zum kosmopoli.TANZ

Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit (Friedrich Schiller)
Bum Tschack Disko – Alles wird schavi Dresdilla (frei nach Hugo Ball)
Die Party der Kunst- und Kulturszene für eine weltoffene Metropole der Kunst, Dresden.
Mit
RUDE HI-FI / BARRIOBEAT (Barcelona/Bologna/Dresden/World)
Urban Around the world Crossover–Jungle/Latin/Reggae
Macando Express (Dresden)
Cumbia meets Dub, Flamenco,Ragga, Latinoska
Herr Lehmann und sein Hund
Tangolounge in Kuhnts Clara: DJane Mara
Pflichttermin: Samstag, 11.02.2012, ab 22:00 Uhr Piranha Beat Klub – Theaterparty im Kleinen Haus!
Die Schule hat uns sicher allen schon Kopfzerbrechen bereitet. Oft war die Lust nicht groß, die Lehrer haben maximal genervt und einige sind immer auf der Strecke geblieben. Aber woran das liegt? Sicher, ich habe nicht sehr oft darüber nachgedacht. Die Schule als Institution schliff und schleift die Meisten von uns mit. Aber eben nicht alle konnten wirklich gefördert werden. Das kann unter anderem daran liegen, dass das deutsche Schulsystem keine Alternativen bietet, sondern Bildung nur mit Schule gleichsetzt. Jetzt könnte sich das Blatt jedoch wenden, weil man statt einer Schulpflicht über Bildungspflicht nachdenkt.
Habt ihr das Nachdenken über Schul(anwesenheits)pflicht versus Bildungspflicht mitbekommen? Ich finde, dass sich Nachdenken in diese Richtung lohnt und auch eine eigene Meinung dazu. Wie Lernen zukünftig aussehen soll, könnt ihr hier beeinflussen.
Weitere Informationen bekommt ihr unter:
Bildungspflicht.eu wird von Ralph Fröhlich zum Thema Bildung befüllt
Deutschlandradio Kultur ein Beitrag von Alexander Musik zum Thema Bildungspflicht
Michael Bittner, Julius Fischer, Roman Israel, Max Rademann und Stefan Seyfarth – das sind die fünf höchst unterschiedlichen Stimmen der Dresdner Lesebühne Sax Royal. Wie jeden Monat, so gibts auch im Februar in der Scheune einen bunten Strauß neuer Geschichten, Gedichte und Lieder in allen Farben: von tiefschwarzem Humor über Erzählungen aus blauen Nächten bis hin zu blutroten Revolutionshymnen. Auf eine Überraschung als Zugabe können sich die Zuschauer wie immer in der Bonusrunde freuen. Literatur in ungewungener Atmosphäre, für Herz und Hirn und alle Alters- und Einkommensklassen.
Sax Royal – Dresdner Lesebühne | 09. Februar | Donnerstag | 20 Uhr | Scheune | VVK 5 Euro AK 7 Euro, erm. 5 Euro

Nora Gomringer schreibt klangvolle, sprachverliebte Gedichte, die nicht hermetisch sein wollen und oft viel Humor besitzen. Mit „Mein Gedicht fragt nicht lange“ werden die Einflüsse und die Entwicklung einer der wichtigsten jungen zeitgenössischen Lyrikerinnen deutscher Sprache sicht- und nachvollziehbar: Performance Lyrik, Poetry Slam, Rap, amerikanische Lyrik von Dorothy Parker oder Mark Strand, moderne Klassiker wie Ernst Jandl und Erich Kästner oder zeitgenössische Vorbilder wie Friederike Mayröcker.
Nora Gomringer, geboren 1980, ist Schweizerin und Deutsche. Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Preise, Auszeichnungen und Stipendien. Zuletzt veröffentlichte sie die Gedichtbände „Sag doch mal was zur Nacht“, „Klimaforschung“ und „Nachrichten aus der Luft“ bei Voland & Quist. Seit 2010 leitet sie das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg. Im Herbst 2011 erhält sie den Jacob-Grimm-Preis, der Teil des Kulturpreises Deutsche Sprache ist.
Nora Gomringer ist am 08.02.2012 20.30 Uhr im Thalia Kino. VVK 6 Euro zzgl. Geb.

Bloodgroup haben sich 2006 während eines reichlich öden Wintertages an der Ostküste Islands erfunden, um Zeit totzuschlagen. Nachdem der Winter vorbei war, stand die Band beim Iceland Airwaves Festival das erste Mal auf einer Bühne. Zum elektronischen Dance Pop dieser Combo tanzten dann beim Roskilde Festival ein paar mehr Begeisterte mehr.
Ihr 2009 in Island erschienenes, zweites Album “Dry Land” wurde mit guten Rezensionen nur so überhäuft. Nun wird “Dry Land” erneut auf dem Label AdP-Records veröffentlicht und ist damit bereit, auch den deutschen Markt zu erobern.
Eingängiger Elektropop mit tanzbaren Beats und einer sympathischen Frauenstimme: ein bewährtes Rezept, das gut gemacht viel wert ist. Bloodgroup haben sich die Großen der Szene zum Vorbild genommen und gelten dabei selbst bereits als “one of the best live acts in Icelandic music.”
Das Konzert erlebt ihr am 11.02.2012 22 Uhr in der Scheune. VVK: 10 Euro zzgl. Geb.
Freitag 03.02.2012, 20:00 Uhr
Roter Salon – Leselounge, neue Musik, schräge Töne und Theater: Jolanda Querbeet – Suleika, die Prächtige

Orientalische Frauenmärchen.
Märchen von listenreichen, lustvollen, lachenden und lasterhaften Frauen aus den geheimnisvollen Gemächern des Serails der Tausend Schleier, spannend erzählt von Jolanda Querbeet
Eintritt 6/ 4 €
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Matthias Hübner / Alessandra Ameno
CELLO & TANZ
Konzert für Auge und Ohr
Der Cellist und Komponist Matthias Hübner studierte an den Musikhochschulen in Rostock und Dresden. Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe und tourt durch Deutschland und Europa. Im Programm Cello & Tanz spielt er Klassische Stücke ( Ravel, J.S. Bach ) und Eigenkompositionen. Seine Musik lebt von abwechslungsreichen Klängen, effektreichen Loops und imposanten Sounds. Auch humorvolle “Geräusche” kommen dabei zum Einsatz. Seine Texte sind voller prickelnder Erotik, stimmen manchmal nachdenklich und laden zum Träumen ein.
Alessandra Ameno tanzt verschiedene Stilrichtungen. In ihrem unverkennbaren Tanzstil kombiniert sie die Sprache des Ausdruckstanzes mit Tanzstilen aus aller Welt. Sie trat bei verschiedenen Tanzfestivals auf und erarbeitet als Choreografin immer wieder neue Projekte.
Musik und Tanz verschmelzen zu einem kontrastreichen Programm mit lauten und leisen Tönen, Leidenschaft und getanzter Poesie zum Genießen und Träumen.
Cello/Gesang/Texte: Matthias Hübner- Cellomusik von Klassik bis Rock / Tanz: Alessandra Ameno
Veranstaltung: Mittwoch 08.2. 21.00 Uhr
REIHE
P-TELLERRUNDE
Diskussionsrunde mit Künstlern, Theatermachern und Publikum
Die pt-Runde ist der richtige Ort, um in geselligem Zusammensein Fragen zu stellen, sich kennenzulernen, Impulse zu geben und zu nehmen, zu philosophieren und zu diskutieren.
Wir wollen mit diesem Stammtisch ein unreglementiertes und offenes Informations- und Kommunikationsforum bieten. Sagen Sie uns ihre Meinung, diskutieren und philosophieren Sie mit uns.
Veranstaltungen: Montag 06.2. 20.00 Uhr
Ensemble La Vie
OBSESSION
Eine Performance in 8 Kapiteln nach den Werken des Marquis de Sade
Was sind unsere innersten (An)-Triebe? Was verführt uns und wie weit sind wir bereit zu gehen?
Ständig und überall werden wir mit Sinneseindrücken überflutet. Uns wird gezeigt, was richtig und was falsch ist. Was schön und was hässlich ist. Was wir brauchen und was nicht.
Und wir dürfen wählen.
Wir haben den freien Willen und die Kraft zur Entscheidung als die Grundlagen unseres Denkens und Handelns in Richtung des Guten seit der Aufklärung. Aber kann man sich nicht auch für das Gegenteil entscheiden? Oder wird einem die Entscheidung vielleicht sogar abgenommen, ohne daß man es bemerkt?
OBSSESION stellt sich, als Gebilde aus Raum, Klang, Bewegung und Spiel, den Leidenschaften und Versuchungen die uns tagtäglich umgeben – mit allen Sinnen.
Idee und Ausführung: René Rothe und Paul Voigt | Musik: Julius Eberhardt
www.ensemble-lavie.de
Vorstellungen:
Freitag 03.2. 21 Uhr
Samstag 04.2. 21 Uhr
Teil 25 unserer Reihe: „Chefsalat – Was Neustädter Macherinnen und Macher so machen“ – heute mit Jörg Stübing
Ich bin der Chef von:
Büchers Best, Buchhandlung und Antiquariat auf der Louisenstraße.

Bei uns gibt es:
Eine anspruchsvolle Buchauswahl an Literatur sowie Geisteswissenschaften und Kunst in gepflegter Club-Atmosphäre. Von Hand eingerührter Kaffee, Tee und Espresso sind natürlich frei. Wir beschaffen gerne auch nicht lieferbare Bücher und widmen uns ausgefallenen Wünschen mit Sorgfalt. Der heimliche Herrscher des Ladens ist Myamoto Musashi, Burmamischling und schönster Ladenkater der Neustadt. Büchers Best ist mehr als ein Ort des Warenumschlags. Wir verstehen uns als Refugium für aufgeklärte Minderheiten und Unzeitgemäßes. Als Sozialagentur und Happy-Place. Als zweites Wohnzimmer, Diogenes-Club und Knoten in vielen Netzen. Als soziale Skulptur, Verlangsamungsaggregat und Tankstelle für Transzendenz. Als Hort des Harmonischen vor den Zumutungen des Grellen. Nicht zuletzt treten wir als Veranstalter von Lesungen und Konzerten und durch wechselnde Ausstellungen auch als Galerie in Erscheinung.

Sie sind elektronisch und sie stammen aus Leipzig. Doch schon ihr Name »I’m Not A Band« suggeriert, dass diese Combo gerne mal aus konventionellen Rahmen ausbricht. Stephan Jung, Gründer und Kopf der Band entdeckte schon früh seine Leidenschaft für Geige und klassische Musik. Aber erst seine Aufenthalte in Kultur- und Musikhochburgen wie London und Berlin hatten Einfluss auf sein kurz darauf entstehendes Musikprojekt.
Tanzbarer, elektronischer Clubsound, welcher die eigentlichen stimmungslenkenden Elemente trägt: die Geigen und den Gesang. Genau diese Kombination erzeugt den teils düsteren, dramatisch bis verspielten, durch und durch spannenden Sound von I’m Not A Band. Ganz in Elektromanier münden viele Tracks in einem explosiven Ausbruch und ohrwurmträchtigen Refrains, verlieren aber niemals den Bezug zu anspruchsvoller Musik.
I’m Not A Band erlebt ihr am 02.02.2012, 21 Uhr in der Groove Station. VVK: 8 Euro zzgl. Geb.
Am Donnerstag geht wieder der monatliche LivelyriX Poetry Slam über die Bühne der Scheune. Die zahlreichen Fans des Dichterwettstreits dürfen sich wieder auf prominente Poeten, aber auch ganz neue Gesichter freuen. Mit dabei sind unter anderen der Berliner Autor und Kabarettist Tilman Birr, der Performance-Poet und Rapper Tobi Kunze (Foto) aus Hannover, der fränkische Slammer Billy Reuschel, der junge Zwickauer Erzähler Erik Leichter sowie erstmals die in Berlin wohnende englische Poetin Paula Varjack. Aber auch fünf einheimische Autoren von der Offenen Liste bewerben sich um den Sieg, über den ganz demokratisch allein die Zuschauer entscheiden. Es moderieren Michael Bittner und Stefan Seyfarth.
LivelyriX Poetry Slam | 02. Februar | Donnerstag | 20 Uhr | Scheune | VVK 6 Euro AK 8 Euro
Karten im Vorverkauf gibts bei den bekannten Vorverkaufsstellen, an den Bars der Scheune und auf dem Campus im Copy-Shop “DieKopie24″ (George-Bähr-Straße 8).