bühne der TU
ANTI ANTI –
MÄTZCHEN BACKEN MIT ANTIGONE
Total frei nach Sophokles Antigone
Im Keller, dem Herzen des Hausen, in der labdakidischen Backstube.
Sie will sich stur widersetzen, Sie, mit dem Stammbaum voller Grabsteine. Sie mit dem Kopf gegen die Wand. Widersetzen gegen ein verblendetes Gebot. Aufgestellt von dem frischgebackenem Hausherren. Aufgestellt von ihm, der blind Gold glänzen sieht.
Zwei Wesen, so unvereinlich wie der Plus- und Minuspol einer Batterie.
Inmitten ihr Verlobter, inmitten sein Sohn. Aufgeladen zwischen den zwei Polen schwankend. Was bleibt als der Versuch zu handeln?
Und wiegt der allein denn nicht schon viel?
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Schluß mit: “Sei mal ruhig, wir woll’n jetze’ mal den Film guggen”!
![Filmplakat13Dez2011[1]-page-001 Filmplakat](http://dieneustadt.de/wp-content/uploads/2011/12/Filmplakat13Dez20111-page-001-353x500.jpg)
Im Gegenteil – um Deinen Kommentar wird gebeten: Schmalfilme haben keinen Ton, nur das Rattern des Projektors. Es sind Zwischenrufe und Kommentare zu den gezeigten Plätzen und Menschen erwünscht. Deine rege Anteilnahme ist auch noch auf das freundlichste erbeten beim Mitropapreiseraten: was hat denn eine “Bowu” 1972 wirklich gekostet? Oder ein Herrengedeck? Dazu gibt es Lieder und Anekdoten von Paul Rähnitz…
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Die scheune wird 60 Jahre alt. Aus Anlass dieses Jubiläums befinden wir uns mitten in einer Auseinandersetzung um die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des altehrwürdigen Hauses. Nachdem wir die Geschichte der scheune beleuchtet und den Stadtteil und seine Beziehungen diskutiert haben, kommt im dritten Teil unserer Veranstaltungsreihe die Zukunft ins Spiel. Und damit Sie, werter Gast!
Wir suchen den direkten Austausch mit unserem Publikum und laden deshalb am 9. November 2011 um 19:00 Uhr zu einer Besuchervollversammlung in die scheune. In ungezwungener Atmosphäre wollen wir zunächst eine Bestandsaufnahme machen und dabei auch die aktuelle Arbeit des Hauses vorstellen. Welche Kritikpunkte gibt es? Was läuft gut in der scheune? Anschließend sollen das Utopische gedacht und Visionen ausgesprochen werden – ganz nach dem Motto: “Es wäre schön, wenn…”.
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Am Dienstag, den 18.10.2011 widmet sich die scheune im Rahmen von „60 Jahre scheune – Dein zentraler Klub” mit einer Veranstaltung dem Stadtteil Dresden Neustadt, dessen Entwicklung natürlich am Haus selbst nicht spurlos vorbeigegangen ist.
Aus drei Perspektiven werden Raum & Identität beleuchtet:
Panel I: Dresdner Stadtplaner und die Neustadt
Auf dem Podium: Anett Lentwojt, Thomas Pieper, Detlef Pflugk
Hier sollen die von städtischen Behörden entwickelten Pläne und das bürgerschaftliche Engagement der vergangenen Jahrzehnte unter die Lupe genommen werden. Welches stadtplanerische Gesamtkonzept stand hinter den einzelnen Maßnahmen? Welchen Stellenwert hatten gestalterische und funktionale Fragen oder die Nutzungsqualität? Welchen ökonomischen Schranken waren Planung und Ausführung unterworfen? Inwiefern war eine Beteiligung der Stadtteilbewohner bei der Konzeption vorgesehen bzw. haben diese versucht sich einzumischen?
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Seit gestern geistert durch verschiedene Dresdner Blogs (hier und hier) die Kunde, dass der Schriftzug „Der elegante Meißner Herrenschuh”, der an einer Häuserfront am Bischofsplatz prangte, derzeit abmontiert wird. Derzeit sieht es nicht nach einer Sanierung, sondern nach einem Verschwinden der Reklame aus, die sicher als eines der Wahrzeichen des Hechtviertels gelten darf.
Wer sich für den Erhalt engagieren möchte, findet weiterführende Informationen auf dem Blog des Hechtviertel e. V. und des Hechtviertelportals. Beide enthalten Links zu Artikeln auf Wikipedia und in der Sächsischen Zeitung zur Geschichte des Schriftzuges.
Alle Unternehmungen zur Rettung des Schriftzuges werden momentan von Privatleuten organisiert, so dass jede Mithilfe willkommen ist.
Ortstermin, vor ein paar Wochen. Der Reiseveranstalter Videobustour hatte zur Präsentations-Rundfahrt geladen (dieneustadt.de berichtete), Slogan: „Die bessere Stadtrundfahrt“.
Zunächst war ich skeptisch: Stadtrundfahrt mit Multimedia – braucht es das wirklich? Hat das Stadtbild Dresdens nicht genug zu bieten, dass es nun auch noch technischer Kinkerlitzchen bedarf? Beim Einsteigen wurde meine Skepsis durch den aufgeschnappten Hinweis unseres Guides „Das Wichtigste sind die Monitore“ auch nicht gerade kleiner, im Gegenteil.
Ich wollte besonders clever sein und warf mein Badehandtuch setzte mich auf einen Platz direkt vor einem der nur vier Monitore des komfortablen Reisebusses. Ein Fehler, wie sich herausstellte: nicht nur musste ich den Kopf mächtig in den Nacken legen, um überhaupt etwas zu sehen, sondern die Monitore ließen sich auch nicht so kippen, um aus nächster Nähe einen optimalen Blickwinkel zu erhalten. Zum Glück wies Videobustours-Chefin Claudia Muntschick rechtzeitig auf dieses Manko hin, so dass ich mich noch umsetzen konnte.
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Der 16. Februar 1945 sollte der letzte Deportationstag für die noch in Dresden verbliebenen Juden sein. Die Deportationen konnten aufgrund der Bombenangriffe nicht mehr stattfinden.
Die Monate und Jahre zuvor waren für die jüdische Bevölkerung geprägt von Angst, Beschimpfungen, vom Verschwinden ganzer Familien und vieler Freunde.
In Dresden mahnen fünf Stolpersteine an die ermordeten jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner. Insbesondere der Neustädter Bahnhof als Ausgangspunkt der Deportation in Vernichtungslager, der Wettiner Platz als Ort der Bücherverbrennung und das „Judenlager Hellerberg“ sollten stärker in der Dresdner Erinnerungskultur verankert werden, fordert die Jüdische Gemeinde zu Dresden.
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Am Sonntag, den 30. Januar 2011 liest Dietmar Sehn in der Scheune aus “Bitte warten, Sie werden platziert! Dresdner Lokale in der DDR-Zeit”.
“Können Sie sich noch an Ihr Stamm- oder Ausflugslokal erinnern? Wo kehrten Sie am liebsten ein? Gaststätten, Cafés, Konditoreien, Weinstuben, Hotels und Diskos, Dresden war auch zu DDR-Zeiten voll davon: Café Prag, Fresswürfel, Milchbar Weiße Gasse, Haus Altmarkt, Liga Lindengarten, Ratskeller, Gambrinus, Narrenhäusl, Weißer Hirsch, Nürnberger Ei usw., usw. Manche Gaststätten erlangten Kultstatus und sind bis heute in unserer Erinnerung, auch wenn sie nach der Wende wegen Insolvenz, Rückgabe, Abriss oder aus anderen Gründen geschlossen wurden.”
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Der Musiker Paul Rähnitz war in den 80ern mit einer nach eigenen Aussagen schon damals völlig veralteten AK8-Schmalfilmkamera in der Neustadt unterwegs und hat, fasziniert von der Ästhetik des Verfalls, gefilmt.
War damals ne’ Spielerei. Nach einem viertel Jahrhundert sehe ich selbst die entstandenen Bilder mit Staunen. Das waren wir, so haben wir gelebt?
Sieht aus wie Bilder von ‚nachm’ Krieg’!“
Am morgigen 11.11. lädt das Herbert-Wehner-Bildungswerk zu einem Diskussionsabend über die Entwicklung der Dresdner Neustadt.
Eingeladen ist Dr. Jan Glatter vom Lehrstuhl für allgemeine Wirtschafts- und Sozial-
geographie an der TU Dresden, der sich seit vielen Jahren mit dem Thema Stadtentwicklung beschäftigt und einen kurzen Vortrag zum Thema „Gentrifizierung“ in der Neustadt halten wird.
Moderiert wird die Veranstaltung von der SPD-Stadträtin und MdL Sabine Friedel – thematisiert werden sollen u.a. umstrittene Bauprojekte wie die Umgestaltung des Areals am ehemaligen DVB-Hochhaus („Alberttower“) und die geplante „Post-Passage“.
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(Public Enemy, 2008 in Berlin)
Da geht was diesen Monat! Am Samstag, den 23.10 gibt´s im Whatever dezente 16 Jahre Plastic Phreak (mit den Dresdner “Legenden” Löschi, Schindi, Smiley & co) zu feiern und am 30.10. wird die Schweinehalle durch die wahrscheinlich wichtigste Hip Hop Combo aller Zeiten entjungfert (oder reaktiviert?!?). Passend dazu sucht die Dresdner Online-Druckerei Saxoprint Eure Partyflyer der letzten 20 Jahre für ein Charityprojekt zu Gunsten der Loveparade-Opfer. Ein Flyerkalender soll auf dem gleichnamigen Portal gestaltet und verkauft werden. Die Erlöse aus dem Verkauf werden komplett gespendet, u.a. an die ganz neue LOVE Stiftung von Dr. Motte.
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Das Herbert-Wehner-Bildungswerk zeigt am 06.10.2010 im Rahmen der Reihe
„Stadtbilder – Dresden auf Film“ den 2009 gedrehten Dokumentarfilm „Was Bleibt“
Der Dokumentarfilm „Was bleibt“ thematisiert den Umgang mit der DDR-Architektur in Dresden. Was ist das Besondere an diesen Bauwerken? Welche Ideen und Menschen standen hinter jenen Planungen und Entwürfen, die das Bild der heutigen Stadt trotz aller Veränderungen noch immer prägen? Inwieweit werden diese Gebäude heute wertgeschätzt und erhalten? Der Dokumentarfilm geht diesen Spuren nach, zeigt Bauten, ihre Architekten und ihre Kritiker.