Lesung/Diskussion: „Und morgen“ – extreme Rechte in Sachsen
Am Mittwoch, den 26.08. um 20.15 Uhr liest Kerstin Köditz im AZ Conni aus „Und morgen“ – Extreme Rechte in Sachsen. Darin analysiert und dokumentiert sie Strukturen und Strategien rechter Interessenverbände. Im Anschluß gibt es ein Publikumsgespräch mit der Autorin.
Aus dem Pressetext: „Zivilcourage ist wichtig, ebenso eine funktionierende Zivilgesellschaft. Aber selbst wenn beides vorhanden wäre, könnte damit allein der Aufstieg der NPD nicht gestoppt werden. Der ‚Aufstand der Anständigen‘ bleibt Stückwerk ohne den ‚Aufstand der Zuständigen‘. Der allerdings ist in Sachsen die Ausnahme. Stück für Stück verankert sich die extreme Rechte in der Mitte der Gesellschaft. Auf der Straße, in den Köpfen, in den Parlamenten … Kerstin Köditz dokumentiert und analysiert das Agieren der Neonazis und der Gegenwehr. Sie berichtet über Strategie, Positionen und Personen der extremen Rechten. Sie weiß: Je weniger links die Linke ist, desto stärker wird die Rechte.“
Eine Veranstaltung des AZ Conni und des Buchladen König Kurt.

[...] habe gerade eben von meiner Blognachbarin Elbnymphe einen Veranstaltungshinweis erhalten. Diesen möchte ich euch natürlich nicht [...]
Läuft die Veranstaltung eher als Veranstaltung im Wahlkampf oder eher unter »Kampf gegen die NPD«?
Wieso, wer steht denn da zur Wahl? Ich habe das so nciht verstanden, eher Letzteres.
Klick mal auf den Link »Wahlkampf« in meinem ersten Kommentar oder auch hier: http://www.kerstin-koeditz.de/blog/ ;-)
Die Kandidatin war mir durch Zufall aufgefallen, weil sie bei dieser Karl-Nolle-Kampagne mitmacht:
http://stefanolix.wordpress.com/2009/08/21/opa-karl/
Merde.
Let’s give her the benefit of a doubt.
Ich muß gestehen, ich habe nciht recherchiert, wer die Autorin ist; fand einfach die Veranstaltung interessant.
Gegen rechts bin ich naturgemäß auch. Aber ich laufe nicht hinter PDS-Fahnen her.
Ich empfinde es wirklich als schlimm, dass es die Demokraten in Dresden nicht schaffen, wenigstens an einem Tag im Jahr (13. Februar) gemeinsam gegen die NPD zu stehen und dabei ihre Partei-Werbung zu Hause zu lassen.
Wie kommst Du jetzt auf den 13. Februar?
Weil das der Anlass der jährlichen NPD-Kundgebung ist. Andere Tage würde ich auch nehmen.
Das wäre wirklich mal mein Wunsch: eine demokratische Mehrheit aus allen Schichten der Gesellschaft versammelt sich in Dresden unter einem einzigen Symbol und zeigt, dass sie gegen Rechtsextremismus steht. Alle Parteivertreter sind mal einen Tag lang nur Bürger. Kein Wahlkampf, kein Parteienkrampf. Ich werde es wohl nicht mehr erleben.
Hab übrigens einen Auszug der Lesung auf der Buchmesse erlebt. Leider war das eher weniger investigativ und aufklärend und brachte auch nicht viel neues, war aber auch alles andere als Wahlkampf.
Am Ende aber durchaus interessant, wenn es darum ging, wie man sich zu verhalten hat, wenn NPD Abgeordnete im Landtag versuchen, mit den Abgeordneten anderer Partein auf Kumpel zu machen bzw. ob man sich auf den Gängen grüßen “darf”. Wie NPD Angeordnetet versuchten, an jedme Tisch in der Kantine einen Mann zu platzieren usw.
In sofern lohnt es sich durchaus, da hin zu gehen, wenn man auch an Realpolitik interessiert ist
Danke, Salvador, für die rettende Information.
Ich habe nach dem Gespräch mit Herrn Gerstenberg vor einer Woche übrigens mal in alten Landtags-Protokollen nachgesehen. Das muss schon schlimm sein, wenn solche NPD-Leute einem plötzlich demonstrativ zustimmen (z.B. beim Stasi-Thema).
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