REIHE
FSK – FreieSpielKultur
IMPROTHEATER MIT FSK
Spontanität im Auftrag der bühne
Wer kennt ihn nicht, den blöden Spruch: „Jetzt sei doch mal ein bisschen spontan!“ Natürlich funktioniert das bei den meisten von uns ungefähr so gut, wie wenn Sie jetzt aufgefordert werden, auf keinen Fall weiterzulesen. Lesen Sie jetzt bitte nicht weiter! Na also.
FSK – Freiwillige Selbstkontrolle – ist nicht das, was Improvisationstheater auszeichnet. Impro ist freie Spielkultur – weder Zuschauer noch Schauspieler wissen, was passieren wird. Es gibt keinen geschriebenen Text, keinen abgesprochenenen Inhalt – was gespielt wird, geschieht spontan und aus der Situation heraus.
“Ihr bestellt, wir spielen: ob Liebesfilm und rote Rose oder Krimi und Dolch, ob Dracula und Knoblauchzehe oder Frankenstein und Gummipuppe – alles ist möglich. Alles geht Schlag auf Schlag – ihr gebt uns die Vorgabe und 5 – 4 – 3 – 2 – 1 Sekunden Zeit – und wir geben alles: Charaktere, Szene, Geschichte, Dramatik.”
Spiel, Spaß, und mehr als nur eine Überraschung – das sind ‘freie spielkultur – das improtheater der bühne‘.
www.improtheater-dresden.de
Veranstaltungen: Dienstag 20.3. 20 Uhr
Eintritt: 8,- Euro /5,- Euro ermäßigt, Abendkassenzuschlag: 2 Euro

Ólafur Arnalds schreibt Klaviermelodien, die klassisch mit Streichern arrangiert, gelegentlich mit einem vorsichtigen Beat oder auch mal knisternder Elektronik unterlegt, ganz tief und mitten ins Herz treffen. Seine fragilen, emotionalen Kompositionen aus der Welt betörender elektronischer Kammermusik und klassischer Arrangements klingen gerade so viel nach Indie und Pop, dass sich ihrer Wirkung kaum jemand entziehen kann. Dabei ist Ólafur Arnalds, der aus Mosfellsbær, in Island (na klar!) stammt, gerade erst 25 geworden.
Sein umjubeltes Debüt »Eulogy for Evolution« veröffentlichte er 2007, ein Jahr später war er live im Vorprogramm von Sigur Rós (auch in Dresden) zu sehen. Mit seinem 2010 veröffentlichten, zweiten, Studioalbum »…and they have escaped the weight of darkness« bricht Ólafur Arnalds die oft geschlossene Welt der Klassik erneut ein Stückchen weiter auf, indem er seine minimalen Arrangements gemeinsam mit Barði Jóhannsson (Bang Gang) durch eine Vielzahl von Instrumenten bereicherte. »Das Album hat ein ganz klares Thema«, so Arnalds, »nämlich dass es immer Licht nach der Dunkelheit gibt. Für mich hat es eine viel positivere Stimmung als die Vorgänger.«
Neben den gewöhnlichen Methoden zur Erschaffung, Veröffentlichung und Verbreitung neuer Musik, lässt Ólafur Arnalds seine Zuhörer und das Publikum durch verschiedene Projekte sowie konsequente und charmante Nutzung sämtlicher moderner Kommunikationskanäle immer wieder auch am Entstehungsprozess seiner Stücke teilhaben. So nahm er zum Beispiel für sein Projekt »Living Room Songs« im Oktober 2011 sieben Tage lang jeden Tag einen Song im heimischen Wohnzimmer auf und veröffentlichte diesen anschließend als MP3 und Video gratis im Netz.
Im Frühjahr 2012 kommt Ólafur Arnalds für wenige Termine nach Deutschland und wird in Dresden in einer Trio-Variante – Flügel, Bratsche und Cello – aus seinem letzten Album, aber auch ältere und vielleicht sogar einige ganz neue Stücke spielen.
Am 23.03.2012 ist er in der Schauburg. Beginn ist 21 Uhr. VVK: 16 Euro zzgl. Geb.
Rubrik Theater / Erwachsene:
ROTER SALON – Leselounge, neue Musik, schräge Töne und Theater:
Performance HALB LEER HALB VOLL

Freitag, 16.03. 2012 um 20 Uhr
Tanz/Stimme/Worte: Michael Zschech
Musik:Hartmut Dorschner
“Ein Saxofon und ein Tänzer, zwei Clowns im Anzug…Derevo und Butoh, Flamenco und Oberton, Cube und das Licht – alles in einem?!
…Es gibt die Tradition einen Vogel aus dem Käfig fliegen zu lassen, damit die eigene Seele befreit wird…”
Eintritt: 7/ 5 €.
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Rubrik Theater / Kinder, Familien:
CLOWNSTÜCK: Dietmar HalbHuber – Claun Claus und seine Pauke

Samstag, 17.03.2012 um 17 Uhr
Was ist das denn? Das fragen sich die kleinen Zuschauer, wenn es von vorne her plötzlich „Muuuh!“ macht. Eine Kuh im Theater?
Da bellt es plötzlich auch noch, es miaut und da klingelt ein Wecker!
Na, von unter den Decken her muss das wohl kommen, die heute da vorne sind…
Was da wohl drunter ist?
Ein lustiges Ratespiel und eine Entdeckungsreise mit Claun Claus erwartet die Kinder an diesem Vormittag im Theater Wanne.
Für Kinder ab 4 Jahre.
Eintritt 6/ 4 €
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Rubrik Theater / Kinder, Familien:
MÄRCHEN ERZÄHLEN: „MÄRCHEN, RÄTSEL, REIME“ mit Renata Linné und Geralf Grems
Sonntag; 18.03.2012 um 11 Uhr
Welches Märchen kann das sein?
Gestiefeltes Rotkäppchen, Erbse aus dem Sack – oder wie war es doch?
Rotkäppchen auf der Erbse? Frau Gretel Holle?
Zu einer Märchen-Lese-Rate-Stunde und Klängen auf der Leier laden Renata Linné und Geralf Grems ein.
Für Kinder ab 4 Jahre. Eintritt 6/ 4 €
1933 kam es in Dresden zu den ersten Bücherverbrennungen. SA-Leute verbrannten am 8. März im Beisein großer Menschenmengen die ihnen verhassten Bücher publikumswirksam auf dem Wettiner Platz. Die Bücherverbrennungen waren ein symbolischer Akt der nationalsozialistischen Bewegung und Gesinnung. Viele weitere sollten deutschlandweit folgen.
Die „Unabhängige Schriftsteller Assoziation Dresden e.V.“ veranstaltet anlässlich dieses
wichtigen geschichtlichen Tages eine Lesung im Literaturhaus Villa Augustin. Uta Hauthal
und Ju Sobing lesen Texte von Nelly Sachs und Rudolf Braune. Norbert Weiß hält die Einführung.
Ort: Literaturhaus Villa Augustin
Datum: 15.03.2012
Beginn: 19.00
Eintritt: frei

Das arktische Tromsø und Berlin haben wenig gemeinsam: auf der einen Seite ein entspanntes norwegisches Hafenstädtchen in beeindruckender Naturkulisse, auf der anderen die wuselige deutsche Hauptstadt, Kulturmekka und hochgehypte Trend-Metropole in einem. Im Grunde sind die beiden Städte wie zwei sich gegenüberliegende
Pole, zwei Extreme.
Ein radikaler Schritt von einem Extrem ins andere war jedoch genau, was Mount Washington im letzten Jahr brauchten: Sänger Rune Simonsen, Bassist Andreas Høyer und Drummer Esko Pedersen hatten die Schnauze voll vom einschläfernden Alltag in ihrer nordnorwegischen Heimat. »Auf nach Berlin!« hieß die Parole, und die Koffer waren schnell gepackt. Kaum angekommen, begannen die Drei auch schon mit dem Schreiben neuer Songs für ihr viertes, selbstbetiteltes Album. Dabei diente ihnen, wie vielen ihrer musikalischen Vorbilder, die Stadt als Inspirationsquelle.
Bereits auf den drei Vorgängerwerken waren Mount Washington nie auf der Stelle getreten: Vom weit ausholenden, tiefgründigen Ansatz von »A New Order Rising« über den verträumten Pop von »Astral Sky« bis zu den Klangexperimenten von »Rouge/Noir« war es ein weiter Weg.
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Ensemble La Vie
OBSESSION
Eine Performance in 8 Kapiteln nach den Werken des Marquis de Sade
Was sind unsere innersten (An)-Triebe? Was verführt uns und wie weit sind wir bereit zu gehen?
Ständig und überall werden wir mit Sinneseindrücken überflutet. Uns wird gezeigt, was richtig und was falsch ist. Was schön und was hässlich ist. Was wir brauchen und was nicht.
Und wir dürfen wählen.
Wir haben den freien Willen und die Kraft zur Entscheidung als die Grundlagen unseres Denkens und Handelns in Richtung des Guten seit der Aufklärung. Aber kann man sich nicht auch für das Gegenteil entscheiden? Oder wird einem die Entscheidung vielleicht sogar abgenommen, ohne daß man es bemerkt?
OBSSESION stellt sich, als Gebilde aus Raum, Klang, Bewegung und Spiel, den Leidenschaften und Versuchungen die uns tagtäglich umgeben – mit allen Sinnen.
Idee und Ausführung: René Rothe und Paul Voigt | Musik: Julius Eberhardt
www.ensemble-lavie.de
Vorstellungen:
Donnerstag 15.3. 20 Uhr
Freitag 16.3. 21 Uhr

Frank Schulz flüstert & brüllt … rapt & niest … imitiert Vogelstimmen & spielt Lufttischtennis … kurzum: liest aus seinem neuen Roman Onno Viets und der Irre vom Kiez. Es gibt Italo Svevos Zeno Cosini, es gibt Ingvar Ambjörnsens Elling, es gibt Sven Regeners Herrn Lehmann, es gibt Eckhard Henscheids Herrn Jackopp – und ab sofort gibt es auch noch Onno Viehs.
Was passiert, wenn einer wie Onno zum ersten Mal in seinem Leben eine richtig gute Idee hat?
Mitte 50, Hartz-IV-Empfänger, leicht phobisch und Noppensockenträger, bekennender Nichtschwitzer und doch ungeschlagener Meister einer Hamburg-Eppendorfschen Ping-Pong-Runde – das ist Onno. Und pleite. Zudem hat er das Finanzamt im Nacken, und es »droht« der runde Geburtstag seiner Frau Edda. Rettung verspricht eine Eingebung aus dem Fernsehen: Er wird Privatdetektiv!
Seine geplagten Sportsfreunde ahnen Ungutes. Aus langjähriger Erfahrung. Einer von ihnen verhilft ihm dennoch zum ersten Fall: Der Popmagnat und Juror einer Porno-Castingshow argwöhnt Untreue seiner aktuellen Flamme, der Burlesque-Tänzerin Fiona Popo. Onno soll ein Beweisfoto von ihr und dem Liebhaber liefern. Schon bald bekommt Onno Nick Dolans Nebenbuhler zu Gesicht. Der Kerl mit dem Spitznamen »Händchen« ist zwei Meter groß, 130 Kilo schwer und die gefürchtete rechte Hand eines Hamburger Kiezoligarchen…
Was passiert, wenn ein Autor wie Frank Schulz zum ersten Mal im Leben seine wild wuchernde Phantasie und Sprachlust mit der spannungsgeladenen Handlung eines Thrillers kombiniert? – Schafft der Leser nicht, das Buch rechtzeitig zuzuschlagen, wird er hineingerissen in einen Strudel aus Verrat und aberwitzigen Dialogen, abgründigen Milieustudien und unvergesslichen Figuren, Hochspannung und Situationskomik.
Hört mehr von Onno Viets und der Irre vom Kiez am 14.03.2012, 20.30 Uhr im Thalia Kino. VVK 8 Euro zzgl. Geb.
REIHE
PT-TellerRUNDE
Diskussionsrunde mit Künstlern, Theatermachern und Publikum
Die pt-Runde ist der richtige Ort, um in geselligem Zusammensein Fragen zu stellen, sich kennenzulernen, Impulse zu geben und zu nehmen, zu philosophieren und zu diskutieren.
Wir wollen mit diesem Stammtisch ein unreglementiertes und offenes Informations- und Kommunikationsforum bieten. Sagen Sie uns ihre Meinung, diskutieren und philosophieren Sie mit uns.
Veranstaltungen: Montag 12.3. 20.00 Uhr
Mit DJ Gold aus Birmingham ist ein DJ und Produzenten eingeladen, der zu den Größen der Dubwise Drum`nBass/ Jungle-Szene Europas gehört. Für euch unterbricht er die Arbeit an seinem neuen Album und einer RemixEP für UB40 – der Ruf der SmoothGroove eilt ihr bereits bis nach England voraus. Davor und danach tragen die SmoothGroove-Macher György de Val & DD_Dubster, sowie Cosai mit ihrer wilden Mischung aus reggae, Nuskoolbreaks, DubwieseDrum`nBass und Dubstep wieder ein Müh dazu bei, dass die Groovi erneut „Beliebtester Dancefloor“ wird.
Lineup:
- DJ Gold (Dread/ Chopstick/ Liondub/ Birmingham/ UK)
- György de Val (Spur1-Music/ BBE/ Dresden)
- DD_Dubster (Spur1-Music/ BBE/ Dresden)
- Cosai (Spur1-Music/ BBE/ Dresden)
Beginn ist 22 Uhr für 5 Euro an der AK.

The Bianca Story sind weit mehr als eine reguläre Band. Sie sind ein kreatives Kollektiv, dessen Mitglieder auch in Performance-, Installations- und Multimedia-Kreisen zuhause sind. Ihre Songs handeln von den hitzigen und unvergesslichen Dingen im Leben, von Schwesternliebe, Auswandern und Geltungsdrang, ihre Einflüsse reichen von den B-52s und The Human League bis hin zu Peter Fox und La Roux.
Das kommende Album des Basler Art-Pop-Quintetts wurde in den Londoner Abbey Road Studios eingespielt.

The Muzzy Mystery – Das vernebelte Geheimnis ist eine Idee, eine Geschichte und ein Gefühl in dem man sich verliert. Eine Traumwelt, die von jazzigen Klavierklängen, mehrstimmigem Gesang und bunten Instrumentalexperimenten lebt. Die fünfköpfige Band – vier Herren und eine Dame – kreiert dabei etwas Neues, etwas ganz Eigenes und ist immer für Überraschungen gut. Eine verlockende Verführung für den Zuhörer.
Am 14.03.2012 geht es in die scheune! Start ist 21 Uhr. Und wer uns bis 12.03.2012 eine E-Mail schreibt, kann sich den Eintritt für ein Bierchen aufheben. Wir verlosen wieder 2×2 Freikarten.
Die fünf Autoren der Lesebühne Sax Royal laden wie immer am zweiten Donnerstag des Monats zur literarischen Leistungschau in die Scheune ein. Michael Bittner ist Spezialist für politische Satiren. Julius Fischer treibt in seinen philosophischen Alltagsbetrachtungen gerne die Kunst der Abschweifung auf die Spitze. Roman Israels Gedichte und Geschichten sezieren mit finsterem Witz die groteske Realität. Max Rademann zaubert aus dem Alltag des Lebenskünstlers wunderbar selbstironische Miniaturen. Und Stefan Seyfarth klaubt mitreißende Lyrik frisch vom Asphalt der Großstadt. Wie immer dürfen sich die Fans außerdem auf eine besondere Zugabe freuen. Diesmal stellt Roman Israel sein neuestes Projekt, ein brandneues Bändchen mit heiteren Geschichten, vor.
Sax Royal – Dresdner Lesebühne | 08. März | Donnerstag | 20 Uhr | Scheune | VVK 5 Euro AK 7 Euro, erm. 5 Euro
DAS alljährliche FrauentagsSPECIAL
Nicole Meier
MANN GESUCHT: KAREN
Ein Stück über Männer und Liebe
Karen Wettmüller ist Anfang 30, hat Erfolg im beruflichen Leben, genug Geld um ihren Schuhfetisch auszukosten und sieht gut aus. Es fehlt nur eins in ihrem Leben: der Mann.
„Natürlich ist sie wählerisch. Da kann nicht jeder kommen. In kleinen Szenen spielt Karen der Gruppe ihre traumatischen Erlebnisse mit der Männerwelt vor. Von ihren Eltern und der Freundin sicher gut gemeinte Verkupplungsversuche sind jedesmal nur frustrierend. Was soll sie schließlich mit einem ihr hinterhechelnden und sabbernden “Hund” oder einem Schmalspurbahnschaffner?
Doch dann lernt Karen ihren Traummann kennen: Die Vertretung des Frauenarztes, der sie nicht nur nach ihrer Telefonnummer fragt, um ihr das Ergebnis der Untersuchung mitzuteilen, sondern auch, um sie zum Essen einzuladen. Ja, dieser Mann verdreht nicht einmal die Augen, als sie ihm im Restaurant gesteht, Vegetarierin zu sein (aber erst nachdem sie sich gezwungen hat, ein sie vom Teller anblickendes und zu ihr sprechendes Stück Tier zu verspeisen). Als sich dann auch noch die vermeintliche Ehefrau mit dem Kind als seine Schwester entpuppt, sollte man meinen, Karens Glück wäre perfekt. Doch bei der entscheidenden Begegnung benimmt sie sich dann derart daneben, dass der Traum (von einem Mann) zerplatzt…
…weshalb sie dann schließlich die Selbsthilfegruppe aufsucht.
Neugierig?
Regie: Cory McLeod (Canada / Süd Afrika) ; Spiel: Nicole Meier
Vorstellung: Donnerstag 08.03. 20 Uhr
Frauen zahlen NUR 5,- €, Abendkassenzuschlag: 2,- €