumindest fast genauso viel wert wie ein Aufkleber und halte Ihr das olle Gurkenblatt noch einmal in einer verzeihenden Geste entgegen. Aber nix da. weiterlesen…

Veranstaltungen »

[von am 16 Aug 2007 | 4 Kommentare |

too much future

Punk im Museum! Ist das machbar? Der Versuch wird vom 17.08. bis zum 14.10.07 im Barockbau des Stadtmuseum Dresden unternommen und zwar zum Thema Punkrock in der DDR.
Der Tumult den die Punks in der DDR veranstalteten, währte zehn Jahre, von 1979 bis 89. Dabei stießen sie an die Grenzen eines Systems, daß seine Jugend steuern wollte, von dem die Punks sich jedoch nicht lenken ließen. Wenn sich das soziale Elend englischer Teenager in dem Aufschrei no future entlud, so wäre das sozialistische Elend einer verplanten DDR-Jugend treffender mit too much future umschrieben. Zwangsrekrutiert als Kampfreserve der Partei , nahmen sich 16-18-jährige Freiheiten, die bis dahin in der DDR praktisch undenkbar waren. So waren sie in Grenzen frei. weiterlesen…

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[von Troll am 14 Aug 2007 | Ein Kommentar |

Schon häufiger und auch hier habe ich mich ja gefragt, wie denn nun eigentlich dieser Teil der Neustadt heißt, in dem ich gerade lebe (Lößnitzstraße). Wie fast immer, wenn ich nach Dresdner Dingen im Netz suche, stieß ich auf die Webseite Dresdner-Stadtteile von Lars Herrmann. Da ich den hier eh schon immer mal für seine Arbeit loben wollte hab ich ihn gleich mal angeschrieben und gefagt: “Wo lebe ich eigentlich?” – und die kompetente und freundliche Antwort ließ nicht lange auf sich warten:

“[...] Die Lößnitzstraße gehört (zumindest der westlich der Bahnlinie in Richtung Hansastraße gelegene Teil) zur Leipziger Vorstadt. Ursprünglich war dieses Areal das sogenannte Scheunenhofviertel weiterlesen…