Dokumentarfilm „Dresdner Interregnum 1991“
Das Herbert-Wehner-Bildungswerk zeigt am 25.08.2010 im Rahmen der Reihe
„Stadtbilder – Dresden auf Film“ den Dokumentarfilm „Dresdner Interregnum 1991“.
Der Film ist eine anschaulich-eindringliche Bestandsaufnahme Dresdens im Jahre 1991. Er zeigt die Elbmetropole in der Zeit des Umbruchs und der Neufindung: das Grau der Innenstadt, die ersten Aufbrüche in die westliche Warenwelt, Ruinen der Neustadt, die schon dem Abriss geweiht waren, bis hin zur Tristes der Neubausiedlungen am Rande der Stadt. „Als ich jetzt meine Filmaufnahmen von damals wieder sah, war ich erschrocken und deprimiert. Ich hatte fast vergessen, wie und wo wir gelebt haben“, so Filmemacher Werner Kohlert über seine Aufnahmen.
Im Anschluss an den Film findet eine Publikumsdiskussion mit dem Geografen Axel Bergmann über Entwicklungen im Dresdner Stadtbild nach 1990 statt; die Moderation hat Dr. Christoph Meyer, Leiter des Herbert-Wehner-Bildungswerks.
Veranstaltungsbeginn ist 19 Uhr im Bürgerbüro „Die Genossenschaft“ in der Prießnitzstaße 20. Der Einrritt ist frei.


Habe den Film vor einiger Zeit mal im PK Ost gesehen. War zwar jetzt nicht so überwältigend aber andererseits war es auch interessant, zu sehen, was sich so alles verändert hat. Und zu merken, wie schnell man das alles vergisst…