Die kürzlich von Anwohnern der Kamenzer Straße entdeckte Videoanlage am Ein-
gangsbereich des Netto-Marktes ist wieder abgebaut. Laut Aussage des sächsischen Datenschutzbeauftragten gegenüber Johannes Lichdi von den Grünen wurde dies bereits am 14.05. seitens des Betreibers veranlasst.
„Damit wird unsere Forderung erfüllt. Die Kamera war offensichtlich rechtswidrig und der Abbau daher notwendig. Dieser Erfolg wurde durch das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern der Äußeren Neustadt ermöglicht.“ (Johannes Lichdi)
[Via SZ & Neustadtgrüne]
traditionsbedingt hängt die neustädter bevölkerung an ihrer badekultur. naja, vielleicht nicht ganz, denn immerhin wurde die ehemalige badstraße in louisenstraße umbenannt und das reinigungsbad auf der prießnitzstraße ist jetzt ein mitmach-theater und und und …
aber wir haben unser nordbad noch, oder besser wieder! dank dem unermüdlichen einsatz der ig äußere neustadt. und warum sollten wir in unserer komfortabilität nicht dem benachbarten willen der pieschner unterstützung leisten, die jetzt schon seit 15 jahren darauf aufmerksam machen, dass das sachsenbad ebenfalls sehr wichtig für den stadtteil und erhaltenswert ist?
deswegen fühlt euch als neustädter eingeladen am 03.06. um 17 uhr auf dem vorplatz des sachsenbades zu erscheinen und die Aktion der “Metropole Pieschen” mit zu unterstützen und über die notwendigkeit eines weiteren bürgerbades zu diskutieren.
Jeden Sonntag ab 10 Uhr ruft der Hechtviertel e. V. zum gemeinsamen Picknick am Spielplatz Königsbrücker Platz. Dort kann man über den Hecht an sich plaudern und Ideen für das Hechtfest entwickeln. Mehr hier.
Das Projekttheater veranstaltet am kommenden Dienstag unter dem Titel „Wahlverwandschaft?“ eine Podiumsdiskussion mit den Spitzenkandidaten des Wahlkreises Neustadt.
5 Tage vor der Kommunalwahl stellen sich die Spitzenkandidaten unseres Wahlkreises dem Souverän um Verbindendes und Trennendes herauszuarbeiten und auf den „Brettern die die Welt bedeuten“ ihre Visionen für unsere Stadt und den Stadtteil vorzustellen.
Zugesagt haben Sabine Friedel (SPD), Johannes Lohmeyer (FDP), Patrick Schreiber (CDU), Jens Hoffsommer ((B90/Grüne), Jens Matthis (Linke), Dr. Martin Schulte-Wissermann (Bürgerbündnis), Walter Kaplan (Freie Bürger) und Achim Pochert (Die Violetten).
Moderiert wird die Veranstaltung von Boris Michael Gruhl und Detlef G. J. Skowronek.
02.06.09, Projekttheater, Louisenstraße 47, Beginn 20 Uhr
Konrad Gähler vom ADFC Dresden, Veranstalter der freitäglichen Fahrraddemos, blogt seit kurzem über (vorrangig) ein Thema: die bereits Mitte der Neunziger Jahre geplante und beschlossene Sanierung der Königsbrücker Straße. Baubeginn: unbekannt.
Ich find’s schon mal sehr interessant und lesenswert – wenngleich es momentan noch eher retrospektiv eine Sammlung an Presse- und anderen Mitteilungen der vergangenen Jahre beinhaltet – bin mir aber sicher, das da zukünftig auch der ein oder andere persönliche Beitrag zum Thema zu finden sein wird.
Hier geht’s zum Blog –> königsbrücker.de – und wer auf Nummer sicher gehen und nichts verpassen will abonniert auch gleich den RSS-Feed.
Am kommenden Mittwoch liest die großartige Annamateur aus dem Klassiker „1984“ von George Orwell, einem der größten zeitkritischen Werke der letzten Jahrzehnte Moderne.
Das Buch beschäftigt sich im Kern mit Manipulation und Zensur, dem Einfluss des Staates auf Medien, Überwachung und Eingriffen in die Privatsphäre – in zunehmendem Maße aktueller denn je.
Los geht es 17.30 Uhr unter der Kamera auf der Alaunstraße. Anschliessend laden Johannes Lichdi und Achim Wesjohann von den GRÜNEN zum Gespräch.
Annamateur bekommt übrigens am Samstag in Erfurt den Kabarettpreis Salzburger Stier verliehen und spielt am Sonntag live Open Air ab 20 Uhr in der Saloppe.
Vor Kurzem feierten hintereinander die zu Recht von allen Seiten hoch gelobten Dresdner Portale banq.de (Indiekultur mit Schwerpunkt Elektro) und doubled-town.de (Drumbatz-Forum) ihren 5. bzw. 6. Geburtstag, heute ziehen zwei der bekanntesten Dresdner Locations nach. “10 years later” heißt es in der scheune und die Spatzen pfeiffen von den Dächern, dass damit das 10jährige Dienstjubiläum des künstlerischen Leiters (ich nenn ihn mal P.) gemeint ist. Nur 1 Jahr weniger ist der Sascha Inhaber vom Madness und beide rechnen heute abend mit großem Besucherandrang. Und womit? Mit Recht!
Ich sage alles Gute und danke für die Einladungen! Lasst uns die Krise einfach wegfeiern. Ich empfehle: Rechtzeitig da sein! Der frühe Vogel trinkt den Tequila Wurm und so…
Bis gleich!
Das Kunsthaus Dresden in der Rähnitzgasse veranstaltet am kommenden Donnerstag einen Vortrag mit dem Berliner Historiker
Dr. Joachim Zeller über das Thema Dekolonisation des öffentlichen Raumes.
Der Vortrag beleuchtet anhand aktueller Beispiele die (post-)koloniale Erinnerungskultur Deutschlands und richtet den Blick dabei insbesondere auch auf die Regionalgeschichte von Dresden und Sachsen. Joachim Zeller geht der Frage nach, wie und von wem der öffentliche Raum genutzt wird, um die breite Öffentlichkeit mit der „Gegenwart der kolonialen Vergangenheit“ zu konfrontieren. Kann von einer Dekolonisierung des öffentlichen Raumes gesprochen werden? Ist das Medium Denkmal zur öffentlichen Bewusstseinsbildung in unserer heutigen Mediengesellschaft überhaupt noch tauglich?
Kunsthaus Dresden, 30.04.2009, Beginn 19 Uhr