Anlässlich einer neuen Kampagne zu Migration in Mexiko, die am 28. April 2010 in Mexiko-Stadt gestartet wurde, zeigen promovio e.V. und die Amnesty International Hochschulgruppe der TU Dresden vom 26. Januar bis 03. Februar 2011 eine Foto-Ausstellung von Amnesty International, in der Menschenrechtsverletzungen thematisiert werden, die MigrantInnen aus Zentral- und Südamerika auf ihrem Weg durch Mexiko in Richtung USA erleiden.
Mit Filmen, Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen wird das Thema Migration zusätzlich aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Das Rahmenprogramm findet man auf der Website der Organisatoren. weiterlesen…
Heinz Ratz, Liedermacher und Ruheloser, kommt mit Teil 3 des moralischen Triathlons „Tour der 1000 Brücken“ am 19.1.2011 in die Scheune, um für das Miteinander von Kulturen und Religionen zu werben.
Nachdem Ratz mit dem „Lauf gegen die Kälte“ 2008 bereits das Thema Obdachlosigkeit aufarbeitete, 2009 „Die Lee(h)re der Flüsse“ und damit den Artenschutz thematisierte, widmet er sich nun seinem wichtigsten Anliegen: gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, für einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen.
7.000 km legt Heinz Ratz dafür mit dem Rad zurück, besucht Flüchtlingslager und spielt abends mit seiner Band „Strom & Wasser“ Konzerte, wobei daraus erzielte Einnahmen und Spenden beim Abschluss der Tournee zu gleichen Teilen Pro Asyl und lokalen Flüchtlingsgruppen zugute kommen.
Heinz Ratz: Die Tour der 1000 Brücken
Mittwoch, 19.1.2011, 20:00 Uhr
Scheune, Alaunstrasse 36-40, Dresden
Das Herbert-Wehner-Bildungswerk in der Kamenzer Straße eröffnet am 19. Januar mit dem Titel „Dresden aktuell“ eine neue Veranstaltungsreihe.
Jeden zweiten Mittwoch im Monat soll ein aktuelles Thema aufgegriffen und mit Verantwortlichen, Entscheidungsträgern und Sachverständigen diskutiert werden.
Das Thema am kommenden Mittwoch: „Nach Schnee und Eis – Reißt der harte Winter auch Schlaglöcher in die Kassen der Kommunen?“.
Als Referent ist Reinhard Koettnitz, Amtsleiter des Dresdner Straßen- und Tiefbauamtes eingeladen.
Der Eintritt ist frei.
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Vom 17.-22. Januar ist das Europäisches Kunstprojekt „Parallel Experiences“ zu Gast in der Blauen Fabrik.
Mit diesem Projekt schafft der Kultur Aktiv e.V einen Ort der Begegnung mit einem sensiblen Thema: Eine Woche lang wird die Präsentation „Parallel Experiences“ gezeigt, die mit zeitgenössischer Kunst auf das Problem gesellschaftlicher Ausgrenzung psychisch kranker, insbesondere schizophrener Menschen aufmerksam machen möchte.
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Am morgigen 11.11. lädt das Herbert-Wehner-Bildungswerk zu einem Diskussionsabend über die Entwicklung der Dresdner Neustadt.
Eingeladen ist Dr. Jan Glatter vom Lehrstuhl für allgemeine Wirtschafts- und Sozial-
geographie an der TU Dresden, der sich seit vielen Jahren mit dem Thema Stadtentwicklung beschäftigt und einen kurzen Vortrag zum Thema „Gentrifizierung“ in der Neustadt halten wird.
Moderiert wird die Veranstaltung von der SPD-Stadträtin und MdL Sabine Friedel – thematisiert werden sollen u.a. umstrittene Bauprojekte wie die Umgestaltung des Areals am ehemaligen DVB-Hochhaus („Alberttower“) und die geplante „Post-Passage“.
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Im ersten Halbjahr diesen Jahres gab es allerhand Trouble um coloRadio.
Nach einer knappen Stadtratsentscheidung pro coloRadio am 25. Februar und der Bereitschaft zur Einräumung einer Überbrückungsfinanzierung für Sende- und Leitungskosten für 2010, einer Abschaltung Mitte April und der Wiederaufnahme des Sendebtriebes Mitte Mai war Ruhe eingetreten.
Wie coloRadio jetzt mitteilt, ist dieser Stadtratsbeschluss jedoch so verfasst, dass er dem Radio praktisch nichts nutzt. Für die Annahme des Geldes müsste eine akute Insolvenzgefahr im Jahr 2010 nachgewiesen werden – was bei den benötigten Rücklagen für die Gehälter der Angestellten und für Investitionen in Technik nicht möglich ist.
Letztendlich hieße das, coloRadio müsste sich selbst in den Konkurs manövrieren, um die Finanzierung annehmen zu dürfen.
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Am kommenden Samstag, den 30.10., lädt das Herbert-Wehner-Bildungswerk zu einer Diskussionsrunde im Rahmen der Reihe „Mein Stadtteil 2020“ in das Stadtteilhaus.
Nach verschiedenen Kurzreferaten zum aktuellen Stand der Planungen und kurzer Statements aus der Politik können die Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen und bekommen direkt Antworten:
Wie soll die Neustadt in zehn Jahren aussehen? Wann werden Straßen wie die Bautzner oder Königsbrücker Straße ausgebaut? Wo wird abgerissen, welche Baulücke wird gefüllt? Bleibt Wohnraum bezahlbar? Wie wird sich der Charakter der Neustadt ändern? Wie können sich Bürger frühzeitig einbringen?
Der kommende Sonntag (24.10.2010) ist Familientag in der Jüdischen Gemeinde zu Dresden.
Die Mitglieder der Gemeinde laden ab 14.30 Uhr zu einem gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen für die ganze Familie ein, für die Kids bietet das Jugendzentrum „Schalem“ Bastelstände und Mitmach-Spiele an.
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Ab 14 Uhr veranstaltet der HATiKVA e.V eine Kinder- und Familienführung durch die Neue Synagoge. Dabei werden Informationen so vermittelt, dass es auch für junge Teilnehmer interessant und unterhaltsam ist.
Eintritt: 4 / ermäßigt 2,50 Euro. Männer denken bitte an eine Kopfbedeckung!
Ab 16 Uhr gibt es eine zweite Führung durch die Synagoge – diese richtet sich an Jugendliche und Erwachsene.
Eintritt: 4 / ermäßigt 2,50 Euro, Männer bitte mit Kopfbedeckung!
Für diese Führung verlosen wir 1 x 1 Freikarte; bei Interesse bitte Kommentar bis Freitag 22.10. um 20 Uhr abgeben!
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Zwei Veranstaltungstipps für die 14. Jiddische Musik- und Theaterwoche inkl. Freikarten gibt es für den morgigen 21.10.2010.
In Memoriam Chajm Bejder – Revue im Café Schoschana
Das Rocktheater Dresden gedenkt des großen Sammlers und Bewahrers der jiddischen Sprache Chajm Bejder. Er war für zwei Generationen die Seele der jiddischen Sprache und Literatur in der Sowjetunion. Mit dem Rocktheater Dresden und der Jiddischen Musik- und Theaterwoche verband Bejder eine tiefe Sympathie. Er war zweimal hier zu Gast und seine Artikelserie im jiddischen „Forwertss“ machte die Dresdner Jiddische Woche sogar in New York bekannt. Das Rocktheater spielte 2003 die jiddische Rockoper „Mirashne“, zu der Bejder das Libretto schrieb, und veröffentlichte sein Gedenkbuch „Memorial“. Chajm Bejder wäre in diesem Jahr 90 geworden. Mit dieser Veranstaltung feiern wir seinen Geburtstag und erinnern an ihn. Wir stellen in Dialogen, Redebeiträgen und Liedern sein Lebenswerk vor. Nicht fehlen darf natürlich die von Bejder verfasste „Himne funem Rok-Teater“ – auf Jiddisch!
Zwei Veranstaltungstipps für die 14. Jiddische Musik- und Theaterwoche inkl. Freikarten gibt es für den morgigen 19.10.2010.
Im „Theaterhaus Rudi“ führt das Jüdische Kammertheater Hevel Hevolim Odessa das Stück „Shabos Nachamu“ auf.
„Shabos Nachamu“ basiert auf der gleichnamigen Geschichte von Isaak Babel. Der Begriff steht in der jüdischen Tradition für den „Schabbat der Trostworte“. Der Protagonist des Stücks ist Hershele Ostropoler – ein im ostjüdischen Kulturkreis sehr bekannter Narr und Spaßmacher, über den viele Legenden, Anekdoten und Fabeln erzählt wurden. Wir erleben mit, wie Ostropoler – arm und hungrig, aber erfindungsreich und gewitzt – dem Unbill des Lebens trotzt und für seine Familie das Auskommen verdient. Zu seinen hervorstechenden Eigenschaften gehört allerdings auch, dass bei ihm auch die noch so normalste Alltagssituation im (unfreiwilligen) Ausnahmezustand endet.
Das Stück wurde 2008 beim IV. Internationalen Festival des Jüdischen Theaters in Lemberg vorgestellt und ist dort für die beste Regie ausgezeichnet worden.
Die „Jiddische Musik- und Theaterwoche – Begegnungen mit Jüdischem Leben“ – ist eine Initiative des Rocktheater Dresden e.V. in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Dresden und dem HATiKVA e.V und findet in diesem Jahr vom 17.-31. Oktober statt.
Ziel ist es, jüdisches Leben, Musik, Literatur und Sprache, Religion und Geschichte stärker in der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Mehr als 40 Einzelveranstaltungen, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Theater, Filme, Kulinarisches – Vielfalt ist Markenzeichen und Aufgabe der Jiddischen Woche.
Und so ist es kein Widerspruch, dass Synagogalmusik verschiedener Jahrhunderte (Hazzanut / Mimi Sheffer) auf französischen Electro-Klezmer mit Einflüssen aus Dub und Reggae (Anakronic Electro Orkestra) trifft, dass der “Whiskey Rabbi” und Ausnahmeakkordeonist Geoff Berner (CAN) dem 81-jährigen Awner Gruber begegnet, welcher uns die Geschichte eines jüdischen Jungen aus Rumänien erzählt, der seine Familie im Ghetto am Leben erhält – seine Geschichte.
Zum 7. Mal lädt der Chaos Computer Club Dresden am kommenden Wochenende zu den Datenspuren.
„Mind the Gap“ – unter diesem Motto soll es in diesem Jahr wieder Workshops und Diskussionen u.a. zu den Themen Netzkultur, Datenschutz und -sicherheit, Privatspäre, Überwachung und die anstehende Volkszählung im kommenden Jahr geben.
Austragungsort des Symposiums ist die Scheune in der Alaunstraße, los geht es am Samstag und Sonntag jeweils ab 10 Uhr.
Das komplette Programm gibt es unter datenspuren.de/fahrplan.
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