Die Neustadt wird abgeschleppt
von The P3q am 19 Juni 2009
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18 Kommentare
Liebe Leute räumt die 4-Räder ganz schnell weg! Seit um 9:00 rockt das Ordnungsamt durch unseren schönen Stadtteil und verteilt Knöllchen. Die versuchen jetzt (10:00) noch die Halter zu ermitteln, dann haben die Halter der 4-Räder genau 15 min Zeit dieselbigen aus der Neustadt zu räumen SONST wird abgeschleppt. … die machen das schon!
Wichtig wäre, gegen dieses Verhalten unbedingt eine Eingabe beim Ordnungsamt einzureichen. An einem regulären Arbeitstag früh um 9:00 einen Stadtteil zu beräumen, ist IMHO echt ne Frechheit. … los geht’s

Liebe Nachbarn, an denen die Schilder der Ankündigung des Parkverbots vorbeigegangen sind, hier noch ein Info: Ab 15:00 Uhr ist Durcfahrverbot.
Wo sit unser die “Neustädter feiern sich” – Fest geblieben?
Das lief doch in den vergangenen Jahren schon genauso. Außerdem stehen die Halteverbotsschilder schon seit Montag oder Dienstag.
Allerdings hat die Stadt heute sehr massiv durchgegriffen und das ist meiner Meinung nach neu und vertreibt die Neustadtanwohner doch noch zusätzlich. Wo bleibt hier die bürgerfreundliche Stadtverwaltung. Das bringt eben auch zusätzlich Pfengel ins Säckchen, wahrscheinlich profitiert die Stadt mittlerweile auf diese Art und Weise von den Festen. Ich kann nur empfehlen Eingaben zu schreiben.
Hallo Leute, ich bin heute früh ausgerastet und die Ordnungstussi angegangen, als ich das Knöllchen am Wagen gesehen habe.
Wo kann man diese Eingabe machen, von der ihr redet?
Was ist an einem Parkverbotssschild unverständlich?
Wogegen wollt ihr eine Eingabe machen?
Was ist verkehrt daran, dass die Stadt aus den, absichtlich begangenen, Ordnungswidrigkeiten ihrer Bürger Gewinn zieht?
Worüber regt ihr euch eigentlich auf?
Warum könnt ihr nicht in euch gehen und wenigstens vor euch selbst, euren Fehler zugeben???
@Tom: solche Leute wie dich, wollen wir nicht zur BRN haben. Am Ende rastest du auch dann aus, wenn dir irgendwo die Musik nicht passt oder das Aussehen bestimmter Leute?
Soviel Autos kann die Stadt gar nicht abschleppen, dass die BRN profitabel wird.
Übrigens werden die Wägelchen nicht so weit geschleppt, in den meisten Fällen auf die Königsbrücker oder die Radeberger.
“Kein Spam, keine Beleidigungen und bitte immer schön freundlich.” Klartext ist mir lieber und
ich muß nicht freundlich meine Meinung zu Anton sagen:
deine ständigen Beschwichtigungen immer zu Gunsten der
Behörden sind absolut unpassend, nicht nur in diesem Blog.
Auf der Rothenburger stand z.B. kein Schild.
Das O-Amt schikaniert übrigens ständig Leute (Hundebesitzer, Handy-telefonierende Radfahrer und andere Verbrecher)so daß sich keiner über Reaktionen wundern muß. Und wie findest du es, wenn am Samstag Nachmittag einem der angemeldete Stand von 3 O-Amt-Leuten vermessen wird mit unverschämten Anwürfen nur weil die Bürokraten ihren eigenen Kram nicht abstimmen können. Kann dir gern noch viele Beispiele nennen.
An Bernd: Mag der Tom (s.o.) auch unsachlich sein, was maßt du dir denn an – Zitat: “solche Leute wie dich, wollen wir nicht zur BRN haben. Am Ende rastest du auch dann aus, wenn dir irgendwo die Musik nicht passt oder das Aussehen bestimmter Leute?”
Und ab dafür!
Also angeordnet hat die “Parkverbotsordnung” die Stadtverwaltung Abt. Straßenverkehrsbehörde, Hamburger Str. 19, 01067 Dresden. Das Ordnungsamt ist für den Vollzug zuständig, also haben die uns die lieben, netten und verständnisvollen Vollzugsbeamten in den Stadtteil geschickt. Und ich finde immer noch, dass die ziemlich rigoros durchgriffen haben und damit noch mehr Anwohner vertreiben. Ich habe von vielen Stellen gehört, dass die wenigen Schilder sehr spät standen. Und dafür, dass erstmalig so früh (in den anderen Jahren erst gegen Mittag) eine Parkverbot ausgesprochen wurde, hätten die Beamten wirklich kulanter auftreten könne.
Vielleicht wird mit den eingenommen Ordnungsgeld nicht die ganze BRN finanziert, aber eine angenehme Atmosphäre unter Anwohner und den anliegenden Geschäftebetreibern (wie in einen Blog zu lesen, Anton) zunichte gemacht.
Ich dachte immer, wir wollen feiern und nicht nur die Typen von außerhalb für die hier geräumt wurde und die uns zusätzlich noch die Höfe zuscheißen (gegenüber einem öffentlichen Klo für 50 Cent), mit dem Kommentar die Hunde dürfen das doch auch (O-Ton). Eh mich kotzt das an.
Und beschweren kann man sich also bei oben genannten Stellen.
Sicher nervt Manches, wenn sich so viele Leute auf engstem Raum zusammennrotten, um Spaß zu haben. Sicher ist die BRN nicht perfekt. Aber wenn ich die Summe der Kommentare hier und beim Neustadtgeflüster lese, die auf und an dieser BRN nur Negatives entdecken konnten, stimmt es mich traurig – und ratlos. Es war ein sonniges Wochenende, an dem viele Menschen versucht haben, mit Kreativität sich und Anderen eine Freude zu bereiten. Bin ich mit übersinnlichen Antennen ausgestattet, daß mir das auffiel und ich mich daran erfreuen konnte, oder sind die Miesmacher wirklich so blind, daß sie nichts davon mitbekamen? Sachliche Kritik anzubringen, muß erlaubt sein, aber sich jetzt gegenseitig im Nachhinein in persönlichen Angriffen anzumachen, anstatt sich zu freuen, daß auf unseren Straßen gefeiert wurde und nicht (wie z. B.im Iran) geschossen wird, ist mehr als schade, es ist zum Kotzen. Ja, das mag pathetisch klingen, aber das ist meine Meinung, und ich mußte es einfach mal sagen.
Liebe Elbnymphe, ich oute mich hiermit als Aktivistin der ersten Stunde, da ich mich bis 2000 gern und intensiv an der BRN beteiligt habe. Ich gönne den Menschen auch, dass sie nun auf ihre Art unser Fest feiern können und ich glaube auch das es viel Spaß macht. Aus ganz persönlich Gründen war ich dieses Jahr erstmalig “Republiksflüchtling” und habe daher eben nur an den “Folgen” zu “leiden”.
Mag sein, dass das mir den Blick vernebelt und meine Antennen zukleistert. Ich möchte nur gern als “Urneustädterin” mal wieder feiern können ohne das Gefühl zu haben Werte (ja so ein dämlich förmliches Wort möchte ich verwenden) zählen noch etwas. Dazu gehört zum Beispiel eben auch nicht in den Sandkasten der Anwohner zu pissen und scheißen. Da stellen sich meine sinnlichen Antennen ab.
Ich sage nur back to the roots und möchte gern wieder mal mit gutem Gefühl mit den Besuchern des Festes in unserem Hof sitzen können, ohne das es stinkt. Und meine Kinder nicht schockietr sind beim morgens in die Schule gehen. hier leben eben auch noch viele Menschen und wir haben mittlerweile jedes Wochenende so eine “kleine BRN” mit allen Folgen (Krach, Gestank, …).
Aber wahrscheinlich bin ich jetzt eben einfach nur ein Spießer geworden. Dabei liebe ich meinen Stadtteil und will hier einfach nicht weg.
@ Elbnymphe: Das ist leider ganz normal. Zufriedene Leute schreiben seltener Kommentare.
@ UW: Wenn Du Dich bis 2000 gern und intensiv an der BRN beteiligt hast, dann müsste Dir auch die eine oder andere BRN untergekommen sein mit massiven Polizeieinsätzen, Gewalt und Krawall. Und wir haben schon zu Werner Ehrlichs BRN geklagt, dass alles viel zu kommerziell geworden ist.
“back to the roots” – ein wichtiger Schritt dahin ist imho getan. Nur 13 (!) Verhaftungen, das war wohl die friedlichste BRN seit Ewigkeiten. Außerdem sind weniger Leute gekommen, die Klowagen werden mehr und es gibt mehr für Kinder, mehr Live- statt Tonbandmusik. Sicher nicht perfekt, aber Schritte in die richtige Richtung.
@ufo: grade weil Tom dermassen aggressiv ist, erlaube ich mir, ihm einen virtuellen Platzverweis zu erteilen.
Sicher war das nicht Tom, aber zu seinen Äußerungen passt das perfekt: http://www.youtube.com/watch?v=i4e_E-1qf7U
Aber interessant, dass es Leute gibt, wie dich, die solche Toms unterstützen und anscheinend nichts gegen Gewalt haben.
Finde ich sehr bedenklich!!!
Und das Geheule wegen dem Abschleppen und den Vermessungen des Ordnungsamts -> wir leben nun mal in einem Staat, nach dem es nach Recht und Gesetz geht. Wenn euch das nicht passt, dann sucht euch einen anderen Ort zum Leben raus.
Pardon Bernd, aber da wo Dein text aufhört, da fängt Toleranz an. Jemanden hier im Blog (wenn auch indirekt) als Nazi hinzustellen ist daneben. Genauso, wie es daneben wäre, jemanden hier aufgrund seiner Beiträge als kleinkarierten Ordnungs-Spiesser hinzustellen.
“Wir leben nun mal in einem Staat, nach dem es nach Recht und Gesetz geht. Wenn euch das nicht passt, dann sucht euch einen anderen Ort zum Leben raus.” könnte haargenau so auch aus dem Mund eines Nazis kommen! Kommt immer ganz auf die Art des Staates und der Gesetze an. Toleranz bedeutet miteinander zu reden, und sich nicht hinter Gesetzen zu verschanzen.
Wenn die Gastwirte und Anwohner miteinander reden würden, gänge es ja vielleicht auch ohne Halteverbote 7 Stunden vor Festbeginn. Solange die Anwohner und ansässigen Kneiper selber die Bierstände betrieben haben, war das sicher möglich. Aber nicht, wenn jede Klamottenboutique ne “Veranstaltung” bei der Stadt anmeldet und seine 5m Bürgersteig an eine auswärtige Caipirinha-Bar weitervertickt.
@Anton back to the roots würde heißen 90% der Bühnen dicht zu machen und keine auswärtigen (auch mittelbar) Gastronomen und Händler zuzulassen. Zumindest nicht auf der Straße, die können sich für Ihren Ballerman ja ne Freifläche suchen (oops, da stehn ja schon Trampoline für 4Euro 5min…achso, was für die Kinder!)
Das wir wenigstens die Krawalltouristen los sind, ist ja schon mal was, is klar, wenn die Stadt das Fest nicht mehr als Fremdkörper, sondern als Wirtschaftsfaktor sieht, kann man ja natürlich die Gäste nicht mit Robocops vergraulen. Und sind da keine Robocops, gibts natürlich auch keine Hooligans. Eine aggressive Stimmung gabs trotzdem hie und da, Dauerstress aus Alk, Lärm und Enge verträgt auch nicht jeder, da wurde schon geschubst, gemotzt und Prügel angeboten. So direkt „friedlichste” würd ich diese BRN nicht nennen.
Im Übrigen verweise ich auf Goodwin’s Law http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz und bin raus.
…ja und wer die Nase voll hat, von der Kommerzsch… der BRN, sollte nächstes Jahr im April unser 3. Ottostrassenfest besuchen.
Wir bleiben unkommerziell, wetten?!
mfg Sylvia
Hallo Sylvia!
Falls Dir der Name bekannt vorkommt meldeDich mal!
siegfried-gaebel@o2online.de
Gruss Siggi
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