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[von Linda am 6 Mrz 2012 | Kein Kommentar |

PD Dr. Ulrich Schuler, Palliativmediziner, Prof. Teymuras Kurzchalia, Zellbiologe und andere sprechen mit dem Publikum in lockerer Atmosphäre, bei Getränken und Snacks, über die Fragestellung Ewig leben? Experten und Laien diskutieren über aktuelle und brisante Fragen der Wissenschaften. Es gibt kein strenges Podium – aber viele Möglichkeiten für den direkten Dialog an allen Tischen.

Das Science Café lädt euch ein: Diskutiert mit, stellt eure Fragen, sagt eure Meinung!

Ewig zu leben ist ein alter Menschheitstraum. Ein Traum, den wir uns bald erfüllen werden? Oder doch eine Utopie, ein leeres Versprechen? Warum lässt die Idee vom ewigen Leben den Menschen
nicht los? Wie weit ist die Wissenschaft, wo sind Grenzen? Heißt länger leben auch immer besser leben? Vor welche Herausforderungen stellt eine deutlich erhöhte Lebenserwartung unsere Gesellschaft? All das wollen wir besprechen – und eure Fragen gleich noch dazu!
Das Science Café ist eine gemeinsame Veranstaltung des Dresden Forum on Science and Society und der GrooveStation
Beginn: 20.00 Uhr Eintritt frei

Musik, Veranstaltungen »

[von Linda am 5 Mrz 2012 | Kein Kommentar |

Zwischen osteuropäischem Folk, Seemannsliedern und Trauermärschen übt die Musik von Matt Elliott eine merkwürdige morbide Anziehungskraft aus.
Die Kompositionen des in Frankreich lebenden Briten halten die Akzeptanz des Scheiterns und des Leidens mit äußerst intensiver Erhabenheit fest. In ihnen verschmelzen die Klänge der Welt und unendliche Traurigkeit mit der Sehnsucht nach menschlichem Glück, während die Fröhlichkeit woanders weilt.

Auch sein neuestes Werk »The Broken Man«, das am 16.01.2012 erscheint, ist voller grandioser Trauerballaden, deren Melancholie von schier unerträglicher Intensität ist. Und mit denen Elliott im Stile eines bravourös gescheiterten Helden verlorener Herzen sein eigenes heilt. Um den Hoffnungsschimmer zu entdecken, der sich ganz tief in diesen von den Geistern europäischer Folk-Musik inspirierten Stücken verbirgt, hört man »The Broken Man« am besten im Dunkeln.

Musik von Matt Elliott hört ihr am 08.03.2012 im Thalia Kino. VVK 10 Euro zzgl. Geb.

Musik, Veranstaltungen »

[von Linda am 5 Mrz 2012 | Kein Kommentar |

Francis kombinieren Folk und Blues mit rhythmischer, experimenteller Pop-Musik und klingen dabei so melancholisch wie facettenreich und tanzbar.

Die Band von Petra, Jerker, Petter und Tim aus Dalama in Schweden, die schon seit ihrer Kindheit miteinander befreundet sind, gibt es schon seit 2006. Ihr Debüt »Lekomberg, We Were Kin« haben Francis jedoch erst 2011 veröffentlicht und so kann man in den nur 30 Minuten mehrere Jahre Bandgeschichte hören.

Als Support-Act auf der großen Tallest Man On Earth Deutschland-Tour im vergangenen Mai kamen die vier Schweden nicht nur fantastisch an, die vielen Eindrücke inspirierten sie dazu, sofort neue Songs zu schreiben. Auf einer Insel nahe ihrer Heimat verwandelten Francis eine großen Lagerhalle für Boote vorrübergehend in ein Studio und nahmen dort die Songs für ihre neue EP »This Must Be Blood« auf, die Anfang 2012 veröffentlicht wird.

Mit »This Must Be Blood« kommen Francis 2012 auf Deutschland-Tour und werden auch im Thalia eine kleine, feine Show spielen.

Francis spielen am 06.03.2012 im Thalia Kino. Start ist 20.30 Uhr. VVK 10 Euro zzgl. Geb.

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[von Linda am 5 Mrz 2012 | Kein Kommentar |

Konzert mit Sea+Air in der A30 (Alaunstrasse 30,Dresden)  am 8.3. ab 20 Uhr.

Eintritt frei bzw. gegen Spende

Eine griechische Folkloretänzerin, die als Kind heimlich singen musste und ein deutscher Komponist, der keine Noten lesen kann?
Eine Cembalistin mit Flugangst und ein Gitarrist der sich vor der Ungewissheit des Meeres fürchtet?
Oder eine Bassistin, die ihr Instrument mit den Füßen spielt und ein Drummer, der am liebsten bei seiner Punkband geblieben wäre?
All das ist SEA+AIR.
Nach zehn Jahren ausprobieren, schreiben, aufnehmen und über 1200 Konzerten weltweit unter dem Namen „Daniel Benjamin“ hatte das Ehepaar im Sommer 2010 ein Schlüsselerlebnis:
Im Vorprogramm von Whitney Houston bekamen sie eine volle Stuttgarter Schleyer-Halle nur mit ihren zwei Stimmen mucksmäuschenstill und merkten, dass sie plötzlich das Ziel erreicht hatten, ein Mainstream-Publikum zu überzeugen, ohne sich zu verstellen.
Der darauf folgende Entschluss sich umzubenennen war die einzig logische Konsequenz für Daniel und Eleni, da „Daniel Benjamin“ schon lange kein Soloprojekt mehr war. Zum wichtigsten Merkmal ihrer Musik waren nicht nur die fast übernatürliche Harmonie ihrer Stimmen geworden.
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[von Linda am 2 Mrz 2012 | Kein Kommentar |

Wann ist denn nur alles so kompliziert geworden?

Luise und Flo sind ein Paar und beschließen, endlich erwachsen zu werden. Sie suchen eine Wohnung, ziehen zusammen, schaffen sich ein gemeinsames Bett an und tanzen zu Manfred Krug durch ihre neuen Zimmer. Doch nach kurzer Zeit stehen sie im Flur nebeneinander wie zwei an der Raststätte vergessene Kinder. Luise hat das Gefühl, nur Erwachsen zu spielen. Irgendwie ist dieses Leben falsch. Als ob jemand plötzlich alles verwandelt hätte, die Regeln geändert für das Leben, ab dreißig oder so. Quarterlife Crisis: Darf man die zahllosen Möglichkeiten des Lebens einfach ignorieren und wie ungebetene Gäste vor der Tür stehen lassen? Wie kann man der Liebe vertrauen, wenn man nicht mal sich selbst vertraut? Wie konnte die Zeit nur so schnell vergehen? Und was fangen wir mit den nächsten zwei Dritteln des Lebens an?
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[von Projekttheater Dresden eV am 1 Mrz 2012 | Kein Kommentar |

Theater aus der Tasche
DAS TOTENSCHIFF
Die Geschichte eines amerikanischen Seemanns von B.Traven

„Dummheit verdient eigentlich immer und überall die Todesstrafe…“

„Es ist doch nicht des Habens wegen, dass man lebt, sondern des Wünschens, des Wagens, des Spielens wegen, dass man lebt“

Aber was, wenn man dabei auf einem Totenschiff landet?
Einem jener schwimmenden Särge, die mit Fracht und Mannschaft zum Untergang bestimmt sind, um dem Besitzer die Versicherungsprämie einzubringen.

„Traven ist ein episches Talent größten Ausmaßes“ (Tucholsky)

Kressmann und Deindl vom Theater aus der Tasche in Wort und Spiel und Steffi Krieger von Eiszeitklub am Bass ,gehen auf Fahrt.

„Wer hier eingeht, des Nam und Sein ist ausgelöscht. Er ist verweht.“
Inschrift über dem Mannschaftsquartier des Totenschiffs

Veranstaltung:

    Samstag    03.3.    21 Uhr
Sonntag    04.3.    20 Uhr

Literatur, Veranstaltungen »

[von Linda am 29 Feb 2012 | Kein Kommentar |

»Eine Frau spürt so was nicht« sind Geschichten wie ein Großstadtleben: Da ist das Mädchen, das sich über die Welt wundert, denn ihre Eltern behaupten zwar,sie lieben sie, schicken sie aber dennoch in die Schule. Da ist die Frau, die auf eindrückliche Weise lernt, warum es Beziehung heißt und nicht »Beliebung« oder die, die sich wünscht, der Ex solle sich fortpflanzen – ganz weit fort. Und dann die »Pärchenpest« mit ihrem Liebesgesäusel, das sogar Spinnen dazu bringen kann, sich im eigenen Netz zu erhängen. Schließlich die Mutter, die Zwillinge bekommt, die zu echten »Flegelfällen« werden – Kirsten Fuchs’ Alter Ego bleibt nichts erspart.

Kirsten Fuchs wurde in Karl-Marx-Stadt geboren und ist in Berlin aufgewachsen. 2003 gewann sie den renommierten Literaturwettbewerb »Open Mike«. Kirsten Fuchs war Mitglied verschiedener Berliner Lesebühnen, seit 2008 liest sie bei der Chaussee der Enthusiasten. Von 2003 bis 2005 war sie Kolumnistin für die taz. Seit 2007 schreibt sie für Das Magazin. Zuletzt erschienen: »Die Titanic und Herr Berg«, »Zieh dir das mal an!«, »Heile, heile“ und »Nicht der Süden« (zusammen mit Volker Strübing).

Kirsten Fuchs ist am 07.03.2012 im Thalia Kino. Los geht es 20.30 Uhr. VVK 6 Euro zzgl. Geb.

 

+++ZUSATZTERMIN: Auf Grund der hohen Nachfrage gibt es am 27.04.2012 einen Zusatztermin für Kirsten Fuchs. Karten sind ab sofort im Thalia oder online erhältlich. Mehr dazu auch auf Facebook.+++

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[von Projekttheater Dresden eV am 28 Feb 2012 | Kein Kommentar |

nunc-stans Musiktheater
JAHWES HELDEN
unfrommes Musiktheater mit Andrea Post und Dirk Hessel

Drei Geschichten aus dem alten Testament: Der Mythos von Samson, David und Saul, Das Buch Hiob
In der nunc-stans-typischen Verbindung von Spiel, Musik und bildnerischen Mitteln sehen sie die Geschichten dreier Helden.
Jeder von ihnen, und jeder auf andere Weise, gerät in existentielle Konflikte zwischen dem eigenen Wollen und einer gottgewollten Bestimmung.

Samson, der zum Kämpfen gegen Israels Feinde erwählte (aus Buch der Richter),
Saul, der 1. Königs Israels, der die Gnade Jahwes verliert und einen aussichtslosen Kampf führt gegen seinen vorbestimmten Nachfolger David (aus Buch 1.Buch Samuel) und
Hiob, der von Gott wegen einer Wette mit Satan von schrecklichen Schicksalsschlägen geplagt wird und der sich gegen ihn empört hat, wie es zuvor kein Mensch wagte.
Drei Texte (entstanden zwischen 1100 bis 150 vor Christus) – interpretiert als Zeugnisse der frühen Phase des langen Weges menschlicher Selbsterkenntnis.
Es spielen Andrea Post (Spiel) und Dirk Hessel (Musik).

www.nunc-stans.de

Vorstellungen:

    Donnerstag    01.3.    20 Uhr
Freitag    02.3.    21 Uhr

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[von Projekttheater Dresden eV am 26 Feb 2012 | Kein Kommentar |

bühne der TU
ANTI ANTI –
MÄTZCHEN BACKEN MIT ANTIGONE

Total frei nach Sophokles Antigone

Im Keller, dem Herzen des Hausen, in der labdakidischen Backstube.

Sie will sich stur widersetzen, Sie, mit dem Stammbaum voller Grabsteine. Sie mit dem Kopf gegen die Wand. Widersetzen gegen ein verblendetes Gebot. Aufgestellt von dem frischgebackenem Hausherren. Aufgestellt von ihm, der blind Gold glänzen sieht.

Zwei Wesen, so unvereinlich wie der Plus- und Minuspol einer Batterie.

Inmitten ihr Verlobter, inmitten sein Sohn. Aufgeladen zwischen den zwei Polen schwankend. Was bleibt als der Versuch zu handeln?

Und wiegt der allein denn nicht schon viel?
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[von Projekttheater Dresden eV am 25 Feb 2012 | Kein Kommentar |

bühnamit
KOPENHAGEN
Kann man mit theoretischer Physik Waffen bauen? Gibt es ein Paradies für Nazikollaborateure? Wie transportiert man Uran mit einem Fahrrad?

Ein Treffen in Kopenhagen – die Beteiligten haben Nobelpreise und sind längst tot.

Doch haben Geister die Eigenschaft nicht ruhen zu wollen, besonders wenn in sie in dereinst so regen Persönlichkeiten wie  Niels Bohr und Werner Heisenberg steckten.

In den 20er Jahren revolutionieren die beiden gemeinsam als Lehrer und Schüler die theoretische Physik: Unschärfe, Welle-Teilchen-Dualismus. Auf dem Höhepunkt des 2. Weltkriegs reist der Leiter des Uran-Programms des deutschen Reichs Heisenberg zum als „Halbjuden“ klassifizierten Bohr ins besetzte Kopenhagen und es kommt zum Bruch.

50 Jahre nach ihrem Tod geht es den Geistern noch immer um wichtige Fragen:
Kann man mit theoretischer Physik Waffen bauen? Mit welcher Geschwindigkeit sollte man Skifahren, wissenschaftlich betrachtet? Muss man sich immer nur für eine Sache entscheiden, selbst wenn alle Alternativen einander ausschließen? Gibt es ein Paradies für Nazikollaborateure? Wie transportiert man Uran mit einem Fahrrad? Wollte ich eine Atombombe bauen oder nicht?
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[von Linda am 25 Feb 2012 | Kein Kommentar |

»Ich kann nicht anders«, sagt Felix Meyer und lächelt, »ich komme vom Bildermachen zum Schreiben. Und zwar aus dem Bereich der Dokumentarfotografie. Ich brauche nicht mehr Wahrheit als das Leben hergibt. Das kann schon überraschend genug sein.«

Auf die Frage nach dem Wie gibt Felix Meyer ganz neue Antworten. Überraschende Antworten mit der Musik. Ehrliche Antworten im Text.

Seine zweite Platte »Erste Liebe/Letzter Tanz« ist voll von dieser Ehrlichkeit und mindestens genau so reich an Überraschungen. Die neuen Lieder dokumentieren, dass mit Felix Meyer ein popmusikalischer Geschichtenerzähler herangewachsen ist, der in der Tradition der großen französischen Chansoniers, etwa Jacques Brel ebenso steht, wie in der, großer amerikanischer Chronisten, etwa Tom Waits. Vergleiche, die Felix Meyer keineswegs scheuen muss.

Felix Meyer spielt am 28.02.2012 20.30 Uhr im Filmtheater Schauburg. VVK 10 Euro zzgl. Geb.

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[von Linda am 24 Feb 2012 | Kein Kommentar |

Mord, Selbstzweifel, Depression, Melancholie – auf »Idealistic Animals«, dem aktuellen Album von Dear Reader, werden diese Themen aus der Sicht von Füchsen, Giraffen, Elefanten und anderen idealistischen Tieren erzählt. In mindestens zwei Songs geht die Welt unter; Ehemalige Liebende treffen aufeinander und es entfaltet sich ein grauenhaftes Szenario, es wird sich getrennt und verworfen, es wird alles hinterfragt und überdacht und das andauernd. Und dabei denkt man die ganze Zeit, man hört Popsongs.

Wie ein Wunder löst sich die Schwere der Themen in sensationell leichter Musik auf. Ein Piano thront ganz oben und delegiert seine Untertanen, bestehend aus Bläsern, Hörnern, zarten Gitarren und Akkordeon-Klängen. Sperrige Drum-Rhythmik und ausgeklügelte Percussion-Elemente runden das intime Spektakel ab und bilden den idealen Nährboden für Cherilyn MacNeils mitreißend schöne Singstimme, die einmal mehr wie eine Mischung aus Emiliana Torrini und Tori Amos klingt.

Die Sängerin und Songwriterin Cherilyn MacNeil hat sich nach der Veröffentlichung des Debüts »Replace Why With Funny« von ihrem Bandpartner Darryl Torr getrennt, ist von Südafrika nach Berlin gezogen, hat sich die langen Haare abgeschnitten und ein neues Kapitel in ihrem Buch begonnen.

Dear Reader am 27.02.2012 21 Uhr im Filmtheater Schauburg. VVK 13 Euro zzgl. Geb.