Flickr-Pool dieneustadt.de

Freiflächen, Hecht »

[von am 2 Sep 2011 | Kein Kommentar |

Das Bauforum Dresden e.V. veranstaltet am 3. September eine Fahrradtour zu Baugemeinschaftsprojekten im Hechtviertel.
Um 11 Uhr geht es am Treffpunkt Rudolf-Leonhard-Straße 46 los, besichtigt werden fertig gestellte Gebäude sowie Projekte, die sich in der Planungsphase oder mitten im Bau befinden, sowie Projekte, die noch Mitstreiter suchen.
Um Anmeldung wird gebeten: info@bauforum-dresden.de

Freiflächen, Geschichte, Hecht, Kültür, Kiezgeflüster, Protest »

[von Muyserin am 11 Jul 2011 | 5 Kommentare |
Demontage eines Wahrzeichens.

Demontage eines Wahrzeichens.

Seit gestern geistert durch verschiedene Dresdner Blogs (hier und hier) die Kunde, dass der Schriftzug „Der elegante Meißner Herrenschuh”, der an einer Häuserfront am Bischofsplatz prangte, derzeit abmontiert wird. Derzeit sieht es nicht nach einer Sanierung, sondern nach einem Verschwinden der Reklame aus, die sicher als eines der Wahrzeichen des Hechtviertels gelten darf.

Wer sich für den Erhalt engagieren möchte, findet weiterführende Informationen auf dem Blog des Hechtviertel e. V. und des Hechtviertelportals. Beide enthalten Links zu Artikeln auf Wikipedia und in der Sächsischen Zeitung zur Geschichte des Schriftzuges.

Alle Unternehmungen zur Rettung des Schriftzuges werden momentan von Privatleuten organisiert, so dass jede Mithilfe willkommen ist.

Freiflächen, Fundstücke, Gesellschaft, Veranstaltungen »

[von Muyserin am 22 Mai 2011 | 16 Kommentare |
Superintendent Albrecht Nollau am Stand von Sukuma. Foto: Muyserin.

Superintendent Albrecht Nollau am Stand von Sukuma.

Das Herz in die Hose gerutscht war heute früh Superintendent Albrecht Nollau. Zumindest sah es so aus, als er auf dem Martin-Lutherplatz am Stand von Sukuma ein Pläuschchen hielt. Anlaß war der 1. Dresdner Bio-Fair-Wochenmarkt, der hier jetzt regelmäßig stattfinden soll.

Inwiefern spielt der Kirchentag für die Neustädter eine Rolle? Seid Ihr dem Aufruf gefolgt, Betten zu stellen? Werdet Ihr selbst am Programm des Kirchentags teilnehmen?

Freiflächen, Gesellschaft, Zukunft »

[von SalvadorDD am 19 Mai 2011 | 4 Kommentare |

Die Dresdner Projektentwicklungsgesellschaft hat gestern das Projekt „zur Umnutzung des Postgeländes“ an der Königsbrücker im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau des Dresdner Stadtrates vorgestellt.


© Dresdner Projektentwicklungs GmbH & Co. Dresden-Neustadt KG

Die Neustadt habe zwischen 2000 bis 2010 einen Bevölkerungszuwachs von 37% verzeichnet, jedoch habe sich kein zentrales Stadtteilzentrum entwickelt, welches die vorhandene kleinteilige Handels- und Gewerbestruktur aufgreift und stärkt. “Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen.“, wird in der Pressemitteilung ein Norbert Meckel zitiert, auf dessen Funktion aber leider weiter nicht eingegangen wird. (Update: Recherche ergab, er ist Geschäftsführer der DP Dresdner Projektentwicklungs GmbH)

Ob und warum ein solches Zentrum benötigt wird, darauf wird nicht weiter eingegangen sondern nur auf die Vorteile des Standorts an der Post. „Für mehr als die Hälfte der Neustädter Bevölkerung ist der Standort fußläufig erreichbar und für viele Bewohner des Dresdner Nordens liegt er direkt auf dem Weg zur Arbeit bzw. nach Hause.” Aha? Die Neustadt braucht also ein Einkaufszentrum für die Leute aus Klotzsche, die in der Altstadt arbeiten? Das klingt ziemlich überzeugend :-)

Stimmiger sind die Argumente dafür, dass das Areal eine neue Nutzungsform benötigt. Das Gelände werde in seiner Gesamtheit von der Deutschen Post nicht mehr gebraucht und die bereits jetzt teilweise leerstehenden Gebäude seien größtenteils denkmalgeschützt. Dem Areal selbst wird aufgrund seiner „ungeordneten Struktur“ eine städtebauliche Bedeutung beigemessen. Den Satz muss ich mir aber noch übersetzen lassen.
weiterlesen…

Freiflächen, Hecht »

[von Muyserin am 7 Mai 2011 | Kein Kommentar |
Josefine und Charlotte genießen ihr Frühstück in der Sonne. Gesehen auf der Conradstraße.

Josefine und Charlotte genießen ihr Frühstück in der Sonne. Gesehen auf der Conradstraße.

Spaziert man vom Bischofsplatz zur Friedensstraße, bietet sich ein beinahe idyllisches Bild: rechter Hand die hohen Mietskasernen aus dem 19. Jahrhundert, links die Mauer des Inneren Neustädter Friedhofs, dahinter hohe Bäume, üppiges Grün. Wäre da nicht das Kopfsteinpflaster, über das die Autos holpern, die Conradstraße wäre ein ruhiges Stück Dresden. Zu ruhig, wie vor kurzem ein paar Leute befanden, die dort kurzerhand eine alte, rostige Bank vor eine Hausfassade stellten und damit aus dem Nichts eine städtische Belebungsmaßnahme schufen. Nun sitzen zu fast allen Tageszeiten Leute vor dem Haus, labern, lachen, rauchen oder nutzen den Platz für ein Frühstück in der Sonne. – Mal sehen, wie lange die Bank da bleibt. Mal sehen, wie’s wird, wenn endlich der Bischofsplatz umgestaltet wird und seinen Namen wieder verdient. Einen Treffpunkt braucht dieses Viertel unbedingt.

 

Freiflächen, Hecht, Umwelt »

[von Muyserin am 25 Feb 2011 | Kein Kommentar |

Die diversen Workshops des Jahres 2010 kündigten es schon an: im „Wohnumfeld südliches Hechtviertel“ tut sich etwas.

Bischofsplatz

Auch private Investoren werden aktiv. Die verwilderte und seit langen Jahren als Mülldeponie missbrauchte Ruine einer abgebrannten Weinhandlung an der Ecke Conradstraße / Bischofsplatz wurde inzwischen platt gemacht und das Areal beräumt.
Seit ein paar Tagen wecken einen morgens die Death-Metal-Gesang der Sägeblätter, mit denen den Baumstämmen zu Leibe gerückt wird. Den Schutzmatten nach zu urteilen, bleiben wenigstens ein paar stehen. Schatten macht sich ja auch auf einem Parkplatz gut. Und der wird in Kürze eröffnet. Der Inhaber des Öz Nemrut wird als Betreiber fungieren.
weiterlesen…

Freiflächen »

[von SalvadorDD am 19 Nov 2010 | 2 Kommentare |

Na Danke Erich. Mit dem Hinweis auf dieses Bildchen der Bunten Ecke auf Streetview hast Du mich irgendwie leicht melancholisch gemacht. Damals! Weißte noch? Wir waren jung, die Neustadt noch grün und die Hunde hatten noch Büsche zum kackern …. :-)


Größere Kartenansicht

Aber mal im ernst. Man hätte da schon mehr draus machen können, oder?

Freiflächen, Fundstücke, Kunst »

[von Muyserin am 14 Nov 2010 | Ein Kommentar |
Zum Knöllchen. Wandmalerei an derBautzner/Ecke Pulsnitzer Str.

Zum Knöllchen. Wandmalerei an der Bautzner/Ecke Pulsnitzer Str.

Inzwischen hat das imaginäre Café am Ende des Universums der Neustadt einen Namen erhalten: „Zum Knöllchen“. Im Kontext des Schriftzuges auf der Tageskarte, „Des Sachsen liebstes Knöllchen ist mit Soß’ und Keulchen“ darf man annehmen, dass es sich bei der Aktion um eine originelle und damit neustadt-typische Erinnerung des Parkplatzbetreibers handelt, doch bitte einen Parkschein zu lösen.

Freiflächen, Fundstücke, Kunst »

[von Muyserin am 9 Nov 2010 | 2 Kommentare |

Wandgemälde am Parkplatz Bautzner Str./Ecke Pulsnitzer Str.
Klick für größer

Wenn die Menschen sich in den Häusern verkriechen, sind die Wände die Letzten und die Ersten, die vom Sommer träumen. Welches Café, welche Typen standen hier Modell? Und: wird der Maler sein Werk jemals vollenden? Oder soll es uns erinnern, dass die Neustadt ein Ort in-the-making ist, ständigem Wandel unterworfen? Dann wäre es ja der ideale Meta-Kommentar zur jüngsten Neustadt-Debatte.

Allgemein, Freiflächen, Umwelt, Zukunft »

[von am 14 Okt 2010 | Kein Kommentar |

Nach verschiedenen Bürgerversammlungen und Workshops in den vergangenen Monaten findet am kommenden Montag die Abschlusspräsentation statt.
Vorgestellt werden sollen der Planungsprozess mit den Details der Bürgerbeteiligung sowie das Gesamtkonzept einschließlich des Maßnahmenkataloges und weiterer Aspekte zur Gebietsentwicklung u.a. mit den Schwerpunkten Parkraumgestaltung, Straßenraumbegrünung, die Grünfläche am Bischofsplatz und die Errichtung eines neuen Spielplatzes.

Montag, 18.10.2010, 19 Uhr
Ort: Otto-Grotewohl-Saal im DREWAG-Areal in der Lößnitzstraße / Eingang Friedensstraße in Höhe der Einmündung der Fritz-Hofmann-Straße
(Link)

www.wum-hecht.urbanes-management.de

Freiflächen, Politik »

[von am 30 Sep 2010 | 2 Kommentare |

Wie die Sächsische Zeitung heute mitteilt, hat der Freistaat Sachsen Eigenbedarf am Grundstück des ehemaligen „Russensportplatzes“ angemeldet.
Laut einer Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Friedel an das Finanzministerium plant man, auf dem Gelände den Neubau des Polizeireviers Dresden-Nord zu errichten.
Dieser ist nötig, da das jetzige Revier aus Platzgründen in die Hauptstelle in der Bautzner Straße und eine Außenstelle in Schönfeld-Weißig aufgeteilt ist.
Sechs Mio Euro könnte das Projekt kosten, letztendlich hängt jedoch alles von der geplanten Polizeireform ab. Und da darf man gespannt sein.

[Link zum SZ-Artikel]

Freiflächen, Umwelt, Vorahnungen, Zukunft »

[von am 29 Sep 2010 | 5 Kommentare |

Ziel der Stadt ist es, den Alaunpark in das Sanierungsgebiet einzubeziehen und als Park zu qualifizieren, dazu gehört die Beleuchtung von wichtigen querenden Wegebeziehungen, die Sanierung der Brunnenanlage und die Erweiterung des Alaunplatzes um den Sportplatz Paulstraße. (Auszug aus der 2. Fortschreibung des Erneuerungskonzeptes für das Sanierungsgebiet Äußere Neustadt)

Johannes Lichdi, MdL für Bündnis 90 / Die Grünen, hat vor kurzem eine Kleine Anfrage an das Sächsische Staatsministerium der Finanzen bezgl. der Verhandlungen zwischen der Staatsregierung und der Stadt Dresden zum Erwerb des „Russensportplatzes“ gestellt.
weiterlesen…