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Apres-Ski Hütte im Alaunpark als Lösung für Müllprobleme: Eine (Obst-)Schnapsidee!

von SalvadorDD am 14 Februar 2010 Ein Kommentar

Die vergangene Woche habe ich völlig entspannt mit Freunden und Familie in den Kärntner Alpen verbracht (unter anderem darum auch von mir nichts zum 13. Februar, der wichtigere Grund ist rein persönlicher Natur), wo ich dank frisch operiertem Meniskus selbst nicht aufs Board durfte und somit Zeit hatte, über viele Dinge nachzudenken (und den einen oder anderen leckeren Jagertee und Obstler zu trinken)! Unter anderem entstanden dabei diverse Skizzen für meine „Stadtmarketing-Kolumne“ auf banq.de, aber eben auch diese kleine (Obst-)Schnapsidee, die hier aber viel besser hinpasst, da es sich weniger um ein Marketinginstrument als viel mehr um eine Art “Heimatfilm” handelte :-) Wie ich da nämlich so saß in meiner Lieblingshütten und an zu Hause dachte, da notierte ich folgende kleine „Gleichung“.

Die Ausgangslage


1. Der Alaunpark ist seit neustem eine Hochburg des Wintersports
2. Zu jedem Wintersportort gehört eine Apres Ski Hütte! (Ich meine damit aber natülich nicht sowas sondern eher sowas :-)
3. Im Sommer ist der Alaunpark der nahezu einzige Stadtpark für alle Neustadtbewohner
4. In nahezu jedem Stadtpark gibt es einen Kiosk oder einen Biergarten oder eine Mischung aus beidem
5. Der Alaunpark hat definitiv ein massives Müllproblem!

…und leitete daraus folgende Idee ab:

Die Stadt Dresden baut und verpachtet sehr kostengünstig eine urige Holzhütte im Alaunpark mit der Lizenz für den Betrieb eines umweltfreundlichen Biergartens, bei dem man Getränke (ausschließlich Pfandbasis), Eis (nur in der Waffel), Bratwurst und andere Dinge ohne Verpackung erwerben kann!

Im Gegenzug ist der Betreiber verpflichtet, im Park bis zu 20 neue, große Mülltonnen aufzustellen und für deren Entleerung zu sorgen, auch wenn der Müll (logischerweise) nicht aus dem eigenen Verkauf stammt.

Die Zielstellung:

1. Weniger mitgebrachte Produkte aufgrund der Möglichkeit, vor Ort je nach Jahreszeit preiswert heiße oder gekühlte Getränke und Speisen zu erwerben.

2. Weniger Müll auf der Wiese aufgrund von verfügbaren Mülleimern.

3. Back to the roots! Idealerweise ist der Betreiber eine Art Genossenschaft von Neustadtbewohnern, die nicht nur einige Arbeitsplätze schafft sondern ureigenste „do it yourself“ Tugenden des Viertels aufgreift! Auch ein (bestehender oder neuer) Verein käme sicher in Frage. Ebenso eine private Variante (ich soll ja nicht der Einzige sein, der schon Mal von einem eigenen Kiosk geträumt hat).

4. Anreiz für den Betreiber, auch den “Fremdmüll” zu beseitigen liegt vor allem in der kostengünstigen Pacht und somit im Gesamtkonzept. Umso besser sein eigenes Warenkonzept, desto weniger Müll wird er beseitigen müssen.

Die Umsetzungschance:

0% – wir leben doch hier nicht im Tauschhandel!

Eure weiteren Assoziationen:

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  • Keine

1 Kommentar »

  • Stanley sagte:

    eine geniale Idee!
    Vielleicht sollte ,an dazu noch nen paar Leute beschäftigen die Platzverbote aussprechen dürfen wenn jemand Müll rumliegen lässt?!

Kein Spam, keine Beleidigungen und bitte immer schön freundlich.

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