Neues Projekttreffen zum Vorhaben „Albert Park“
Was auch immer die Architektin Frau Töberich und die Firma DresdenBau GmbH auf dem Gelände um und inklusive dem alten DVB-Hochhaus bauen werden (so die Pläne denn verwirklicht werden) – am Ende wird niemand sagen können er hätte nichts gewusst davon.
Das Thema kocht sich grad so langsam hoch im Netz, der erste Troll auf dem Blog zum Bauvorhaben ist auch schon aufgekreuzt.
Man setzt weiterhin auf Beteiligung in Form von Vorschlägen bei der Gestaltung (ob und wie diese letztendlich Berücksichtigung finden werden wird sich zeigen) und so soll am kommenden Dienstag (09.03) um 20 Uhr im Stadtteilhaus in der Prießnitzstraße der aktuelle Stand der Planungen vorgestellt werden.
Zeitiges Erscheinen könnte von Vorteil sein, ich bin mir sicher, das es (platzmäßig) ziemlich eng werden wird..
(Bin ich blind und übersehe das oder gibt es bei Blogspot wirklich keinen RSS-Feed?)

ich sehe auch keinen RSS-Feed, aber der Google-Reader macht dir das schon…
Dieser Blog ist ohnehin eine Zumutung. Kein Impressum, keine Verlinkung zur DresdenBau, bei der übrigens noch die Studentenwohnheimprojekte auf der Seite stehen. Na, mal sehen, ob die Veranstaltung morgen tatsächlich stattfindet und ob der Troll dann auch dort sein wird.
Kurzes Fazit zum Projekt “Albertpark” nach der Präsentation der Änderungen am 09.03.2010 im Stadtteilhaus:
Zunächst waren die Plätze in der 3. Etage des Stadtteilhauses wieder gut gefüllt. Frau Töberich bedankte sich am Beginn für die zahlreiche konstruktive Kritik am Bauvorhaben und zeigte sich froh darüber, den Weg der Transparenz und Bürgerbeteiligung eingeschlagen zu haben. Einige Bürger wurden wohl auch zu Gesprächen eingeladen.
Nach der ersten Präsentation im Hochhaus vor einigen Wochen war ich noch sehr kritisch gegenüber dem ganzen Projekt, denn nur Verkaufsfläche und die oberen Etagen des Hochhauses mit Wohnungen unzugänglich zu machen wäre doch für einen so kreativen und bunten Stadtteil viel zu wenig! Damals äußerte ich mich kritisch vor der Kamera von Dresden Fernsehen, woran sich sogar Frau Töberich nach der gestrigen Präsentation erinnerte.
ABER ich denke Sie hat mit ihrem Team jetzt gut nachgebessert: So soll die Fassade der Häuser jetzt nicht mehr aus Sandstein bestehen sondern mit einer Rankenbepflanzung (Grüner Wein) versehen werden. Aber noch ist in der Gestaltung vieles offen und das Architektenteam ist weiterhin offen für Vorschläge aus der Bevölkerung, das ist sehr löblich und davon sollte rege Gebrauch gemacht werden (http://albertplatz.blogspot.com).
Hier ein paar weitere Stichpunkte
- neue Turmnutzung als “Bürgerhaus” (Etage 1+2 weiterhin Verkaufsfläche, 2 Etagen Stadtteil-Bibliothek mit Übergang zu einem Café im Anbau, 3 Etagen Galerie (zur Kostenmiete), eine Etage für einen Neustädter Radiosender, ganz oben eine Sky-Lounge)
- neue Ein- und Ausfahrtsregelung zur Tiefgarage (Einfahrt von der Antonstraße, Ausfahrt in die Königsbrücker Str.)
- Rankenfassade aus Grünem Wein (als Idee von Bürgern eingereicht und mit Aussicht auf Realisierung)
- Dach vom Supermarkt mit City-Beach und Biergarten
- 7.000 qm Verkaufsfläche bleiben
- eine umfangreiche Studie wurde angefertigt inwieweit das Projekt die inhabergeführten Einzelhandelsgeschäfte berühren – im Ergebnis sollen sie noch von neuen Besucherströmen profitieren (weniger fahren in den Elbe-Park zum Einkauf)
- u.a.m.
Vielen Dank, Marco!
Wurde denn auch mal etwas gesagt über aktuelle Gespräche mit dem Stadtplanungsamt? Der Noch-Amtsleiter Andreas Wurff steht dem Ganzen ja wohl etwas kritisch gegenüber, wie neulich der SZ zu entnehmen war.
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