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TOLERANZ-PROJEKT ABGESAGT!

von am 12 Juni 2010 15 Kommentare

Die für morgen geplante Aktion für Zivilcourage im Alaunpark wird verschoben!!!
Nachdem Anton Launer mich vorhin auf einen Kommentar bei sich hinwies haben wir gerade mit dem Veranstalter Bruno Philipps telefoniert und die offizielle Bestätigung bekommen.
Wie er mitteilte, gab es in der vergangangen Zeit immer wieder Anfeindungen aus dem rechten Lager gegen die geplante Aktion, in einem offiziellen Gespräch mit der Stadt Dresden vor zwei Tagen wurde über er über einen geplanten Nazi-Aufmarsch informiert.
Da ihm dies letztendlich für alle Beteiligten, Bands und Besucher zu riskant war wurde der Termin morgen abgesagt.

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15 Kommentare »

  • Dresden Neustadt: Toleranz-Projekt verschoben (author) sagte:

    [...] Infos auf dieneustadt.de Veröffentlicht in Nachrichten | Schlagworte: alaunplatz, dieneustadt, toleranz « “…und wie liebst du?” [...]

  • ichebenhalt sagte:

    Das ist echt peinlich und ein Armutszeugnis. Für Künstler und Stadtteil. Bei sowas muss es heißen “jetzt erst recht!” und keinen Rückzieher machen. Ein schöner Erfolg für die Rechten, wenn sie nur mit Androhungen, mitten im Herzen des Alternativen Viertels der Stadt, eine Veranstaltung für Toleranz verhindern können. Ein elendes Weichei dieser Künstlerfuzzi. Da kanns im ja nicht so ernst gewesen sein. So was lächerliches. Sollen sie doch kommen. Nazis im Alaunpark, der dann noch mit angeblich 1.600 Teilnehmern der Aktion gefüllt ist, zusätzlich zum “normalen” Park-Publikum. Polizei zum Schutz der Veranstaltung wäre doch sicherlich auch möglich gewesen. (wäre aber auch sachon peinlich genug, davon abgesehen.)
    Also ich finde es verdammt peinlich. Kann mir kaum vorstellen, dass das der wahre Anlass einer Verlegung der Aktion war. Das dann noch so seltsam kurzfristig und überhaupt. Die Nazis werden sich schön einen lachen. Was machen wir denn, wenn sie die BRN-Festlichkeiten Anfeinden? BRN in die Altstadt verlegen? Absagen? Rumheulen und verstecken? Kein Fußbreit den Faschisten und dann kriegen sie den ganzen Alaunpark? Hallo? Ist der “Künstler” mit dem Bundeshorst verwwandt oder was?

  • torsten sagte:

    Ich finde den Ausfall nicht peinlicher als es die Aktion selbst hätte werden können. Das Wort “Toleranz” aus 1600 Menschen bilden, um so ein Zeichen für Toleranz zu setzen? Was für ein Zeichen denn? Ein Komma vielleicht?
    Was kommt als Nächstes? Vielleicht: “Marschieren für den Weltfrieden”? Oder “Das Wort Ruhe durch 1600 Menschen brüllen lassen um ein Zeichen für mehr Ruhe zu setzen?” Wobei: Letzteres wäre ja fast schon Kunst.

  • Keda sagte:

    Ich finde auch, dass Zeichen setzen schön und gut ist, aber dann kneifen, wenn die Zeichen gebraucht werden. Dann ist das ganze Zeichen setzen eine Farce. Deswegen bin ich da auch speptisch. Ist doch meistens populistische Eigenzuschaustellung. Sowie die MEnschenkette zum 13/14 Februar: Zeichensetzen ist schön und guz, aber nur wenn wir nicht mit der Relaität konfrontiert werden. Finde ich auch nicht soo gut. Genauso kann man das nächste mal eine Menschenkette und ein schönes Logo/Zeichen aus Menschen das man von mir aus aus dem Weltraum aus sehen kann auf ner Karibikinsel machen während hier die Nazis aufmarschieren.

    Das einzig positive was ich davon abgewinnen kann ist, dass die Stimmung eine Woche vor der BRN nicht unnötig aufgeheizt wird. Das soll schliesslich ein friedliches und schönes Fest werden. Und auch ein Fest für uns, ohne dass es politisch ausgenutzt wird.

    Keda

  • Ichebenhalt sagte:

    Geb dir da vollkommen recht, Keda. Nur hätte ich eigentlich garnix dagegen, wenn die BRN (wieder?) mehr politisiert wäre. Gerad heutzutage. Und bei vielen Besuchern/Bewohnern der Neustadt ist das Sich-Alternativ-fühlen, falls vorhanden gewesen, wwohl zum bloßen Partymachen verkümmert. Klar ist es immer schön sich zu freuen, aber bei der breiten Masse an politisch uninteressierten und ungebildeten Menschen wäre es auch ein guter Anlass Inhalte zu vermitteln und einen Zusammenhalt/ ein Zusammengehörigkeitsgefühl im politischen Sinne zu erzeugen. Schließlich ist auch die Neustadt an sich irgendwo erkämpft worden, dass sollte man nicht vergessen und sich nicht darauf ausruhen, meine Meinung. Ich hätte ne große Demo zur aktuellen Politik (bla du weißt schon) zu ner richtig fetten Stoßzeit gut gefunden. Die Welt bleibt ja auch nich stehen.

  • torsten sagte:

    Was war das eigentlich mit dem Naziaufmarsch? Gabs den? Weiß jemand was?

  • Ichebenhaltmalwieder sagte:

    Keine Ahnung. Ich hab nix gehört und nix gefunden.
    Aber hier http://www.addn.me/nazis/nazikundgebung-am-17-juni/ zeigt sich, dass die Dresdener Rechten gerade wohl recht gut aktiv sind…

  • Ich weiß es sagte:

    Also das ist ja wohl ne Frechheit, so nen Sch…zu verbreiten.
    Die Veranstaltung wurde bei der Stadt gar nicht angemeldet und erst 2 Tage vorher war endlich der Künstler geneigt, der Stadt Bescheid zu geben, die dann gesagt hat: Innerhalb von 2 Tagen ist weder eine Genehmigung noch entsprechende Absicherung (etwas Polizei muss ja da sein) möglich.
    Noch dazu, wo der Alaunpark für keine solcher Veranstaltungen seitens der Stadt genehmigt werden würde, wie der Künstler schon Wochen vorher von mitveranstaltern erfahren hat.
    Letztendlich hat er nicht mal den Künstlern etc. abgesagt, sondern untereinander haben sich Künstler, Caterer und Mitveranstalter informiert.
    “In Frankreich geht sowas ohne Genehmigung” war der Gedanke des Künstlers – in Deutschland nicht so einfach.

    Ne Demo der Rechten sollte es nie geben und wurde auch von niemanden “angekündigt”. Das ist nur ne Ausrede, weil die Stadt NEIN gesagt hat – kein Wunder 2 Tage vorher. Die Genehmigung hätte es ausnahmsweise gegeben, wenn sie mehr als 2 Tage vorher beantragt worden wäre.

    Also die Aktion selbst wäre gut, aber die Orga des Künstlers und die Zusammenarbeit mit anderen eine Katastrophe….schade eigentlich

  • Icheben@wissender sagte:

    Echt jetzt?! Das wäre ganz schön dreist. Mehr als frech sozusagen. Falls dem so ist, und der Künstler als “Ausrede für Verpeiltheit” eine rechtsradikale Bedrohung erfindet und so einen politischen Konflikt als Sündenbock benennt, sollte der Künstler dazu unbedingt eine Stellungnahme abgeben.
    Auf der offiziellen Webseite ist aber noch nicht einmal ersichtlich, ob die Aktion überhaupt irgendwie stattgefunden hat…
    Sehr seltsam das ganze. *hüstel* Worum ging es dem Künstler doch noch mal gleich?!

  • Keda sagte:

    DAs wäre ja wirklich unschön. Und kontraproduktiv. Allein das absagen ist Kontraproduktiv und das “Erfinden” noch einmal mehr.
    Das Fest soll ja nciht gänzlich unpolitisch sein, eben nur nicht politisch von lokalen Parteien ausgeschlachtet werden, was es zum Glück noch nicht so richtig wurde. Von Innen heraus darf es ruhig politisch sein im Sinne von “bunter Neutstadt” und alternative Neustadt. Da sollte man sich nicht die Identität nehmen lassen. Es darf auch nicht in dem Sinne politsch sein, dass der Hauptzweck das provozieren ist. Da wäre Toleranz eigentlch wieder ne schöne Message.

    egal. freuen wir uns erstmal aufs Wochenende…

  • schade sagte:

    eine gute idee, die am Unvermögen des Organisators gescheitert ist. Für mehrere Vereine gab es keine Antwort auf die Anfrage zum Ablauf des Projekts, andere wurden von vornherein ausgeschlossen, weder die Stadt noch die Akteure im Stadtteil informiert. Wen wunderts da.
    Die Begründung dann auf eine Nazibedrohung zu schieben ist wirklich frech. Die gibts nämlich erst am Donnerstag, wenn die Nasen wieder mal einen Umzug planen. Zeigen wir Ihnen, dass in dieser Stadt kein Platz ist!
    Braune Pampe – nein Danke!

  • RainerWahnsinn sagte:

    Hallo, hier melden sich die Cateringleute.
    Die Schutzbehauptungen und verschobenen Darstellungen vom Veranstalter sind erlogen und stinken nach Unfähigkeit!
    Wir möchten nicht das ganze “Insiderwissen” über diese ungglückliche Aktione preisgebe. Nur soviel zur Chronologie:

    1. Bruno Philipps kontaktierte uns im März über einen Bekannten,ob wir das Catering für “SEINE” Veranstaltung übernehmen würden.
    Es kam zu einem ersten Treffen Anfang Mai, wo er mir sein Projekt an einem Laptop in 3D vorstellte. Meine Frage, ob die Genehmigungen dafür vorliegen, wurde mir sinngemäß geantwortet, dass es “non Probelem” sei. Meine Hilfe bei der Überwindung von Bhördenhürden hatte ich schon da angeboten.
    “. telefoniche Nachfragen wurden mit “Non Problemn” und “Punce” beantwortet.
    3. Am 8.6. kontaktierte ich Herrn Scharfschmidt vom Ordnungsamt DD, zwecks einer Gestattung. Besagter Herr war zu diesem Zeitpunkt völlig uninformier über diese Veranstaltung = keine Ahnung, nicht angemeldet!
    4.Mittwoch den 9.10. wurde von Bruno Philipps ein Vertrag über Catering incl.Ausfall und die in diesem Fall zu seinen Lasten zu tragenden Kosten unterschrieben.
    5. Am 10.6. erfolögte umfangreicher Wareneinkauf durch uns.
    Ebenfalls hatte der unglückliche Bruno um 16:00 einen Termin mit Dolmetscher(!!! – Danke, seit 15 Jahren Deutschlandaufenthalt)beim Ordnungsamt. Dort wurde ihm mitgeteilt, dass diese Idee von der Stadt Dresden unterstützt wird, warum er aber erst 2 Tage vor Start kommt und das der Alaunpark für eine Politveranstaltng nicht freigegeben wird. Erehohlungspark. Ganz am Rand wurde ihm erklärt, dass wenn eine Ausnahme stattfinden würde, sich auch andere Parteien und Gruppierungen – und jetzt kommen wir auf den Punkt: …AUCH die Rechten…. sich darauf berufen können. Auf fehlende Deurtschkenntnisse kann sich der Ehrenwerte Bruno nicht berufen – er hatte ja Dolmetsching dabei. Es gab nie Anfeindungen aus dem rechten Lager und die Stadt Dresden hat dies auch nie als Gefahrenpotentieal eingestuft. Der einfache Grund ist: KEINER wußte so richtig Bescheid, was da überhaupt passieren soll – AUCH die Rechten nicht!
    Das Ordnungsamt DD hatte, weil sie diese Idee ja so hype fanden,ihm, dem lieben Bruno, die Cockerwiese kurzfristig als Ersatzspielwiese angeboten. Termin war der 18.6. 09:30 – Ortsbegehung. Da Bruno doch schon so gescheit sein mag und wohl in einem lichten Moment die Brisanz seiner SCHEIße erkannt hat, beschloßer einfach alle zu “anulieren”. Er hat es weder für notwendig gehalten uns zu informieren, sowie gutmeinende Künstler und Leute mit ehrhaften Zielen über einen Abbruch dieser unsäglichen, totgeborenen Veranstaltung zu unterrichten, noch ein Pressebulletin herhaus zugeben.
    Die Leute, die mir bekannt waren, habe ich versucht zu infortmieren.
    Gegen 12:00 habe ich den Philipps Recorder angerufen um von ihm endlich eine verbindliche Zusage zu erhalten, wo er ein schlichtes Merci & Paardon den den Mobilfunk hauchte.
    Es ist eine unvergleichliche Respektlosigkeit gegenüber Personen guten Willens, sie so im Regen der Unwissenheit stehen zu lassen.
    Der Oberhit ist jedoch, die Welle auf der so viele Uninformierte gern reiten, wenns mal eng mit dem eigenen Frustventil ist, wenn Wahrheiten verbogen werden, hoch zu schaukeln und dann völlig aus dem Zusammenhalt reisend zu behaupten: Die rechten sinds.. Was für ein unkompetenter Schwachfug.
    Zum verständlichen Hinweis: Ich werd mich überhaupt nicht entschuldigen und rechtfertigen, dass ich weder Rechts, links oder grün (hinter den Ohren) bin.
    Ich war, bin und bleibe ein Wahrheitssucher.
    Durch die braune Suppe, die sich Bruno Philipps in dieser Stadt eingerührt hat, muß er sich erst durchscheißen! MERCI!

    PS: Rechtschreibfehler sind so und gewollt! Wer mehr als 14 findet (ohne Gramathik ;-) kann bei uns am Stand (BRN / Lustgarten – Rainer Wahnsinn) einen Langos auf seine Verantwortung testen)

  • torsten sagte:

    Diese Aktion von Bruno Philipps erinnert mich irgendwie an Till Eulenspiegel und den Hauptmann von Köpenick. Vielleicht ist das bei Bruno unfreiwillig passiert, aber wenn ich mir das Video anschaue, den Hubschrauber auf dem Flyer sehe und mir überlege, was die Aktion bringen sollte, dann freue ich mich diebisch, dass es Leute gibt, die diese Aktion ernst genommen haben.
    Die TU-Dresden ist in ihrer Berichterstattung übrigens genauso “reingefallen” wie dieser Blog hier, und der andere Neustadt-Blog ebenfalls.

  • Anton Launer sagte:

    Bruno hat mir heute eine Mail geschrieben, ich denke, die sollte hier mit stehen.

    Bonjour Anton,

    Bonjour Anton,

    Je viens d’apprendre par un ami Francais ingénieur à Max plan institut à Dresde que tes lecteurs sont mécontent non pas de l’annulation de Menschen für Toleranz mais qu’il n’y est pas de Nazis ce jour là!
    Je fais une rédaction à propos de “Menschen für Toleranz” du 13 que l’université de Dresde me traduira en Allemand. Je n’ai jamais dis que les nazis allaient arrivés à Alaunplatz mais il y avait un risque potentiel car notre présence sur Alaunplatz ne pouvait être considérer de la part des nazis comme une provocation. Hors de question
    pour ma part de faire courir un tel risque. Les ingénieurs, docteurs, universitaires, chercheur en biologie, danseurs, musiciens et techniciens de l’opéra comprenne parfaitement le problème et attendent la nouvelle date pour se rendre entre amis ou en famille à cette journée. Je ne savais même pas qu’ Alaunplatz était un symbole nazi important pour les nazi actuel. Je l’ai appris par une ami docteur en biologie à MPI de Dresde mais bien longtemps après. Quoi qu’il en soit cela me serre de leçon.
    Car, Français, je n’ai pas ce réflexe de connaître l’histoire d’un parc pour organiser une telle journée. Maintenant je sais! Le plus grand bonheur dans tout cela c’est que la ville de Dresde devient partenaire pour cette occasion. Menschen für Toleranz est un grand défis.

    Affaire à suivre.

    Merci anton et bonne journée.

    Hello Anton

    I’ve just heard from a friend French engineer Max Plan Institute in Dresden that your readers are not unhappy for the cancellation of Menschen für Toleranz but there is no Nazis that day!
    I am doing an essay about “Menschen für Toleranz” 13 that the University of Dresden me translate into German. I never said that the Nazis would come to Alaunplatz but there was a potential risk because our presence Alaunplatz could be considered by the Nazis as a provocation. Out of the question
    for me to run such a risk. Engineers, doctors, academics, research biologist, dancers, musicians and technicians fully understand the operational problem and expect the new date to go with friends or family to this day. I do not even know that was a Nazi symbol Alaunplatz important for Nazi today. I learned from a doctor friend in biology at MPI Dresden, but well beyond. Anyway it shakes my lesson.
    For French, I do not have this reflex to know the history of a park to organize such a day. Now I know! The greatest happiness in all this is that the city of Dresden became a partner for this opportunity.

    Menschen für Toleranz is a great challenge.

  • torsten sagte:

    Rainer der Caterer:

    Gegen 12:00 habe ich den Philipps Recorder angerufen um von ihm endlich eine verbindliche Zusage zu erhalten, wo er ein schlichtes Merci & Paardon den den Mobilfunk hauchte.
    Es ist eine unvergleichliche Respektlosigkeit gegenüber Personen guten Willens, sie so im Regen der Unwissenheit stehen zu lassen.

    vs.

    Bruno:

    Engineers, doctors, academics, research biologist, dancers, musicians and technicians fully understand the operational problem

    What a hypocritical bum!

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