REIHE
Panisches NotTheater
OPEN OHR´S
Liveimprovisationshörschauspiel
1. Teil (Pilot): Die Boheme
Immer mehr Frei-Räume werden vereinnahmt, Effizienz und Kapital bestimmen die Regeln. Wo kann man sich noch über Träume, Alternativen und Zukunft verständigen? Wo entstehen Interessen, Spiel-Räume und Ideen: die Kreativität einer Gesellschaft?
Freie und unabhängige Künstler kämpfen um Autonomie, um die Veränderung der Welt. Sie erfinden mit ihrer Kreativität neue Inhalte und Formen des künstlerischen Ausdrucks aber auch des Lebens.
Wir haben offene Ohren für Sie! Bringen sie ihre Anregungen, Ideen, Geschichten mit! Wir entwerfen Stücke zu Themen, die Ihnen unter den Nägeln brennen.
Erleben sie in einem autonomen Raum die erste anarchisch-poetische Performance:
OPEN OHR`S.
Mit Live-Musik, Poetry-Slam, Improvisation, Hörspiel, Dokumentartheater. Vorsicht: absurd! Kann Spuren von Komik enthalten. Eine Liebeserklärung an das Leben, von der Boheme Dresdens.
Spiel/Musik: Stephanie Pardula / Jürgen Stegmann / Rany Dabagh
Veranstaltung: Samstag 14.4. 21 Uhr
Ensemble La Vie
TIEFPUNKT HOCHZEIT
Nach den drei komischen Einaktern von Anton Tschechow: Der Heiratsantrag – Die Hochzeit – Der Bär
Regie und Ausstattung: René Rothe
Dramaturgie und Musik: Paul Voigt
Mitarbeit Bühne/Kostüm: Julia Beyer
Es spielen: Anja Neukamm und Timo Timo Hastenpflug
Vom Antrag zur Hochzeit bis danach.
Ein komischer Theaterversuch Individuen in der modernen Welt zusammenzuführen.
Zutaten: zwei Schauspieler und zwei Abwesende, zwischen Aufblasmöbeln, Birkenwald und Dosensekt.
Premiere am: Donnerstag 12.04.2012 um 20.00 Uhr
Freitag 13.04.2012 um 21.00 Uhr
Sonntag 15.04.2012 um 20.00 Uhr
NOCHE DE FLAMENCO
Leidenschaftlich und intensiv – Flamenco vom Feinsten
Ein weiter Abend der Flamenco Reihe “Notche de Flamenco” steht bevor.
Dieses mal ist der Schwerpunkt die Flamencogitarre .
Dazu haben wir uns den erfahrenen Flamencogitarristen Rayko Schlee aus Berlin eingeladen, der aus Huelva(Spanien) stammende Enrique Correa ist der Sänger an diesem Abend und wie immer dabei Migiwa Shimizu aus Tokyo (Tanz) und Johannes Ratsch aus Dresden (Gitarre).
Wir freuen uns auf Sie und auf eine weitere “Noche de Flamenco”.
www.johannes-ratsch.de
Veranstaltungen: Montag 09.4. 20.00 Uhr

Schon auf seinen ersten Alben zeigte der Selfmade Records-Künstler Favorite, dass er sich keiner Regel beugt und dass alles mit der nötigen Portion Humor zu meistern ist, egal wie hart das Schicksal es mit ihm meint. Diese Überlebensstrategie hat der junge Rapkünstler schon früh verinnerlicht. Seine Eltern sind bei einem tragischen Unglück ums Leben gekommen, als Favorite 12 Jahre alt war. Um der Tristesse im Waisenhaus zu entfliehen, beschäftigte er sich bereits im Alter von 15 Jahren mit Rap und nahm erste eigene Songs auf.
Die Mischung aus tiefgreifenden Texten und übereiferndem Humor, gespickt mit einer gehörigen Portion Ironie machen die Vielfältigkeit und den Unterhaltungswert dieses Ausnahmetalentes aus.
Unter Tage geboren und mit der Attitüde einer Kulturhauptstadt gereift, machen sich Favorite + die 257ers im Frühjahr auf den Weg durch 22 Städte und drei Länder. »Das Motto “Fahrradtour 2012 – Radlerhose statt Leberzirrhose” – ist in Anlehnung an die Drogeneskapaden der Tour de France gewählt. Wir möchten dem in nichts nachstehen«, sagt Favorite. Nach Platz 4 in den Charts, erfolgreichen Konzerten & Festivals in den letzten Jahren tut es den erfolgsverwöhnten Essenern aber auch ganz gut zu radeln, denn Sport hält fit und befreit.
Im Gepäck haben die Jungs neben neuen Songs natürlich Epo & das Grüne Trikot.
Am 7.April ab 22 Uhr wird in der scheune gerappt! VVK: 15 Euro zzgl. Geb.
Kennen Sie schon Sebastian Krämer, den »Sprachartisten und Ausdrucksgourmet« (Hannoversche Allgemeine Zeitung), »Giganten am Klavier« (Mainzer Rheinzeitung) »begnadeten Blödler« (Stuttgarter Zeitung), »Meister des Understatements und des Hintersinns« (Bonner Rundschau), den »süßlich-bösartigen Dada-Chansonnier«, (Ludwigsburger Kreiszeitung), »einen der pointiert bissigsten Liedermacher« (Melodie & Rhythmus), außerdem doppelten Deutschen Poetry-Slammeister, Gewinner mehrerer bundesweiter Chansonpreise, auch des Deutschen Kleinkunstpreises für Chanson 2009, und Gründer des legendären »Clubs Genie und Wahnsinn« in Berlin?
An neuem vertonten Gedankengut fehlt es Krämer selten, und so gibt es einmal mehr vor allem neue Lieder zu hören. Lieder vom Sehnen und Vermissen. Hochpolitisch, ohne dass ihm auch nur ein einziger Politikername über die Lippen käme … Ob es die alte Rechtschreibung ist, die Kindheit, der Sozialismus oder ein »Ding, das die Treppe runtergehen kann«… Wenn man’s nicht gerade selber ist, der defizitär empfindet, kann Sehnsucht ein äußerst amüsantes Thema sein.
Sebastian Krämer spielt Akademie der Sehnsucht am 31.03.2012 20 Uhr in der scheune.
Soeben erreichte uns eine Meldung, dass das kommende Rote Sofa – Kulturgespräch am Donnerstag am 29.03.2012 nicht statt finden wird. Die Veranstaltung wird auf Grund von Krankheit abgesagt.
Der Veranstalter Alexander Fuchs bedankt sich für euer Verstädnis. Das nächste Rotes Sofa kommt sicher schon bald.

“Poetry Slam – Dead or Alive” ist ein Dichterwettkampf der besonderen Art: Vier der populärsten Slam-Poeten Deutschlands treten am 30. März im Kleinen Haus mit ihren besten Texten gegen verstorbene Dichter an, die von Schauspielern des Dresdner Staatsschauspiels verkörpert werden. Die quicklebendigen Dichter sind der Performance-Poet Harald Kienzler aus Tübingen, die poetische Nachwuchshoffnung Josefine Berkholz (Foto) aus Berlin, die Kölner Autorin Anke Fuchs und das Berliner Slam-Urgestein Felix Römer. Die Schauspieler in den Rollen der toten Dichtergrößen sind Cathleen Baumann, Benjamin Höppner, Antje Trautmann und Sebastian Wendelin. Wie immer beim Poetry Slam entscheidet am Ende allein der Applaus des Publikums darüber, welcher lebendige oder tote Poet sich am Ende als Sieger den Lorbeerkranz aufsetzen darf. Durch den Abend führen Michael Bittner und Stefan Seyfarth, die Moderatoren des LivelyriX Poetry Slams in der Scheune.
Poetry Slam – Dead or Alive | 30. März | Freitag | 20 Uhr | Kleines Haus | ermäßigt 6,50 Euro / normal 18 Euro | Karten beim Staatsschauspiel online oder an den Theaterkassen erhältlich
Das Rote Sofa wird ein Jahr alt und kann nach dem Start im vergangenen März auf 11 Shows, viele spannende und interessante Gäste aus Kunst und Kultur sowie ein abwechslungsreiches, musikalisches Rahmenprogramm zurückblicken.
Deshalb möchte sich Produzent des Roten Sofa Alexander Fuchs herzlich bei den bisherigen Gästen bedanken und lädt zur. 12. Runde der Veranstaltungsreihe und damit dem ersten Geburtstag des Roten Sofas ein:
In gemütlicher & stilvoller Clubatmosphäre des Jazzclub Tonne nimmt der Architekt RUAIRÍ O’BRIEN und der Initiator des Meetingpoint Music Messiaen DR. ALBRECHT GOETZE auf dem ROTEN SOFA Platz. Musikalisch begleitet STRÖMKARLEN das 12. Rote Sofa. Durch die Show führt der Leipziger Autor und Maler Michael Ernst.
Geboren in Dublin, studierte Ruairí O’Brien Architektur an verschiedenen Universitäten in London, Edinburgh und New York. Anschließend arbeitete der Architekt für mehrere renommierte Büros in London, New York, Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin & Dresden. Mit der Gründung des eigenen Büros „Ruairí O’Brien. Architektur. Licht. Raumkunst.“ ist O’Brien seit 1995 in Dresden wohnhaft. Neben seinem Ehrenamtlichen Engagement in verschiedenen Vereinen, u.a. im Erich Kästner Museum Dresden, ist Ruairí O’Brien an verschiedenen Hochschulen in Sachsen als Dozent tätig. In diesem Jahr gründete der gebürtige Ire sein eigenes Außeruniversitäres Forschungslaboratorium – die Ruairí O’Brien – Akademie.
Er ist der Initiator und Leiter des binationalen MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN in Görlitz-Zgorzelec. Dr. Albrecht Goetze, geboren in Leipzig, wuchs in Berlin auf und studierte Theatergeschichte, Ägyptologie, Neuere Deutsche Literaturgeschichte und Philosophie in München. Nach seinem Studium kamen weitere Berufungen u.a. das Komponieren hinzu. Als Regisseur inszenierte Albrecht Goetze u.a. in Bregenz, London und Hamburg.Nach einer Werkzeugmacherlehre in München folgte 2002 der Umzug nach Görlitz. Dort arbeitet der gebürtige Leipziger gestalterisch und musikalisch mit Kindern und Jugendlichen u.a. mit der Gründung einer Kinder- und Jugendgalerie GRAFFITTI GÖRLITZ & Co. KG.
Mal sei sie Lust, mal seligste Freude, mal will sie Liebe, mal verbuddelter Schatz oder gar Dichter und eigener Richter sein. »Ich glaube, ich bin ein Ding, wenn’s in Bewegung ist, macht’s einen Sinn« singt Catharina Sieland, alias Cäthe, und wer sie hört und erlebt, glaubt ihr, der Tochter eines Schmiedes, dessen Wiege einst in Sachsen-Anhalt in der Nähe der Elbe stand, ihre heiß geschmiedeten Noten und Texte.
Ihre Musik kann als laut oder verspielt empfunden werden, stimmgewaltig ist sie allemal und außergewöhnlich. Die von ihr selbst geschriebenen und vertonten Texte, feinsinnig und deutschsprachig, haben nicht nur eine große Bandbreite, sondern auch notwendigen Tiefgang.
Cäthes Musik ist ein Suchen und Finden. Sie erzählt auf poetische Weise von Begebenheiten, die einem im Alltag bzw. im täglichen Leben so passieren können. Für manche führt sie dazu, sich selber besser erkennen zu können. Ihre meist autobiografischen Texte lassen uns hinter ihren eigenen Vorhang schauen und teilhaben an ihrer Sicht auf die Welt.
Ihr Debütalbum enthält zwölf Songs, denen Produzent Philipp Schwär den letzten Schliff gab. Cäthe spricht gern von Arbeiten aus ihrer „Klangschmiede“. Songs zu entwickeln ist für die Sängerin und Autorin eine Riesensehnsucht, eine ewige Reise, die beim Hören Nachhaltigkeit hervorbringen kann. Ihr erstes Album klingt nicht wie das eines Newcomers. Die Neu-Hamburgerin hat die Jahre stillen Schaffens genutzt, Stimme und Musik zu kultivieren, »denn eigenständige Musik braucht Zeit zum Wachsen«, sagt sie. Nun ist für sie und ihre hoffentlich vielen Fans die Zeit des Wartens um.
Am 29.03.2012 ist Cäthe in Dresden. Los geht es 21 Uhr in der scheune. Wir verlosen wieder 1×2 Freikarten. Schreibt uns bis 27.03.2012 einfach ein Mail.
Nino Haratischwili wurde 1983 in Georgien geboren. Dort begann sie 2000 auch mit ihrem Studium der Filmregie und nahm 2003 ein Studium für Theaterregie an der Theaterakademie Hamburg auf, welches sie 2007 erfolgreich abschloss. Neben Theaterstücken schreibt die Georgierin auch Prosa, ihr Roman „Mein sanfter Zwilling“ wurde 2011 mit dem Hotlist-Preis der Independent-Verlage
ausgezeichnet. Aus diesem Werk wird die Autorin an diesem Abend im Literaturhaus Villa Augustin lesen.
Der Roman handelt von einer Liebe zwischen zwei Menschen, die sich wegen des
Schicksalsschlages, der sie zusammengeschweißt hat, unmöglich lieben können.
„Mein sanfter Zwilling“ erzählt die Geschichte großer Gefühle und fataler Leidenschaft
und enthüllt dabei ein vielschichtiges Familiendrama. Moderation: Michael G. Fritz.
Datum: 29.03.2012
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Literaturhaus Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden
Eintritt: 4 €, ermäßigt 2,50

Das Slam-Poetry-Team Mikrokosmos besteht aus Daniel Hoth und Sarah Bosetti. Auf der Bühne sind sie ein Lyriker und eine Prosarierin. Man mag meinen, das passe nicht zusammen. Aber man mag ja so einiges. Außerdem mögen sie einander in geradezu unverschämtem Maße, was ja auch schön ist. Sarah Bosetti und Daniel Hoth sind Slam-Poeten aus Berlin und die Gewinner sämtlicher Bühnen- und Literaturpreise von morgen. Wer das zu bestreiten gedenkt, der beweise zuerst das Gegenteil. In der Groovestation präsentieren sie ihr neues Programm „Wir haben Angst vor euch“. Es gibt Gedichte und Geschichten über die Notwendigkeit unnützer Phobien, die Schönheit dicker Decken, den Marktwert geklauter Toupets und über einen ominösen Hamster.
Los geht es 20 Uhr in der GrooveStation.
REIHE
Jan Deicke
SIR JOHN McBARLEYs STORYDESTILLE
hochprozentige Erzählkunstshow mit Jan Deicke
Er ist der Flaschen-Meister. Der Destillen-Hexer. Der Korken- und der Quasselstrippenzieher.
Er ist Sir John Mc Barleycorn. Die Flaschengeister sind ihm untertan. Was sie ihm flüstern, haucht er in eure Gehörgänge – wahre Märchen und rauschhafte Fantasien.
Den Rest erledigt Don Juan. Er bläst ins Röhrchen, bis das Licht aus geht.
Ab 44,45 %Uhr Schpecials laive: Atemproben aus dem Publikum, Spontangeschichten sowie Absynthöses Rätselrudeln
An den Stimmbändern: Sir John Mc Barleycorn
Tenorsax und Bassklarinette: Don Juan de Tequilla
Sondererscheinungsgast: Docteur A. Flammable (Absynth-Entzünder)
Vorstellung: Mittwoch 21.3. 20 Uhr