Die scheune wird 60 Jahre alt. Aus Anlass dieses Jubiläums befinden wir uns mitten in einer Auseinandersetzung um die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des altehrwürdigen Hauses. Nachdem wir die Geschichte der scheune beleuchtet und den Stadtteil und seine Beziehungen diskutiert haben, kommt im dritten Teil unserer Veranstaltungsreihe die Zukunft ins Spiel. Und damit Sie, werter Gast!
Wir suchen den direkten Austausch mit unserem Publikum und laden deshalb am 9. November 2011 um 19:00 Uhr zu einer Besuchervollversammlung in die scheune. In ungezwungener Atmosphäre wollen wir zunächst eine Bestandsaufnahme machen und dabei auch die aktuelle Arbeit des Hauses vorstellen. Welche Kritikpunkte gibt es? Was läuft gut in der scheune? Anschließend sollen das Utopische gedacht und Visionen ausgesprochen werden – ganz nach dem Motto: “Es wäre schön, wenn…”.
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Der SC Borea ist Pächter eines der schönsten Sportgelände in Dresden und liegt in einem aus wirtschaftlicher Sicht sehr interessanten Einzugsgebiet. Das Durchschnittseinkommen der dicht besiedelten Neustadt ist seit der Wende kontinuierlich gestiegen und nur wenige Stadtteile in Deutschland weisen eine höhere Kinderrate aus. Scheinbar die besten Voraussetzungen für einen gut betuchten, leicht elitären Sportverein. Vor allem, wenn man bei seinen Plänen jeden Bezug zur immer noch dominierenden, bunten, alternativen Klientel des Viertels verliert. Das – so kann man schnell feststellen – scheint passiert im Jägerpark. Es herrscht weniger eine alternative Atmosphäre als viel mehr der elitäre Touch eines Tennisvereins.
Dabei hat man sich – wie so mancher Tennisverein in den 80er Jahren auch – offenbar ziemlich verspekuliert. Offensichtlich hat der Verein über Jahre hohe Schulden angehäuft, um sich qualitativ – vor allem im Nachwuchsbereich – in der Spitze zu behaupten. So spielte die A-Jugend des SC Borea zeitweise sogar in der Bundesliga und man betreibt ein eigenes Sportinternat. Das kostet einen Haufen Geld und verspricht nicht gerade viele Einnahmen. Selbsternannte Insider sprechen davon, dass der Verein schon seit zwei Jahren mehr oder weniger bewusst eine Insolvenz verschleppt.
Die Kleinsten leiden mit
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Im Rahmen des EU-Stadtteilentwicklungsprojektes „Nördliche Vorstadt Dresden“ und aufbauend auf den im vergangenen Jahr stattgefundenen Bürgerworkshops zur Wohnumfeldverbesserung im „Südlichen Hecht“ laden das Stadtplanungsamt, das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft und die STESAD interessierte Bewohnerinnen und Bewohner zu einer Bürgerversammlung ein.
Thematisiert werden drei Vorhaben, welche aus dem intensiven Beteiligungsprozess zu „WUM – Wohnumfeldmaßnahmen im Südlichen Hecht“ im Jahr 2010 hervorgegangen sind:
„Wie geht es weiter am Albertplatz?“ heißt das nächste Thema in der Reihe „Dresden aktuell“, die einmal monatlich vom Herbert-Wehner-Bildungswerk veranstaltet wird.
Nachdem die DresdenBau GmbH vor einigen Monaten Probleme mit angrenzenden Grundstücken rund um das DVB-Hochhaus bekam, die zwischenzeitlich von den Eigentümern an die EDEKA-Gruppe verkauft wurden, scheint sich das Unternehmen aus der Planung zurück gezogen zu haben.
EDEKA plant jetzt, auf dem Gelände ein Einkaufszentrum mit 2.000 Quadratmetern Verkaufsfläche zu errichten, für das Hochhaus ist eine Wohn- und Gewerbenutzung geplant.
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Die Dresdner Projektentwicklungsgesellschaft hat gestern das Projekt „zur Umnutzung des Postgeländes“ an der Königsbrücker im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau des Dresdner Stadtrates vorgestellt.

© Dresdner Projektentwicklungs GmbH & Co. Dresden-Neustadt KG
Die Neustadt habe zwischen 2000 bis 2010 einen Bevölkerungszuwachs von 37% verzeichnet, jedoch habe sich kein zentrales Stadtteilzentrum entwickelt, welches die vorhandene kleinteilige Handels- und Gewerbestruktur aufgreift und stärkt. “Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen.“, wird in der Pressemitteilung ein Norbert Meckel zitiert, auf dessen Funktion aber leider weiter nicht eingegangen wird. (Update: Recherche ergab, er ist Geschäftsführer der DP Dresdner Projektentwicklungs GmbH)
Ob und warum ein solches Zentrum benötigt wird, darauf wird nicht weiter eingegangen sondern nur auf die Vorteile des Standorts an der Post. „Für mehr als die Hälfte der Neustädter Bevölkerung ist der Standort fußläufig erreichbar und für viele Bewohner des Dresdner Nordens liegt er direkt auf dem Weg zur Arbeit bzw. nach Hause.” Aha? Die Neustadt braucht also ein Einkaufszentrum für die Leute aus Klotzsche, die in der Altstadt arbeiten? Das klingt ziemlich überzeugend :-)
Stimmiger sind die Argumente dafür, dass das Areal eine neue Nutzungsform benötigt. Das Gelände werde in seiner Gesamtheit von der Deutschen Post nicht mehr gebraucht und die bereits jetzt teilweise leerstehenden Gebäude seien größtenteils denkmalgeschützt. Dem Areal selbst wird aufgrund seiner „ungeordneten Struktur“ eine städtebauliche Bedeutung beigemessen. Den Satz muss ich mir aber noch übersetzen lassen.
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Sehr geehrter Herr Dr. Lunau, sehr geehrter Herr Wiemer, sehr geehrter Herr Mähnert, sehr geehrte Damen und Herren des Kulturausschusses!
Es ist weder für Außenstehende noch für Kenner der Dresdner Kulturszene ein Geheimnis, dass das literarische Leben in der sächsischen Landeshauptstadt weit hinter den Möglichkeiten zurückbleibt. Unter dem Namen „Ein Literaturhaus für Dresden“ hat sich eine Initiative gegründet, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das literarische Leben in Dresden zu beleben, und die der Überzeugung ist, dass die Einrichtung eines Literaturhauses der beste Weg dazu ist.
Was kann ein Literaturhaus leisten? Seit dem Jahr 1986 wurden, zunächst in den Großstädten, bald auch in mittelgroßen Städten des deutschsprachigen Raumes, Literaturhäuser gegründet. In wenigen Jahren entwickelten sie sich als Zentren der Literaturvermittlung zu lebendigen Treffpunkten für die Dichtung und Erzählkunst der Gegenwart. Aus dem kulturellen Leben der Städte sind diese Einrichtungen heute nicht mehr wegzudenken. Ende der neunziger Jahre begann die Zusammenarbeit der Literaturhäuser an gemeinsamen Projekten wie Ausstellungen, Lesereisen und Plakataktionen. 2008 fanden sie sich in einem „Netzwerk der Literaturhäuser“ zusammen, das – mit Hilfe zahlreicher Stiftungen – gemeinsame Projekte verwirklicht. weiterlesen…

© STESAD
Im Rahmen des EU-Stadtteilentwicklungsprojektes „Nördliche Vorstadt Dresden“ soll der Bischofsplatz im kommenden Jahr als Grün- und Freifläche neu gestaltet werden.
Aufbauend auf den im vergangenen Jahr stattgefundenen Bürgerworkshops lädt das Stadtplanungsamt, das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, das Büro für Freiraumentwicklung Ehrler und die STESAD GmbH zu einer Bürgerversammlung am 19. April ein.
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Die Lokale Agenda 21 für Dresden e.V., das Haus der Kirche / Dreikönigskirche und das Umweltzentrum Dresden e.V. veranstaltet am kommenden Montag, den 28. März, eine Podiumsdiskussion über Fragen zukünftiger Energiepolitik in der Dreikönigskirche.
Nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima wird die Energieversorung aus Atomkraftwerken auch in Deutschland wieder in Frage gestellt.
Nach der temporären Stilllegung von 7 älteren Kraftwerken durch die Bundesregierung vor einigen Tagen stellen sich für viele Menschen neue Fragen, nicht nur zum Thema Sicherheit.
Wie zügig können wir es uns leisten können, aus der Produktion von Atomstrom auszusteigen? Welche Konsequenzen für die kommunale Energieversorgung ergeben sich aus der Haltung der Bundesregierung?
Am kommenden Mittwoch, den 16. März, startet das Herbert-Wehner-Bildungswerk eine Filmreihe mit dem Titel „Global Viewing“. In Zusammenarbeit mit dem Sukuma arts e.V. sind verschiedene Veranstaltungen zu den Themen Globalisierung und Fairtrade geplant.
Zur Auftaktveranstaltung mit dem Titel „Global denken – lokal Handeln“ geht es um die Frage „Wie kommt das Fairtrade – Siegel auf die Banane in meinem Einkaufskorb?“. Eingeladen dazu ist Norbert Pfütze, Vorsitzender der F.A.I.R.E. Warenhandel eG, der in seinem Vortrag zur Arbeitsweise der Siegelinitiativen und Fairhandelsorganisation sprechen wird.
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Die Fraktion DIE LINKE veranstaltet am 12. März im Kulturrathaus die Konferenz „Digitale Demokratie – zieht die Politik ins Netz um?“
Zusammen mit VertreterInnen des virtuellen Parlaments (VIPA), von Campact, dem Adhocracy e.V. u.a. sollen neben Fragen zum Status quo auch politische Forderungen zur Entwicklung weiterer demokratischer Chancen sowie Fragen von Bürgerrechten und Datenschutzregelungen im Zusammenhang mit Netzpolitik diskutiert werden.
Neben der Vorstellung der landespolitischen Initiativen soll auch die elektronische Programmdebatte der Partei DIE LINKE eine Rolle spielen.
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Die Stadtratsfraktion der GRÜNEN veranstaltet am 2. März in der Scheune ein Bürgerforum zum drohenden Schulnotstand in der Neustadt.
Folgende Fragen stehen u.a. an diesem Abend zur Diskussion:
Welche Schulqualität brauchen unsere Kinder?
Bergen beengte Platzverhältnisse in Schulen höhere Unfallrisiken?
In welchem baulichen Zustand sind die Schulen in der Neustadt?
Welche räumlichen Voraussetzungen braucht es, um gute pädagogische Arbeit zu leisten?
Welche Formen und Möglichkeiten kommunalen Schulbaus gibt es?
Gehen uns in Zukunft die Lehrer aus?
Wie können und müssten Lösungen für den Neustädter Schulbezirk aussehen?
Wie weiter mit dem Schulnotstand in der Neustadt?
Am kommenden Mittwoch findet der zweite Teil der Veranstaltungsreihe „Dresden aktuell“ des Herbert-Wehner-Bildungswerkes statt.
Das Thema des Abends widmet sich der (angespannten) Schulsituation in der Neustadt.
Mit dabei sein werden Thomas Platz (Elternvertreter), Martin Bertram, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion und Falk Schmidtgen, Schulamtsleiter (angefragt).
Moderiert wird die Veranstaltung von der SPD-Ortsbeirätin Johanna Thoelke.
Mittwoch, 16.02.2011, 19 Uhr im Herbert-Wehner-Bildungswerk in der Kamenzer
Straße 12. Der Eintritt ist frei.