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Nähkästchengeplauder

von Elbnymphe am 23 April 2010 Ein Kommentar

Der Inhaberin des Kostümverleihs Die Maßnahme auf dem Bischofsweg war aufgefallen, daß es doch recht lange dauern konnte, wenn Spielleute sich bei ihr im Laden trafen, um nach Kostümen zu suchen. Da wurde geplant und getratscht, und die restlichen Kunden guckten genervt. Aus dieser Situation heraus schuf man kurzerhand einen Durchgang zum ehemaligen Petit Maroc (für das ich aufgrund seiner köstlichen Speisen und der schönen Atmosphäre auf ewig eine Träne im Knopfloch tragen werde). Nach dessen Schließung stand der Raum eine Weile leer; nun hat dort vor kurzem das Café Nähkästchen den gastronomischen Faden, wenn auch in bescheidenerem Rahmen, wieder aufgenommen. Neben Kaffee und Kuchen gehören kleine Gerichte zur Bewirtung.

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Ein besonderer Touch kommt von der eigens bei der Künstlerin Libuscha Bambula Neuhaus in Auftrag gegebenen Geschirrbemalung.

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Neben theatertypischen Details wie Korsetts und Tutus oder auch extravaganten Schuhen ließ sie sich von Motiven der Dresdner Galerie Alte Meister inspirieren, z. B. Rembrandts »Rembrandt und Saskia im Gleichnis vom verlorenen Sohn« oder Rosso Fiorentinos »Laute spielenden Engel«.

altemeister

Und wo, wenn nicht in der bunten Dresdner Neustadt, säße das Volk, das sich an derlei Spielereien erfreut?

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1 Kommentar »

  • Miss Blümchen sagte:

    Gute Idee, tolles Geschirr. Originell auch die Lampe überm Tresen…

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