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Symbolcharakter oder Schlamperei? Wie aus sieht das denn? Und ist die Neustadt eine Marke?

von SalvadorDD am 17 August 2010 17 Kommentare

Ein bißchen schief im Wind, etwas lapsch in Falten geworfen wie das Banner einer Heavy Metal Combo auf dem verregneten Bikerfest am nächsten morgen und an den Ecken etwas schwach auf der Brust: Soll dieses Plakatdingsbums symbolisch sein für die Neustadt oder ist das bloß schlampige Arbeit?

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Die Neustadt als Marke – kann das funktionieren?

Das neue “Neustadt-Logo” gefällt mir bis auf die Betonung des NEU optisch wirklich ganz gut, aber ich weiß nicht, ob die Neustadt wirklich ein Logo braucht! Schließlich liegt der Reiz unseres Viertels doch gerade darin, dass wir KEIN einheitliches Corporate Design haben, geschweige denn eine einheitliche Philosophie außer der der bedingungslosen Vielfalt und Toleranz. Ist die Neustadt eine Marke? Und wenn ja, wer ist der Markeninhaber?

Wie seht ihr das? Braucht es eine einheitliche Vermarktung wie diese? Oder sollten wir vielleicht an dieser Stelle aufrufen zu einem großen “1.000 Logos für die Neustadt” Wettbewerb, um die Buntheit unseres Viertels nicht in einem – fürwahr schicken und farbenfrohen – Logo sondern in tausend verschiedenen zu zeigen?

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17 Kommentare »

  • Martin sagte:

    Ich empfinde das Logo – das ich zudem für überflüssig halte – als inhaltlich verfehlt. Bunt – das ist die Neustadt, aber da fehlt sichtbar auch was im Logo – fehlt denn der Neustadt was? Nein, nichtmal Besucher! Lasst doch die Neustadt wie sie ist, lasst die organisch wachsen, schrumpfen und sich entwickeln. Persönliche Propaganda transportiert das besser also ein Logo, dass in bunten Publikationen werben soll …

  • torsten sagte:

    Die Neustadt ist doch reif für ein Logo. Ich kenn’ keinen anderen Dresdner Stadtteil in dem Kommerz und Kultur so eng miteinander verbunden sind, wie in der Neustadt. Es wäre so langsam auch an der Zeit, die Neustadt ganz offiziell zu privatisieren, vielleicht bringt ja die Umwandlung in eine AG den entsprechenden Schub – für wen und wohin auch immer. Verkauft doch die Neustadt nach China, da wird sowas bestimmt bald gebraucht.

    Mit solidarischem Gruß aus Löbtau,
    Torsten

  • SalvaDDor sagte:

    Ich bekomme gerade eine Nachricht, das DIENEUSTADT.DE auf jeden Fall eine Marke sei und die hätte es dringend nötig, sich besser zu positionieren.

    Hmmmm. ich geb das mal so weiter

  • fundango sagte:

    gähn. es gibt eben seit kurzem eine werbegemeinschaft, die meint, gebündelt werbung für die neustadt, ihr image und einzelne aktionstage machen zu müssen. hat die neustadt meiner meinung nach nicht nötig. ich hab lieber eine vollgesprayte wand mit punkern davor als fotos von punkern auf großleinwänden mit pseudologo.

  • fundango sagte:

    und es war einfach ein bissl windig.

  • Maria sagte:

    Ich mag Kommentare, die mit “gähn” beginnen!

    Ich finde es sehr gut, dass endlich jemand Marketing für und mit der Neustadt macht. Sie ist immerhin das einzige Aushängeschild, was Dresden zur Ansprache junger Leute hat.

  • andreas sagte:

    Maria, grade deswegen braucht die Neustadt KEIN Marketing.

    Die Neustadt ist der lebendigste, pulsierendste Stadtteil der Stadt und ist zu dem geworden, ganz ohne Marketing. Und auch weil.

    Ich hoffe nur, dass die Werbegemeinschaft sich selbst bald auflöst und für die Zukunft prognostiziere ich dem Hechtviertel, dass es der Neustadt den Rang ablaufen wird.

  • torsten sagte:

    @ Maria

    Aber wenn das marketingmäßig aufgezogen wird, ist die Neustadt doch nur Aushängeschild, das zur Ansprache junger Konsumenten genutzt wird.

  • Andrea sagte:

    Überflüssig. Die ganze Aktion. DIE Neustadt gibts nicht. Und als Anwohner, die das Viertel ja auch ganz entscheidend prägen, will ich auch ungern “vermarktet” werden. Was sollen denn die Punkte auf dem Logo symbolisieren? Oder sind die da nur, weil man sie schön “bunt” machen konnte?

  • AntonLauner sagte:

    @ Andrea: DIE NEUSTADT gibts nicht? Und wo sind wir hier? ;-)

    @ Salvaddor: Herrlich Bildunterschrift …

  • Torsten sagte:

    Mir ist nicht ganz klar, was eine “einheitliche Vermarktung” zum Ziel haben könnte. “Die Neustadt” muss weder bekanntgemacht werden, noch hat sie ein Imageproblem, welches durch ein solches Marketingkonzept aufpoliert werden müsste. Soll den einzelnen Gewerbetreibenden mit einem Gesamtkonzept unter die Arme gegriffen werden? Ist ein solches Gesamtkonzept nicht eher Gift für die vielfältigen Einzelideen? Will sich hier schlussendlich nur jemand mit ein bisschen scheinbar frischer Farbe auf einer eigentlich ganz brauchbaren Fassade eine goldene Nase verdienen?

    Oder sehe ich das als ausgewiesener Marketing-Laie zu kompliziert?

  • SalvadorDD (author) sagte:

    @Torsten:
    hast du eine kneipe
    dann willst du viele gäste
    und wenn davon zu wenig kommen
    ist werbung wohl das beste

    @Anton: Du hast Dir einen guten Schluck verdient. Der ist für den ersten reserviert, der die Bildunterschrift kommentiert. Ich hoffe, Du trinkst auch mal einen guten Whiskey? Sonst nehm ich zwei und geb Dir ein Bierchen aus.

  • AntonLauner sagte:

    Ja, ja. Darüber reden wir ja schon seit Jahren. Vielleicht zum Hechtfest?

  • Pierre sagte:

    Unser Zeitungsartikel über salvaddor sein Blogeintrag zur Dresdner Neustadt: http://bit.ly/bWesvk (S.9) und: http://twitpic.com/2geons

  • Akki sagte:

    Wie clever: Werbung FÜR die Neustadt IN der Neustadt.

    Da kommen bestimmt viele Besucher mehr als vorher.

    Und was ist bloß aus Punk geworden, wenn man sich heutzutage für so einen Zweck fotografieren lässt? Wahrscheinlich gab es ne Kiste Sterni und ne Goldkrone!

  • larf sagte:

    Das Thema ist übrigens auch auf die andere Elbseite geschwappt, nachdem es kürzlich in der SZ stand: http://exma.info/6052817

  • Frank sagte:

    und hier jetzt auch noch andere deen für andere stadtteile: http://www.exmatrikulationsamt.de/index.php?showtopic=6052817&st=45&p=1048016490&#entry1048016490

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