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[von Projekttheater Dresden eV am 26 Feb 2012 | Kein Kommentar |

bühne der TU
ANTI ANTI –
MÄTZCHEN BACKEN MIT ANTIGONE

Total frei nach Sophokles Antigone

Im Keller, dem Herzen des Hausen, in der labdakidischen Backstube.

Sie will sich stur widersetzen, Sie, mit dem Stammbaum voller Grabsteine. Sie mit dem Kopf gegen die Wand. Widersetzen gegen ein verblendetes Gebot. Aufgestellt von dem frischgebackenem Hausherren. Aufgestellt von ihm, der blind Gold glänzen sieht.

Zwei Wesen, so unvereinlich wie der Plus- und Minuspol einer Batterie.

Inmitten ihr Verlobter, inmitten sein Sohn. Aufgeladen zwischen den zwei Polen schwankend. Was bleibt als der Versuch zu handeln?

Und wiegt der allein denn nicht schon viel?
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[von Projekttheater Dresden eV am 25 Feb 2012 | Kein Kommentar |

bühnamit
KOPENHAGEN
Kann man mit theoretischer Physik Waffen bauen? Gibt es ein Paradies für Nazikollaborateure? Wie transportiert man Uran mit einem Fahrrad?

Ein Treffen in Kopenhagen – die Beteiligten haben Nobelpreise und sind längst tot.

Doch haben Geister die Eigenschaft nicht ruhen zu wollen, besonders wenn in sie in dereinst so regen Persönlichkeiten wie  Niels Bohr und Werner Heisenberg steckten.

In den 20er Jahren revolutionieren die beiden gemeinsam als Lehrer und Schüler die theoretische Physik: Unschärfe, Welle-Teilchen-Dualismus. Auf dem Höhepunkt des 2. Weltkriegs reist der Leiter des Uran-Programms des deutschen Reichs Heisenberg zum als „Halbjuden“ klassifizierten Bohr ins besetzte Kopenhagen und es kommt zum Bruch.

50 Jahre nach ihrem Tod geht es den Geistern noch immer um wichtige Fragen:
Kann man mit theoretischer Physik Waffen bauen? Mit welcher Geschwindigkeit sollte man Skifahren, wissenschaftlich betrachtet? Muss man sich immer nur für eine Sache entscheiden, selbst wenn alle Alternativen einander ausschließen? Gibt es ein Paradies für Nazikollaborateure? Wie transportiert man Uran mit einem Fahrrad? Wollte ich eine Atombombe bauen oder nicht?
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[von Projekttheater Dresden eV am 23 Feb 2012 | Kein Kommentar |

Theater aus der Tasche
DAS TOTENSCHIFF
Die Geschichte eines amerikanischen Seemanns von B.Traven

„Dummheit verdient eigentlich immer und überall die Todesstrafe…“

„Es ist doch nicht des Habens wegen, dass man lebt, sondern des Wünschens, des Wagens, des Spielens wegen, dass man lebt“

Aber was, wenn man dabei auf einem Totenschiff landet?
Einem jener schwimmenden Särge, die mit Fracht und Mannschaft zum Untergang bestimmt sind, um dem Besitzer die Versicherungsprämie einzubringen.

„Traven ist ein episches Talent größten Ausmaßes“ (Tucholsky)

Kressmann und Deindl vom Theater aus der Tasche in Wort und Spiel und Steffi Krieger von Eiszeitklub am Bass ,gehen auf Fahrt.

„Wer hier eingeht, des Nam und Sein ist ausgelöscht. Er ist verweht.“
Inschrift über dem Mannschaftsquartier des Totenschiffs

 

Veranstaltung:

    Samstag    25.2.    21 Uhr
Sonntag    26.2.    20 Uhr

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[von Linda am 21 Feb 2012 | Kein Kommentar |

- „Prinzen“Sänger trifft Semperoper-Dramaturgin -

Das ROTE SOFA startet mit dem Kulturgespräch am Donnerstag im Jazzclub Tonne am 23.Februar in die Frühjahresreihe 2012. In gemütlicher & stilvoller Clubatmosphäre nimmt die Leitende Dramaturgin der Semperoper NORA SCHMID & PrinzenSänger SEBASTIAN KRUMBIEGEL auf dem ROTEN SOFA Platz.
Musikalisch begleitet CONNY KANIK & Band das 11. Rote Sofa.

Nora Schmid nimmt  anstelle von  Frau Dr. Hessler, Intendantin der Semperoper, am Kulturgespräch teil, da diese aus gesundheitlichen Gründen leider nicht dabei sein kann. Frau Schmid ist seit 2010 leitende Dramaturgin und gewährt auf dem Roten Sofa Einblicke in das vielseitige Programm der Oper und berichtet über Geschichten und Geschichtchen, die sich hinter den Kulissen beim Entstehungsprozess zu einem neuen Stück abspielen.
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[von Projekttheater Dresden eV am 20 Feb 2012 | Kein Kommentar |

theatrale subversion
WÄHLT WEHNER!
Dokumentarisches Theater

Zwischen Geschichtsvermittlung, Doku-Drama und Unterhaltungsshow inszeniert das Theaterkollektiv theatrale subversion ein spannendes Stück deutscher Geschichte mit überraschendem Humor und politischem Tiefgang.

Anhand der Biografie des bedeutenden Politikers Herbert Wehner werden die wichtigsten Ereignisse des 20. Jhd. und deren massenmediale Vermittlungsformen durchgespielt. Fernab von ideologischen Verhärtungen und Belehrungen wagen Darsteller und Regisseur einen Spiegelblick in die Vergangenheit, um sich politischer Lebenswirklichkeit in Zeiten des medienwirksamen Scheins zu nähern.

www.theaterhaus-hildesheim.de

 
Vorstellungen:

Mittwoch 22.2. 20 Uhr
Donnerstag 23.2. 20 Uhr
Freitag 24.2. 21 Uhr

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[von Projekttheater Dresden eV am 19 Feb 2012 | Kein Kommentar |

REIHE
FSK – FreieSpielKultur
IMPROTHEATER MIT FSK
Spontanität im Auftrag der bühne

Wer kennt ihn nicht, den blöden Spruch: „Jetzt sei doch mal ein bisschen spontan!“ Natürlich funktioniert das bei den meisten von uns ungefähr so gut, wie wenn Sie jetzt aufgefordert werden, auf keinen Fall weiterzulesen. Lesen Sie jetzt bitte nicht weiter! Na also.

FSK – Freiwillige Selbstkontrolle – ist nicht das, was Improvisationstheater auszeichnet. Impro ist freie Spielkultur – weder Zuschauer noch Schauspieler wissen, was passieren wird. Es gibt keinen geschriebenen Text, keinen abgesprochenenen Inhalt – was gespielt wird, geschieht spontan und aus der Situation heraus.

“Ihr bestellt, wir spielen: ob Liebesfilm und rote Rose oder Krimi und Dolch, ob Dracula und Knoblauchzehe oder Frankenstein und Gummipuppe – alles ist möglich. Alles geht Schlag auf Schlag – ihr gebt uns die Vorgabe und 5 – 4 – 3 – 2 – 1 Sekunden Zeit – und wir geben alles: Charaktere, Szene, Geschichte, Dramatik.”

Spiel, Spaß, und mehr als nur eine Überraschung – das sind ‘freie spielkultur – das improtheater der bühne‘.

www.improtheater-dresden.de

 

Veranstaltungen:     Dienstag    21.2.    20 Uhr

 

Eintritt: 8,- Euro /5,- Euro ermäßigt, Abendkassenzuschlag: 2 Euro

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[von Projekttheater Dresden eV am 11 Feb 2012 | Kein Kommentar |

REIHE
Cie. FREAKS UND FREMDE
HORCH & GUCK  – LIVE-HÖRSPIELE
HEUTE: WBS 70 – Schön ist die Jugendzeit

WBS 70 – Schön ist die Jugendzeit
Wie sind wir zu denen geworden, die wir heute sind? Ein Junge im ostdeutschen Plattenbau sucht nach dem Sinn des Lebens. Er steht zwischen seinen Eltern, die sich trennen und balanciert auf dem schmalen Grat zwischen Kindheitsträumen und einem brüchigen Alltag.

WBS 70 – Schön ist die Jugendzeit ist eine Erzählung,  die eine Kindheit und ein Erwachsenwerden in einer ostdeutschen Kleinstadt unter die Lupe nimmt. – Wir haben über Sonnenallee gelacht, haben Claudia Rusch und Thomas Brussig gelesen. Was gäbe es über die Jugendzeit in der ehemaligen DDR noch Neues zu berichten?

Unser Projekt schildert einerseits ein Leben im Plattenbau aus der rückblickenden Perspektive eines damals acht- bis zwölfjährigen, andererseits verfolgt es Traumfäden des Aufwachsenden, die in die griechische Mythologie reichen, in amerikanische Filme der achtziger Jahre und in zeitlich schwer zu definierende Erinnerungen hineinragen.

Frieder Zimmermann und Heiki Ikkola haben aus dieser Erzählung, die sie bereits auch als Theaterfassung präsentiert haben, ein Live-Hörstück gemacht, das sich weder vor Intimität noch vor Pathos scheut.

Lachen und Weinen mit Frieder Zimmermann und Heiki Ikkola

Stimme, Geräusche    Heiki Ikkola  / Live-Musik        Frieder Zimmermann
Wir danken Sabine Köhler, Anne Klein, Janny Fuchs, Kerstin Behrens und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Vorstellungen:    Dienstag    14.2.    20.00 Uhr

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[von Linda am 9 Feb 2012 | Kein Kommentar |

Rubrik Literatur / Erwachsene
Freitag, 10.02.2012, 20:00 Uhr, Theater Wanne und Oosteinde, die Kneipe im Stadtteilhaus

Zu Gast im Roten Salon: FORUM 13. FEBRUAR „Dresdner Götterdämmerung“

Eine Zeitreise durch das lebendige und das zerstörte Dresden.
Lesung und Livemusik mit Sven Bernitt und Gabriel Krappmann für Erwachsene ab 18 Jahre.
Sven Bernitt von der Buchhandlung “LeseLust” liest Impressionen, Gedichte und Zeitzeugenberichte aus der Geschichte Dresdens von der Zeit der bürgerlichen Revolution 1849 bis 2002.
Es sind Texte von Victor Klemperer und Erich Kästner zu hören, sowie von Karl Gjellerup, Volker Braun, Ludwig Renn, Otto Griebel…
Die Lesung wird musikalisch begleitet von Gabriel Krappmann (Viola).
Eintritt 7/5 €
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[von Projekttheater Dresden eV am 8 Feb 2012 | Kein Kommentar |

Frank Hohl
DEUTSCHLAND ERFINDET SICH NEU
Menschen mit und ohne Migrationshintergrund inszenieren ein “Migrationstraining für Deutsche”

Jedenfalls jeden Mittwochabend  im Kulturtreff Johannstadt in Dresden. Dort spielen zwölf Wahldresdner aus sechs Nationen durch, was es heißt, in Deutschland miteinander zu leben.

Für das Projekt „Deutschland erfindet sich neu!“, das unmittelbar anknüpft an das Buch von Hilal Sezgin „Manifest der Vielen: Deutschland erfindet sich neu“ hat der Theaterpädagoge Frank Hohl in Dresden seit Sommer 2011 theaterbegeisterte junge Ausländer und Deutsche gesucht. Lust auf Shakespeare sollten sie haben, denn „die größte Liebesgeschichte der Welt“, Shakespeares  „Romeo und Julia“, sollte zum Spiegelbild für gegenwärtige Lebenserfahrungen und Lebensprobleme werden.

Die jungen Leute waren schnell gefunden. Nach einer kurzen Phase des gegenseitigen Kennenlernens und erster gemeinsamer Improvisationen war allen klar: Eine eigene „tragische“ Liebesgeschichte hat jeder schon erlebt. Aber Shakespeares Drama birgt Fragen, die über das Persönliche hinausgehen. Fragen zum Beispiel nach Geschlechterrollen in verschiedenen Kulturen, nach sozialen Verhaltensmustern und nach Chancen für den Einzelnen, beiden zu widerstehen.

Während die elf jungen Leute mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sich darüber miteinander zu verständigen versuchen und dabei szenisch die unterschiedlichsten Haltungen durchspielen, schaffen sie eine Szenenfolge, die später Zuschauer an ihren Auseinandersetzungen teilhaben lassen soll.

Beteiligt sind: Ana Deassis, Anastazja Zydor, Beate Herrmann, Dani Böhme, Djoudi Benhacine, Jörg Landgraf , Katrin Wiedemann, Peter Wöckel, Sarah Osman, Margit Grunwald, und Yasemin.

Dramaturgie: Kerstin Behrens / Ausstattung: Rita Richter

Die interkulturelle Debatte wird unvermittelt Theater, das am 7. und 8. 2. 2012 um 20:00 im  Kulturtreff Johannstadt und  am 10. und 11. 2. 2012 um 20:00 im Projekttheater Dresden zu erleben sein wird.

Ein Projekt des Ausländerrat Dresden e.V. und dem Theaterpädagogischen Zentrum Dresden e.V. unterstützt von der Kulturstiftung Sachsen, Landeshauptstadt Dresden Amt für Kultur und Denkmalschutz und Lokalen Handlungsprogramm Dresden.

www.freier-theaterpaedagoge.de

Vorstellungen:

Freitag    10.2.    21 Uhr
Samstag    11.2.    21 Uhr

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[von Linda am 6 Feb 2012 | 7 Kommentare |

Nora Gomringer schreibt klangvolle, sprachverliebte Gedichte, die nicht hermetisch sein wollen und oft viel Humor besitzen. Mit „Mein Gedicht fragt nicht lange“ werden die Einflüsse und die Entwicklung einer der wichtigsten jungen zeitgenössischen Lyrikerinnen deutscher Sprache sicht- und nachvollziehbar: Performance Lyrik, Poetry Slam, Rap, amerikanische Lyrik von Dorothy Parker oder Mark Strand, moderne Klassiker wie Ernst Jandl und Erich Kästner oder zeitgenössische Vorbilder wie Friederike Mayröcker.

Nora Gomringer, geboren 1980, ist Schweizerin und Deutsche. Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Preise, Auszeichnungen und Stipendien. Zuletzt veröffentlichte sie die Gedichtbände „Sag doch mal was zur Nacht“, „Klimaforschung“ und „Nachrichten aus der Luft“ bei Voland & Quist. Seit 2010 leitet sie das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg. Im Herbst 2011 erhält sie den Jacob-Grimm-Preis, der Teil des Kulturpreises Deutsche Sprache ist.

Nora Gomringer ist am 08.02.2012 20.30 Uhr im Thalia Kino. VVK 6 Euro zzgl. Geb.

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[von Projekttheater Dresden eV am 3 Feb 2012 | Kein Kommentar |

Matthias Hübner / Alessandra Ameno
CELLO & TANZ
Konzert für Auge und Ohr

Der Cellist und Komponist Matthias Hübner studierte an den Musikhochschulen in Rostock und Dresden. Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe und tourt durch Deutschland und Europa. Im Programm Cello & Tanz spielt er Klassische Stücke ( Ravel, J.S. Bach ) und Eigenkompositionen. Seine Musik lebt von abwechslungsreichen Klängen, effektreichen Loops und imposanten Sounds. Auch humorvolle “Geräusche” kommen dabei zum Einsatz. Seine Texte sind voller prickelnder Erotik, stimmen manchmal nachdenklich und laden zum Träumen ein.

Alessandra Ameno tanzt verschiedene Stilrichtungen. In ihrem unverkennbaren Tanzstil kombiniert sie die Sprache des Ausdruckstanzes mit Tanzstilen aus aller Welt. Sie trat bei verschiedenen Tanzfestivals auf und erarbeitet als Choreografin immer wieder neue Projekte.

Musik und Tanz verschmelzen zu einem kontrastreichen Programm mit lauten und leisen Tönen, Leidenschaft und getanzter Poesie zum Genießen und Träumen.

Cello/Gesang/Texte: Matthias Hübner- Cellomusik von Klassik bis Rock / Tanz: Alessandra Ameno

 

Veranstaltung:     Mittwoch    08.2.    21.00 Uhr

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[von Projekttheater Dresden eV am 2 Feb 2012 | Kein Kommentar |

REIHE
P-TELLERRUNDE
Diskussionsrunde mit Künstlern, Theatermachern und Publikum

Die pt-Runde ist der richtige Ort, um in geselligem Zusammensein Fragen zu stellen, sich kennenzulernen, Impulse zu geben und zu nehmen, zu philosophieren und zu diskutieren.

Wir wollen mit diesem Stammtisch ein unreglementiertes und offenes Informations- und Kommunikationsforum bieten. Sagen Sie uns ihre Meinung, diskutieren und philosophieren Sie mit uns.

Veranstaltungen:     Montag    06.2.    20.00 Uhr