Nachdem wir auf die aktuelle Ausstellung too much future / Punk in der DDR im Stadtmuseum ja kürzlich bereits hingeweisen haben, wollen wir natürlich den heute in der Schauburg angelaufenen Film too much future – In Grenzen frei nicht unterschlagen.
Der Film porträtiert die Biografien einiger Protagonisten der frühen Ostpunk-Bewegung über den DDR-Infarkt hinaus, erzählt von Anpassung, Konsequenz, Zwängen, Unabhängigkeit und von der Verwandlung der Ablehnung in künstlerische und politische Praxis. So gerät der Film nicht zur Musealisierung einer Bewegung oder zur ideologischen Abrechnung, sondern zum mitreißenden Porträt einer Subkultur, einer der wertvollsten und folgenreichsten Eruptionen im unerschütterlichen Glauben an eine Utopie, die zur Ideologie geriet.
OSTPUNK! – TOO MUCH FUTURE erzeugt durch rhythmisch montierte Bildcollagen einen Sog. Aktuelle Filmaufnahmen werden mit unveröffentlichtem original Super-8-Material kombiniert, DDR-Propaganda-
filme prallen auf Animationen mit Clipcharakter. Fotos und Filme zu Ostpunk waren in dieser Fülle bisher nicht zu sehen. Die ehemals illegalen Aufnahmen von DDR-Punkbands dürften in dieser Bandbreite bisher einmalig sein.
Der Dokumentarfilm ist daher zugleich Pop und ein Musikfilm. Er ist eine kritische wie kraftvolle Auseinandersetzung mit der Gegenkultur im Osten und ihrer Repressionsgeschichte.
Text: Neue Visionen
jubeljubelfreufreu..da sind wir wieder :-)
Artikel in der „Biblischen Rock News“ vom 15.05.2007
BRN-Museum Reloaded
Die Jagd nach dem guten Geist der BRN
Zur vergangenen Bunten Republik Neustadt als spontane Einzeltat geplant, entpuppt sich das erste königlich kommunistische Museum der BRN als eine mögliche Serie. Zeugen berichten, dass die Macher auch in diesem Jahr die Pforten des Museum öffnen werden. Zu dieser Folgetat beflügelten vermutlich Hintermänner, die dem Dunstkreis des Scheune e.V. zuzurechnen sind. Eine angebliche Bestechung mit Hefeweizen-Grapefruit Getränken und 2,50 Euro ist demnach der Auslöser dafür, die Ausstellung dieses Jahr in der Scheune stattfinden zu lassen. Die machen also jetzt gemeinsame Sache! Zu den Motiven der Wiederholungstäter zählen Vergnügungssucht, Perfektionismus und Korruption. Demnach hatten sie bei ihrer ersten Aktion also Spaß, die Erkenntnis, dass es viel zu verbessern gibt und großen Durst.
Frei nach der Forderung Picassos »Gebt mir ein Museum und ich werde es füllen!« ruft die Bande obendrein das Volk der Bunten Republik zur Mittäterschaft auf: weiterlesen…
Filmbrunch geht in die dritte Runde.
Thema des kommenden Sonntags ist
Music Bisssss
„Wir wollen Interviews in den dreckigsten Proberäumen genauso wie der edelsten Hotellounge. Wir wollen Stars und solche, die es werden wollen. Wir wollen die abgefahrensten Music-Clips, die es je gegeben hat. Wir wollen Frauen in Bikinis…und ohne! Wir wollen heiße Beats genauso wie fette Gitarren. weiterlesen…
Wahnsinn. 82 Teams hatten sich beim Dogs, Bones and Catering 2007 angemeldet, 54 Teams gaben ein Ergebnis ab. Na das wird ein Marathon-Abend am Samstag in der Schaubrg.
Einen interessanten Blick hinter die Kulissen eines teilnehmenden Teams gibt dieser kurze bebilderte Bericht. Klabbe und äktschn!
Kreative selfmade Filmemacher sollten sich das Wochenende vom 13. bis 15. April freihalten, denn dann findet zum dritten Mal das „Dogs, Bones and Catering“ Filmfest statt. Konzept der Veranstaltung: Profis und Amateure produzieren innerhalb von 43h einen Kurzfilm nach einem vorgegebenen Thema! Alle Infos und Teilnahmebedingungen gibt es unter dogsbonesandcatering.de.
Für interessierte Filmkonsumenten ist Freitag der 20. April von höherer Bedeutung. In der Schauburg gibt es an diesem Abend die „Galanacht der Macher 2007“ an der alle Filme präsentiert und die Sieger gekürt werden.
Die Ergebnisse der Jahre 2005 und 2006 sind ebenfalls auf der Website des Festes verfügbar.
Wer oder was ist Filmbrunch?
Filmbrunch ist ein gemeinnütziger Verein, welcher Filmemacher ansprechen möchte, ihre Arbeiten einer breiten und kritischen Öffentlichkeit vorzuzeigen.
Zitat Website: “Der Hintergrund ist der, dass bei üblichen Festivals Dein Beitrag, wenn überhaupt, ohne Einführung und Möglichkeit des Austausches mit Gästen und/oder anderen Filmemachern auf die Menschheit losgelassen wird. Das Aufmerksamkeitsfenster der Gäste dürfte dabei vor allem im Kurzfilmbereich nicht all zu hoch sein. Vielfach entscheidet die Qualität und vor allem die Länge der vorangegangenen Werke, wer bei Deinem noch aufmerksam ist.
Beim Filmbrunch hingegen ist genau dieser Austausch erwünscht. Dein Erscheinen im Rahmen der monatlichen Werkschau soll zum festen Bestandteil Deiner Arbeit, das Feedback der Gäste zu Deinem Ansporn werden.
Wie soll das ablaufen? weiterlesen…