Am Sonnabend den 14. August werden die Besucher des Theaterfestes XI ab 19 Uhr in der St. Pauli Ruine eine einzigartige Collage aus aktuellen und vergangenen Theaterszenen des St. Pauli-Repertoires und reichlich Theaterspektakel erleben. Dabei wird endlich geklärt, welche gemeinsamen Ziele „Don Juan“ und „Don Gil“ verfolgen, wieso „Hamlet“ auf dem „Campiello“ steht, warum der „Der Sturm“ von Shakespeare über „Figaros Hochzeit“ weht und „Wie es euch gefällt“ wird auch „Goethes Zauberflöte“ gespielt. In der einzigartigen Collage werden die Besucher auf eine Reise zu den besten Szenen der Inszenierungen und in sonst für den Besucher verschlossene Räume der St. Pauli Ruine mitgenommen um eine ganz neue Sicht der Dinge und Zusammenhänge zu bekommen. Wie in den St. Pauli-Inszenierungen nicht unüblich, wird stellenweise das Publikum aufgefordert, sich aktiv in das Theaterspiel mit einzubringen.

Heute morgen gegen 9 Uhr hat der Verein Bürger.Courage auf dem Martin-Luther-Platz eine weitere der geplanten 18 Stelen installiert.
Insgesamt 18 aus Beton gegossene, ca. 600 kg schwere stilisierte Messer will der Verein zusammen mit dem Künstler Johannes Köhler in Gedenken an die am 1. Juli 2009 in Dresden ermordete Ägypterin Marwa El Sherbini in Dresden errichten.
Ganz soviele werden es nicht werden – die vor dem Landtag und der Staatskanzlei geplanten Stelen wurden nicht genehmigt.
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Teil 8 unserer Reihe „Neustädter Vereinskultur stellt sich vor“.
Text: Caroline Roggendorf
Der manita e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der 2004 von Dresdner Studierenden gegründet wurde, um Kinder- und Jugendeinrichtungen in Lateinamerika zu unterstützen und das gesellschaftliche Engagement junger Menschen in Deutschland zu fördern. Ausgangspunkt war der Aufenthalt von Caroline Roggendorf als Freiwillige in einem peruanischen Waisenhaus. Nach ihrer Rückkehr war es das Anliegen der Dresdner Psychologiestudentin, das Waisenhaus weiterhin zu unterstützen, ob finanziell oder durch die Vermittlung von Freiwilligen. Sie fand Mitstreiterinnen und Mitstreiter und gemeinsam wurde manita (spanische Verniedlichung für Hand) ins Leben gerufen.
Das Waisenhaus (Orfelinato) ist nach wie vor ein Hauptprojekt des Vereins.
Es liegt in der peruanischen Kleinstadt Abancay, mitten in den Anden auf 2300 Metern über dem Meeresspiegel. Es wurde 1966 von einer deutschen Ordensschwester gegründet. Derzeit leben knapp über 60 Mädchen dort, die zum Teil (Halb-) Waisen sind oder aber aus verschiedenen Gründen (z.B. extreme Armut, Alkoholismus) nicht bei ihren Familien aufwachsen können.
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Das neue Kinderhaus in der Holzhofgasse 17 steht kurz vor der Eröffnung – am 2. August werden die ersten Kinder den Neubau betreten und „übernehmen“ können.
Der pädagogische Leiter sowie die kaufmännische Leiterin haben ihre Arbeitsverträge in der Tasche und neun der geplanten 12 Erzieherstellen sind bereits besetzt.
Das Haus sowie sein Außengelände sind geprägt vom ökologischen Konzept des Kinderhauses. Das nach Passivhaus-Standard errichtete Gebäude ist mit einer Regenwasserzisterne ausgestattet und erhält zur Zeit ein Solardach. Das Außengelände umfasst neben den Spielbereichen auch einen Nutzgarten.
Der Verein will perspektivisch eine eigene Kochküche einrichten, in der regionale Produkte aus biologischem Anbau verwendet werden sollen – so sollen die Kinder die Natur, ökologische Zusammenhänge und ressourcenschonenden Umgang kennen und wertschätzen lernen.
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Teil 7 unserer Reihe „Neustädter Vereinskultur stellt sich vor“.
Text: Gerede e.V.
Der Gerede e.V. ist ein Dresdner Verein für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle und deren Angehöriger. Am 21.08.2010 wird der Verein 20 Jahre alt und hat sich im Laufe der Zeit erweitert, verändert, entwickelt. Wir widmen uns den folgenden vier Bereichen:
Begegnung
Be|geg|nung, die; -en: das Sichbegegnen, Zusammentreffen, Zusammenkunft, Treffen, Beisammensein, Meeting, Rendezvous, Wiedersehen
Der Gerede e.V. bietet viele Möglichkeiten, neue Menschen kennen zu lernen. Montag ist offener Treff und Mediothek (über 1000 Bücher und DVD´s zur kostenlosen Ausleihe). Jeden Dienstag treffen sich die Jungs, jeden Donnerstag die Mädchen. Hier kann geredet, gelacht und sich ausgetauscht werden. Egal ob schwul, lesbisch, bi, trans oder hetero. Jede_r kann dabei sein, Meinungen äußern, Spaß haben und neue Erfahrungen und Freundschaften mitnehmen. Für Interessierte jeden Alters bietet der Gerede e.V. eine Plattform für die unterschiedlichsten Gruppen- und Freizeitangebote.
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Kurzfristiger Aufruf:
Wer hat Lust im Rahmen einer kleinen Kunst-Auktion eines seiner Werke für einen guten Zweck zu spenden?
Zur 20 Jahrfeier der inlingua Sprachschule Dresden wird am 24.06. auch eine Kunst-Auktion stattfinden. Gesucht werden KünstlerInnen, die bereit sind, ein bis zwei ihrer Werke für diesen Zweck zu spenden. Die Erlöse der Auktion sollen dem Ausländerrat Dresden e.V. zukommen, der seine Arbeit den Flüchtlingen und MigrantInnen vor Ort widmet.
Natürlich werden die beteiligten KünstlerInnen auf der Homepage des Vereins genannt werden; als symbolischer Dank ist in der zweiten Jahreshälfte eine Ausstellung mit den beteiligten KünstlerInnen in den Räumen des Ausländerrat Dresden e.V. angedacht.
Meldet Euch einfach bei: Franziska
Cyber4Kids und die Stadtteilrunde Dresden Neustadt haben zusammen mit verschiedenen Vereinen in der Neustadt einen Veranstaltungsflyer für Kinder, Jugendliche und Familien zur kommenden BRN zusammengestellt.
Prima Sache!
Da man auf den Vorschau-Grafiken nicht wirklich viel erkennt, verzichte ich auf das Einbinden hier und verlinke stattdessen direkt die pdf-Datei, die man sich natürlich am besten ausdruckt.
Teil 6 unserer Reihe „Neustädter Vereinskultur stellt sich vor“.
Text: Medienwerkstatt Dresden e.V.
Die Medienwerkstatt Dresden gibt es als eigenständigen Verein seit 1992.
Der gemeinnützige Verein ist anerkannter Träger der Jugendhilfe.
Ziel war es von Anfang an, sowohl Jugendlichen als auch Künstlern des Stadtteils sowie der Stadt Partner zu sein bei der kreativen Auseinandersetzung mit dem Medium Film, Fernsehen und Video. Neben der Schaffung von gestalterischen und technischen Möglichkeiten stand auch die Dokumentation von „nachwendischen“ Veränderungen und Entwicklungen in den ersten Jahren im Vordergrund. Das BRN-TV im Rahmen der jährlichen Bunten Republik Neustadt war in dieser Zeit eine der wohl nachhaltigsten Projekte.
Seit dieser Zeit hat sich einiges getan und entwickelt.
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Auch in diesem, dem elften Jahr als freies Theater freuen sich die mehr als 100 Mitglieder des TheaterRuine St. Pauli e.V. auf eine anregende Sommersaison, mit vielen Zuschauern und aufregenden Theaterabenden. Auf dem Premierenkalender stehen zwei ausgesprochen turbulente Komödien voller Liebe, Leidenschaft, Sehnsucht und Intrigen. Goldonis „Der Campiello“ (Premiere 9. Juli) zeigt einen Hinterhofplatz mit pulsierendem Leben, mit dessen Bewohnern und Typen, ihren Sorgen und Träumen vom Glück.
Am Samstag den 8. Mai (19 Uhr) hat Beaumarchais „Figaros Hochzeit“ Premiere in der Theaterruine St. Pauli am Königsbrücker Platz.

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Das Grundstück Prießnitzstraße 44/48, seit Anfang der Neunziger Jahre Heimat des „blaueFabrik e.V.“, steht seit seit einigen Monaten zum Verkauf, da die Eigentümer die (ausstehende) Sanierung nicht mit eigenen Mitteln bewältigen können.
Um weiterhin das vielfältige Vereinskonzept – Workshopprojekte wie bspw. die „Offene Bühne“, Gitarren- und Geigenbauwerkstätten, Konzerte, Tanzperformances, Ausstellungen, Proberäume und eine Künstlervereinigung bestehend aus Medienkünstlern, Malern, Komponisten, Schriftstellern, Bühnenbildnern etc. – voranzutreiben und auszubauen, hat der Verein zusammen mit dem Architekturbüro Ruairi O’ Brian ein neues inhaltliches und architektonisches Konzept erarbeitet.
Die Vision ist, die „blaueFabrik“behutsam zu sanieren und als Kulturstätte zu erhalten.
Neben bestehenden Ateliers und Werkstätten könnten weitere Probe-, Ausstellungs- und Veranstaltungsräume, eine Behindertenwerkstatt und preiswerte Büroräume für Dresdner Vereine entstehen – refinanziert durch durch den Ausbau bestehender Baulücken mit Wohnungen, Büros und Gewerbeflächen.
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Am Samstag, den 10.04.2010 findet in der Scheune auf der Alaunstrasse ab 14 Uhr das Buchfest des Dresdner Café International statt. Zum Lesen eingeladen wurden u.a. David Eckhard, Carlos Alberto Ampié Loría sowie Yevgeniy Breyger. Jeder, der ein Buch mit Aspekten des “Fremden” vorstellen möchte, kann dies gerne tun. Außerdem wird es für die Kinder eine Bastelecke und Märchenstunde geben. Und als wäre das nicht Zeitvertreib genug, spielen auch noch Nellis Elefant, Secondhand Heroes und Duo Salamandro. Der Eintritt ist frei.
Von Kameras verstehe ich ungefähr so viel wie von Fahrrädern. Daher würde mich interessieren, ob jemand bestimmen kann, um welche Contax (Baujahr) es sich bei dem Graffiti an einer Häuserwand in der Leipziger Vorstadt handelt. Vor diesem Schnappschuß wußte ich gar nicht, daß die Kameras bis 1945 ins Dresden produziert wurde. Aus dem Stadtlexikon Dresden:
Zeiss-Ikon Dresden: führender Kamerahersteller, Firmenname in Dresden von 1926 bis 1958. […] Der Betrieb war führend in der Herstellung von Spiegelreflexkameras, hatte 1941 mit seinen Zweigwerken ca. 13 700 Beschäftigte und war größter Kameraherstller Europas. Z. errichtete 1941 die Goehle-Werke* Großenhainer Straße. 1945 wurde ein Teil der Fabrikgebäude in Striesen zerstört, im Ernemannbau wurde die Kameraproduktion durch den VEB Pentacon (Name seit 1959) mit mehrerern Zweigwerken weitergeführt. Nach 1989 wurde der Betrieb aufgelöst.
~ Stadtlexikon Dresden, Dresden: Verlag der Kunst, 1994