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Der manita e.V.

von Jan-Thomas am 14 Juli 2010 Ein Kommentar

Teil 8 unserer Reihe „Neustädter Vereinskultur stellt sich vor“.
Text: Caroline Roggendorf

Der manita e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der 2004 von Dresdner Studierenden gegründet wurde, um Kinder- und Jugendeinrichtungen in Lateinamerika zu unterstützen und das gesellschaftliche Engagement junger Menschen in Deutschland zu fördern. Ausgangspunkt war der Aufenthalt von Caroline Roggendorf als Freiwillige in einem peruanischen Waisenhaus. Nach ihrer Rückkehr war es das Anliegen der Dresdner Psychologiestudentin, das Waisenhaus weiterhin zu unterstützen, ob finanziell oder durch die Vermittlung von Freiwilligen. Sie fand Mitstreiterinnen und Mitstreiter und gemeinsam wurde manita (spanische Verniedlichung für Hand) ins Leben gerufen.

Das Waisenhaus (Orfelinato) ist nach wie vor ein Hauptprojekt des Vereins.
Es liegt in der peruanischen Kleinstadt Abancay, mitten in den Anden auf 2300 Metern über dem Meeresspiegel. Es wurde 1966 von einer deutschen Ordensschwester gegründet. Derzeit leben knapp über 60 Mädchen dort, die zum Teil (Halb-) Waisen sind oder aber aus verschiedenen Gründen (z.B. extreme Armut, Alkoholismus) nicht bei ihren Familien aufwachsen können.

Aktivitäten in Dresden
Offizieller Vereinssitz ist die Dresdner Neustadt. Von hier aus wurden in den letzten Jahren verschieden Aktivitäten geplant, wie die legendären Benefiz-Partys im WUMS e.V., ein Kuchenbasar auf dem Stadtteilfest im Hechtviertel, ein Kreativabend mit offener Bühne und peruanischen Köstlichkeiten in der veränderbar, sowie ein vereinsinternes Seminar zu den Themen „Pros und Kontras von Kinderpatenschaften“ und „Sinn und Unsinn von Freiwilligendiensten“.

In diesem Jahr gab es einen Beitrag beim UMUNDU-Festival, ein Sommerfest und ein weiterer Schritt in der Bildungsarbeit sind geplant. Außerdem haben sich zwei neue Arbeitskreise gebildet, die sich um die Verwaltung von Patenschaften zur Unterstützung des Orfelinatos und den Kontakt zu einer Schule auf der guatemaltekischen Kaffeefarm Santa Anita kümmern werden.
Neben den Vereins- und Arbeitskreissitzungen gibt es den informellen Stammtisch, an dem sich jeden ersten Dienstag im Monat in einer Kneipe über Neuigkeiten ausgetauscht wird und zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind.

Wie kann man mitmachen?
Wer Lust hat sich zu engagieren, eigene Ideen einzubringen oder bei Aktivitäten mitzuwirken ist beim manita e.V. jederzeit herzlich willkommen. Der Verein versteht sich außerdem als Plattform für Austausch und Zusammenarbeit, ist also auch für neue Projekte offen, die inhaltlich zum Profil passen. Wer keine Zeit hat selbst tätig zu werden, der kann mit einer Fördermitgliedschaft oder der Übernahme einer Patenschaft
einen wertvollen Beitrag leisten. Das Gute daran: durch den persönlichen Kontakt, regelmäßige Besuche und wenig Bürokratie kommt das Spendengeld zu hundert Prozent bei den Kindern an.

Kontakt:
info@manita-ev.de
www.manita-ev.de
Ansprechpartnerin: Caroline Roggendorf
Tel: (0351) 2 08 67 68

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1 Kommentar »

  • Ina sagte:

    danke, sehr schön!

Kein Spam, keine Beleidigungen und bitte immer schön freundlich.

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