Die scheune wird 60 Jahre alt. Aus Anlass dieses Jubiläums befinden wir uns mitten in einer Auseinandersetzung um die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des altehrwürdigen Hauses. Nachdem wir die Geschichte der scheune beleuchtet und den Stadtteil und seine Beziehungen diskutiert haben, kommt im dritten Teil unserer Veranstaltungsreihe die Zukunft ins Spiel. Und damit Sie, werter Gast!
Wir suchen den direkten Austausch mit unserem Publikum und laden deshalb am 9. November 2011 um 19:00 Uhr zu einer Besuchervollversammlung in die scheune. In ungezwungener Atmosphäre wollen wir zunächst eine Bestandsaufnahme machen und dabei auch die aktuelle Arbeit des Hauses vorstellen. Welche Kritikpunkte gibt es? Was läuft gut in der scheune? Anschließend sollen das Utopische gedacht und Visionen ausgesprochen werden – ganz nach dem Motto: “Es wäre schön, wenn…”.
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Am Dienstag, den 18.10.2011 widmet sich die scheune im Rahmen von „60 Jahre scheune – Dein zentraler Klub” mit einer Veranstaltung dem Stadtteil Dresden Neustadt, dessen Entwicklung natürlich am Haus selbst nicht spurlos vorbeigegangen ist.
Aus drei Perspektiven werden Raum & Identität beleuchtet:
Panel I: Dresdner Stadtplaner und die Neustadt
Auf dem Podium: Anett Lentwojt, Thomas Pieper, Detlef Pflugk
Hier sollen die von städtischen Behörden entwickelten Pläne und das bürgerschaftliche Engagement der vergangenen Jahrzehnte unter die Lupe genommen werden. Welches stadtplanerische Gesamtkonzept stand hinter den einzelnen Maßnahmen? Welchen Stellenwert hatten gestalterische und funktionale Fragen oder die Nutzungsqualität? Welchen ökonomischen Schranken waren Planung und Ausführung unterworfen? Inwiefern war eine Beteiligung der Stadtteilbewohner bei der Konzeption vorgesehen bzw. haben diese versucht sich einzumischen?
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Im Rahmen des EU-Stadtteilentwicklungsprojektes „Nördliche Vorstadt Dresden“ und aufbauend auf den im vergangenen Jahr stattgefundenen Bürgerworkshops zur Wohnumfeldverbesserung im „Südlichen Hecht“ laden das Stadtplanungsamt, das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft und die STESAD interessierte Bewohnerinnen und Bewohner zu einer Bürgerversammlung ein.
Thematisiert werden drei Vorhaben, welche aus dem intensiven Beteiligungsprozess zu „WUM – Wohnumfeldmaßnahmen im Südlichen Hecht“ im Jahr 2010 hervorgegangen sind:
Das Herz in die Hose gerutscht war heute früh Superintendent Albrecht Nollau. Zumindest sah es so aus, als er auf dem Martin-Lutherplatz am Stand von Sukuma ein Pläuschchen hielt. Anlaß war der 1. Dresdner Bio-Fair-Wochenmarkt, der hier jetzt regelmäßig stattfinden soll.
Inwiefern spielt der Kirchentag für die Neustädter eine Rolle? Seid Ihr dem Aufruf gefolgt, Betten zu stellen? Werdet Ihr selbst am Programm des Kirchentags teilnehmen?
Die Dresdner Projektentwicklungsgesellschaft hat gestern das Projekt „zur Umnutzung des Postgeländes“ an der Königsbrücker im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau des Dresdner Stadtrates vorgestellt.

© Dresdner Projektentwicklungs GmbH & Co. Dresden-Neustadt KG
Die Neustadt habe zwischen 2000 bis 2010 einen Bevölkerungszuwachs von 37% verzeichnet, jedoch habe sich kein zentrales Stadtteilzentrum entwickelt, welches die vorhandene kleinteilige Handels- und Gewerbestruktur aufgreift und stärkt. “Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen.“, wird in der Pressemitteilung ein Norbert Meckel zitiert, auf dessen Funktion aber leider weiter nicht eingegangen wird. (Update: Recherche ergab, er ist Geschäftsführer der DP Dresdner Projektentwicklungs GmbH)
Ob und warum ein solches Zentrum benötigt wird, darauf wird nicht weiter eingegangen sondern nur auf die Vorteile des Standorts an der Post. „Für mehr als die Hälfte der Neustädter Bevölkerung ist der Standort fußläufig erreichbar und für viele Bewohner des Dresdner Nordens liegt er direkt auf dem Weg zur Arbeit bzw. nach Hause.” Aha? Die Neustadt braucht also ein Einkaufszentrum für die Leute aus Klotzsche, die in der Altstadt arbeiten? Das klingt ziemlich überzeugend :-)
Stimmiger sind die Argumente dafür, dass das Areal eine neue Nutzungsform benötigt. Das Gelände werde in seiner Gesamtheit von der Deutschen Post nicht mehr gebraucht und die bereits jetzt teilweise leerstehenden Gebäude seien größtenteils denkmalgeschützt. Dem Areal selbst wird aufgrund seiner „ungeordneten Struktur“ eine städtebauliche Bedeutung beigemessen. Den Satz muss ich mir aber noch übersetzen lassen.
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Am kommenden Samstag, den 21. Mai, startet der 1. Dresdner Bio-Fair-Wochenmarkt auf dem Martin-Luther-Platz.
Auf dem Markt, der jeden Samstag von 10-15 Uhr stattfinden wird, werden ausschließlich regionale, biologische und fair gehandelte Waren angeboten.
„Wir reagieren damit auf das wachsende Bewusstsein für regionale Biolandwirtschaft und faire Produktionsbedingungen. Mit der Initiative soll ein nachhaltig orientierter Frischemarkt im Herzen der Neustadt etabliert und ein aktiver Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung geleistet werden.“ so Sascha Kornek, Mitbegründer des Marktes und des „Umundu-Festivals für nachhaltigen Konsum“.
Darüber hinaus soll der Markt mit Anwohnerfrühstück und spontanen Kultureinlagen als sozialer Treffpunkt im Stadtviertel dienen.
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Anlässlich des 25. Jahrestages des Reaktorunfalls in Tschernobyl findet am 4. Mai im Rahmen der Filmreihe „Hingesehen“ der Lokalen Agenda 21 Dresden eine Podiumsdiskussion und Filmvorführung des Bund für Umwelt und Naturschutz Dresden (BUND) in Kooperation mit dem Filmtheater Schauburg statt.
Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Yellow Cake – Die Lüge von der sauberen Energie”, der sich den verheerenden Folgen des Uranerzbergbaus widmet. Darin dokumentiert der Regisseur Joachim Tschirner, dass nicht erst die Un- und Abfälle die Atomenergie zu einer äußerst teuren und unbeherrschbaren Technologie machen, sondern dass bereits die Urangewinnung viele Risiken birgt und dauerhaft strahlende Altlasten hinterlässt.
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Bascha Mika diskutiert in ihrem neuen Buch „Die Feigheit der Frauen: Rollenfallen und Geiselmentalität. – Eine Streitschrift wider den Selbstbetrug“(*), warum gut ausgebildete Frauen viele Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben verspielen, sie sich von Liebe überlisten, vom Hormonkomplott matt setzen oder in die Komfortzone locken lassen.
Ihre Thesen: Frauen stehen sich selbst im Wege, stolpern in Rollenfallen und werden zu Komplizinnen ihrer eigenen Selbstentwertung. Dabei argumentiert sie mit Lebenserfahrung, Leidenschaft und Selbstironie – das Ganze mit einer Prise Fassungslosigkeit über das eigene Geschlecht abgemischt. Sie ermutigt zu selbstbewussten Entscheidungen, Lust an Veränderung und Liebe auf Augenhöhe.
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Am kommenden Mittwoch, den 16. März, startet das Herbert-Wehner-Bildungswerk eine Filmreihe mit dem Titel „Global Viewing“. In Zusammenarbeit mit dem Sukuma arts e.V. sind verschiedene Veranstaltungen zu den Themen Globalisierung und Fairtrade geplant.
Zur Auftaktveranstaltung mit dem Titel „Global denken – lokal Handeln“ geht es um die Frage „Wie kommt das Fairtrade – Siegel auf die Banane in meinem Einkaufskorb?“. Eingeladen dazu ist Norbert Pfütze, Vorsitzender der F.A.I.R.E. Warenhandel eG, der in seinem Vortrag zur Arbeitsweise der Siegelinitiativen und Fairhandelsorganisation sprechen wird.
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Bereits im Juli 2010 war das geplante Obdachlosenheim in der ehemaligen Boofe zum Aufreger im Hechtviertel geworden; damals opponierte z. B. Johannes Lohmeyer gegen die Pläne. Nun ist das Thema wieder hochgekocht, laut der Sächsischen Zeitung planen Anwohner eine Unterschriftenliste gegen das Vorhaben.
Weitere Informationen in den Kommentaren würde ich begrüßen … ebenso wie eine sachliche Diskussion.
Der 16. Februar 1945 sollte der letzte Deportationstag für die noch in Dresden verbliebenen Juden sein. Die Deportationen konnten aufgrund der Bombenangriffe nicht mehr stattfinden.
Die Monate und Jahre zuvor waren für die jüdische Bevölkerung geprägt von Angst, Beschimpfungen, vom Verschwinden ganzer Familien und vieler Freunde.
In Dresden mahnen fünf Stolpersteine an die ermordeten jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner. Insbesondere der Neustädter Bahnhof als Ausgangspunkt der Deportation in Vernichtungslager, der Wettiner Platz als Ort der Bücherverbrennung und das „Judenlager Hellerberg“ sollten stärker in der Dresdner Erinnerungskultur verankert werden, fordert die Jüdische Gemeinde zu Dresden.
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© Christoph Twickel
Ein Gespenst geht um im Kiez, das Gespenst der Gentrifizierung.
Wenn draußen nur noch das leise Raspeln von Rollkoffern auf dem Pflaster zu hören ist, wo sich früher die Nachbarn mit der Hupe rausgeklingelt haben, wenn das Bauschild vor dem Neubau das Viertel als »bunt und frech« anpreist, wenn die Suche nach einem WG-Zimmer zur Castingshow wird und selbst nachts um halb zwei noch Leute mit aufgeklapptem Macbook in der Bar sitzen: dann ist es allerhöchste Zeit, sich Gedanken zum Thema zu machen.
Gentrifizierung ist jedoch mehr als die Summe aus Mieterhöhungen, Sanierungen und Bevölkerungsaustausch.
„Wem gehört die Stadt? Gentrifizierung – Schicksal und Chance“ ist das Thema einer Diskussionsveranstaltung am 30. Januar im Societaetstheater.
Eingeladen sind der Dresdner Stadtgeograph Dr. Jan Glatter vom Lehrstuhl für allgemeine Wirtschafts- und Sozialgeographie an der TU und der Hamburger Journalist und Autor Christoph Twickel.
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