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Hausbesetzung im Hecht – der Tag danach

von S. Ebnitzer am 22 März 2009 21 Kommentare

Hechtstraße 7; 22.03.2009, früher Abend

Feiern für die ganze Familie?!

Eine ganz normale Einzugsparty? Wohl nicht!

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21 Kommentare »

  • Stanley sagte:

    Kann mich mal jemand einweihen was da los war? Wir haben bloß das Polizeiaufgebot gesehen als wir nach Hause gefahren sind.

    Stanley

  • S. Ebnitzer sagte:

    Hallo Stanley & hallo alle Interessierte!
    Aus den folgenden Quellen erhaltet Ihr – so hoffe ich – ausreichend Infos und könnt Euch eine eigene Meinung bilden.

    http://www.polizei.sachsen.de/pd_dresden/4891.htm

    http://dresdenneustadt.com/2009/03/22/nachtrag-hausbesetzung-im-hechtviertel/

    http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2108805

    http://de.indymedia.org/2009/03/244757.shtml

  • Jan-Thomas sagte:

    Ich frage mich, warum den Leute im Jahre 2009 noch immer nichts gescheiteres einfällt als so ein imho antiquiertes Mitteln wie eine Hausbesetzung.
    Was ist das unmittelbare Ergebnis? Eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch. Ärger mit der Nachbarschaft, weil stundenlang ein Hubschreiber am Himmel kreiste und Hunde kläfften.
    Ein Grundstückseigentümer, eine Stadtverwaltung, eine STESAD – die allesamt garantiert überhaupt kein Interesse an Diskussionen haben werden, wenn es vielleicht irgendwann darum gehen könnte, alternative Wohn- oder Lebensmöglichkeiten wie bspw. die Wächterhäuser in Leipzig, zu diskutieren.

  • olly sagte:

    Leipzig ist nicht Dresden.

  • Jan-Thomas sagte:

    Und das heisst das so etwas hier nicht machbar ist?

  • Helmut sagte:

    Ich denke ja, dass das Besetzen von Häusern so lange seine Berechtigung hat, wie diese ohne Nutzung verfallen und bewusst dem Abriss entgegen gefault werden. Ich finds es aber total scheisse, wenn der Begriff Hausbesetzung nur als Aufhänger für einen lustigen Guerillaabend verkommt und offenbar gar nicht das Ziel verfolgt wird, einem besetzten Haus wirklich mehr als einen Abend lang Leben zu einzuflößen.

    Wunderbar, wie da per online-ticker förmlich auf die “bullen”gewartet wird – man hatte ja fast den Eindruck, dass die Besetzer höchstens noch ne halbe Stunde ausgehalten hätten, bis sie selbst die 110 gewählt hätten: “wann kommt ihr denn endlich räumen, man” – Das ist keine Häuserbesetzung, das ist pure Provokation zur kleinen Strassenschlacht.. Das hat etwas sehr spiessiges und peinliches, Freunde und vor allem etwas sehr moral-kapitalisitisches, denn es entsteht der Eindruck, man wolle nur den “Szenen” anderer Städte beweisen, dass Dresden auch noch da ist.

  • S. Ebnitzer sagte:

    Schöner Beitrag , Helmut!
    Er gefällt mir aufgrund seines klaren und vermittelnden Inhaltes. Und vor allem kommst Du ohne verbale Entgleisungen aus.

  • Tobias sagte:

    ICH frage mich, warum die Leute im Jahre 2009 nur die Kritik im Blog bleibt. Mir deucht, dass es hier nicht um den Inhalt geht, sondern eher darum, seinen Senf dazu zu geben. Ist ja auch schön einfach. Wo sind denn die Leute, die selbst etwas anpacken, Freiräume schaffen für Kinder und Jugendliche, Kultur abseits vom Mainstream. Abseits von Herrn K. der nur einen Platz sucht, sich am Wochenende ausserhalb seiner in Großtafelbauweise erstellten WBS70 Bude die Hirse voll zu löten und seinen Müll zu hinterlassen? Progressive Leute, die Mut haben, etwas neues in Angriff zu nehmen, was über die Stufe2 des Stadtentwicklungsplans der Äußeren Neustadt hinausgeht. (z.B. buntes Eck für 220.000€ sanieren) Dazu später mehr.

    Warum ist da eine Hausbesetzung als Symbol antiquiert? Warum ist eine friedliche Besetzung als Ausdruck des Protests denn kein Mittel um auf Missstände aufmerksam zu machen und Öffentlichkeit zu organisieren? Gab es denn vorher einen Funken Interesse der beteiligten (Bahn, Stadt, o.ä.) am Dialog?
    Genauso wie die Aktion hier hinterfragt wird, sollte ein Hinterfragen des Polizeieinsatzes stattfinden: Ist es rechtens, eine Hausbesetzung weniger als eine halbe Minute nach einer Durchsage “Sie halten sich unrechtmäßig in und vor dem Objekt auf und erhalten alle einen Platzverweis. Entfernen Sie sich…” (sinngemäß) brutal mit dem SEK zu räumen? Und ist es zweckmäßig? Oder ist es vll. im Sinne ALLER, kurz mal jdn. vorbeizuschicken, der die Situation klärt? Im Haus nebenan hörte sich das Vorgehen in den leeren Obergeschossen des Hauses nach “Übung für den Krieg” an.
    Daß es neben der Polizei weitere Leute gibt, die zu solchen Anlässen kommen um Ärger zu machen, ist wohl klar. Auch, daß das nicht die Intention der Besetzung war. Hätte es sonst eine Ausstellung gegeben? Hätten sonst Leute vor dem Haus gefegt und aufgeräumt?
    Diejenigen, die wegen Randale und Strassenschlacht hinkommen -und da stimme ich mit Helmut überein- schaden einer solchen Aktion. Wer sorgt für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema und schafft so erst die Basis für neue Möglichkeiten? Der Kurzsichtige Herr R., dessen Tagesinhalt aus dem Job, Talkshows und dem abendlichen Einkauf beim Netto besteht wahrscheinlich weniger. Offensichtlich ebensowenig wie Sensationsjournalisten und -bloggisten! Wer also? Richtig. Diejenigen, die in Ihrer Freizeit Aktionen im Stadtteil organisiseren und dabei natürlich bestehendes in Frage stellen. Und dabei auch mal die Grenzen der Horizonte der Herren K. und R. überschreiten.

  • Anne sagte:

    Ich stimme Tobias zu. Ich finde es etwas kurz gedacht, wenn man hier nur mosert über sinnlosen Krawall und damit die Hausbesetzer in die gleiche Ecke stellt, wie die Vor-der-Scheune-Radau-Touristen. Immerhin stecken hinter oder vor der Aktion einige sinnige Gedanken und ich kann als bis vor kurzem Hecht-Bewohnerin bestätigen, dass es schon vorher auch andere Aktionen gab,die eben nicht die “Publikumswirksamkeit” hatten, wie die Besetzungsaktion. Fragt mal unmittelbare Anwohner, wieviel Ahnung sie davon haben, was da vor ihrer Nase geplant ist (S-Bahn, Einkaufscenter etc.). Die wenigsten wissen es.
    Dass das Haus 22 Uhr geräumt wurde wegen angeblicher Anwohnerbeschwerden belustigt mich fast, da ich lange Zeit als Anwohnerin der Leonhardstr. erfahren und erdulden musste, dass man sich am Wochenende für gewöhnlich bis 24 Uhr einen ganz anderen Lautstärkepegel von alkoholisierten Kneipengängern gefallen lassen musste.
    Ich frage mich wirklich, wem man einen schweren Hausfriedensbruch angetan hat, indem man ein bisschen Leben in so ein dem Verfall preis gegebenes Haus gebracht hat.
    (Der Grundtenor, in dem das hier im Naustadt-Blog diskutiert wird, verwundert mich dann doch auch).

  • Jan-Thomas sagte:

    @Tobias
    Warum ist da eine Hausbesetzung als Symbol antiquiert? Warum ist eine friedliche Besetzung als Ausdruck des Protests denn kein Mittel um auf Missstände aufmerksam zu machen und Öffentlichkeit zu organisieren?

    Daß es neben der Polizei weitere Leute gibt, die zu solchen Anlässen kommen um Ärger zu machen, ist wohl klar.

    Genau deswegen! Weil es bei Hausbesetzungen bekanntermaßen immer wieder „Trittbrettfahrer“ gibt, die diese Aktionen ausnutzen, Stress machen, provozieren und solche Aktionen, die ich vom Ansatz her begrüsse, konterkarieren. Und dadurch wird letztendlich zu viel Potenzial zerstört.
    Ich war leider zeitbedingt bei der „hecht bleibt (h)echt“ Diskussion im Januar nicht dabei, aber ich finde, das heutzutage der Weg nur über solche Kanäle, Podien, Foren – wie auch immer man das nennen mag – funktioniert und man nur so auch die Bewohner des Stadtviertels ansprechen und mobilisieren kann; die es letztendlich ja alle betrifft. Im Hecht wohnen viele Familien – die erreicht man nicht mit einer Hausbesetzung.

    Und das man den Polizeieinsatz kritisch hinterfragt ist richtig, aber ich war nicht dabei und kann mir da kein Urteil drüber erlauben – dafür gibt es aber hier eine Kommentarfunktion wo sich Beteiligte dazu äussern können.

  • S. Ebnitzer sagte:

    Tobias,
    Du denkst, die Leute, die hier ihren “Senf” dazuzugeben (für mich übrigens der Sinn der Sache) machen nix weiter, als “nur die Kritik im Blog”? Woher weißt Du das?
    Du schreibst auch hier, gehörst Du auch zu denen, die nur das tun?
    Was tust Du aktiv?
    Also wenn ich durch die Neustadtstraßen gehe, sehe ich viele Menschen, die etwas Kreatives und/oder Soziales anpacken!
    Dein Herr K. gehört wohl nicht dazu, aber er kommt bestimmt gerne am Wochenende zur nächsten tollen Party in den Hecht…

    Du schreibst von einer “friedlichen Besetzung” des Hauses. Tatsächlich dürfte die Rechtslage für eine Straftat, nämlich “Schweren Hausfriedensbruch” (§124 StGB) sprechen ["Wenn sich eine Menschenmenge öffentlich zusammenrottet und in der Absicht, Gewalttätigkeiten gegen Personen oder Sachen mit vereinten Kräften zu begehen, in die Wohnung, in die Geschäftsräume oder in das befriedete Besitztum eines anderen oder in abgeschlossene Räume, welche zum öffentlichen Dienst bestimmt sind, widerrechtlich eindringt, so wird jeder, welcher an diesen Handlungen teilnimmt, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft].
    Ob man Gesetze für gerecht hält, ist eine andere Frage…

    Wurde durch die sog. Eizugsparty auf Missstände aufmerksam gemacht? Ja, das trifft zum Teil zu, z.B. wird nun hier darüber diskutiert. Wurde die Öffentlichkeit organisiert? Ja: Der Einladung folgten zahlreiche Feier- und Feuerwütige und dann -logisch- auch Polizei und Feuerwehr.
    Und falls da dann ganz andere kamen, als gewünscht: Wer hat in den ganzen linken Blogs die Einladung von “indymedia” verbreitet und so die zerstörerischen Kräfte mobilisiert?

    Ob es Steffi & Peter & Hannes & Co. vorher mit einem Dialog mit dem Eigentümer Bahn oder der Stadt probiert haben, wäre interessant. Gibt es dazu Hinweise?

    Von einer Ausstellung habe ich bisher nichts gelesen, was war zu sehen?
    Und wer hat vor dem Haus gefegt und aufgeräumt? Hast Du Dir mal mein Foto ganz oben angschaut?

    Du hast recht: Der Polizeieinsatz und seine Verhältnismäßigkeit wurden hier bisher kaum thematisiert. Hier wirst Du Kritik finden:
    http://dresdenneustadt.com/2009/03/22/nachtrag-hausbesetzung-im-hechtviertel/

    Anne,
    was ist denn so schlecht daran, wenn ein sozial schwacher und kinderreicher Stadtteil einen S-Bahn-Anschluss und eine neue preisgünstige Einkaufsmöglichkeit bekommt? Viele haben kein Auto und wenig Geld…
    Der Netto auf der Kamenzer, der so sehr kritisiert und von einer Art Kleingärtnern bekämpft wurde, ist jetzt oft proppenvoll. Übrigens kommen gerade auffällig viele von den Menschen, die angeblich aus der Äußeren Neustadt durch Sanierung und Mietsteigerung vertrieben wurden…

  • Troll sagte:

    Liebe Anne, lieber Tobias,

    danke für Eure Sicht der Dinge..! Nur mit solche sachlichen Kommentaren aus allen Seiten macht ein Blog Spaß und auch Sinn.

    Genau daher denke, es gibt am Grundtenor in diesem Blog nicht viel zu kritteln, denn den gibt es einfach nicht.

    Zum Thema:

    Alte Weisheit: Wer die gleichen Ziele hat, muss nicht die gleichen Wege gut finden und ich zum Beispiel kann auch am Tag danach zum Polizeieinsatz keinen Text schreiben, wenn ich nichts davon mitbekommen habe, da ich überhaupt nicht in der Nähe war.

    Ich kann aber sehr wohl Helmuts Kritik verstehen, dass eine Hausbesetzung nicht unbedingt glaubwürdiger wird, wenn sie mit soviel Tamtam zelebriert wird. Und davon bekommt man eben was mit, auch wenn man nicht dabei war, wenn man diesen indymedia-ticker nachverfolgt. Der Eindruck ist nicht “Es wird ein Haus besetzt” sondern der, dass eine riesige Party gefeiert wird (da steht mind n halbes Dutzend Mal “kommt alle vorbei”).. Und jeder Internetkundige 9jährige weiß aber, dass die Wahrscheinlichkeit, auf indymedia eine normale Familie im Hecht zu erreichen ein klitzekleines bißchen geringer ist als die, jemanden zum Kommen zu bewegen, der auch mal einfach nur kommt, wenn es irgendwo im Umkreis von 20km nach Bullenhaue aussieht. Wie gesagt, nur ein klitzekleines bißchen.

    Und ich denke, das meint auch Helmut.

    Achso: Ja, mittlerweile wird offensichtlich: Der Einsatz der Polizei war absolut übertrieben groß und übertrieben hart geführt und mal wieder ohne jedes Verantwortungs- und Fingerspitzengefühl. Aber leider, leider, leider wird man das Gefühl nicht los, dass das vorher von einigen mehr als nur in Kauf genommen wurde.

  • Anne sagte:

    @troll: Ein Missverständnis, meine Schuld. Ich meinte den Grundtenor in den Kommentaren, nicht im Blog.
    @S.ebnitzer: Ich weiß nicht, ob du die Anmerkungen ernst meinst. Ich gehöre auch zu den neuerdings “Kinderreichen” (über deutschem Durchschnitt). Ich wohne in diesem “sozial schwachen” (?) Stadtteil. Und ich kenne viele preiswerte Einkaufsmöglichkeiten (Netto, Netto, Gemüsehändler, Lidl,Lidl,Reichelt,Reno, McGeiz, Euro-Markt,Wochenmarkt, Schlecker usw.) und den kurzen Weg zur Straßenbahnhaltestelle der 13, 7, 8, zum Neustädter Bahnhof und vor allem zu den unzähligen engagierten und freundlichen Einzelhändlern auf der Leonhardstr. und drumrum. Ich habe nie einen Einkaufscenter oder eine S-Bahn-Haltestelle vermisst. Ich würde gern die Leute kennenlernen, und mit ihnen reden, die das tun.

  • farfalla sagte:

    Also nur mal zum verständniss:

    Die Besetzung war keine provokation und kein hoffen auf riots mit den bullen. wenn sich irgendwer hier mal die mühe gemacht hätte die verteilten flyer, welche auch auf indymedia veröffentlicht worden sind, zu lesen wüsste er/sie das. das straßenfest vor dem besetzten haus sollte lediglich menschen aus dem hechtviertel auf die besetzung aufmerksam machen und dauch viele kinder aus der nachbarschaft hatten ihren spaß dabei…
    das haus sollte besetzt bleiben um damit wieder nutzbar (für kultur und bezahlbaren wohnraum) gemacht werden und wenn die bösen besetzter_innen chaot_innen wirklich nur auf krawall ausgewesen wären hätte die reaktion auf den völlig überzogenen polizeieinsatz auch ganz anders ausgesehen. es war natürlich von anfang an klar, dass die besetzung eine straftat ist und ebenfalls klar war, dass früher oder später die polizei eintreffen würde. mit prügelndem SEK und hubschrauber hatte allerdings keine_r gerechnet und dauch ganz bestimmt nicht drauf gehofft.

  • S. Ebnitzer sagte:

    Wieviel Verletzte gab es durch angeblich brutale, prügelnde Polizeibeamte und wie schwer wurden diese verletzt?
    Wenn, wie gestern in der SZ berichtet [ http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2110052 ], laut den Initiatoren “ein Beamter” “einer auf dem Boden liegenden Frau in den Rücken gesprungen” worden und einem “Mann” “in den Brustkorb getreten worden” ist, dann müssten diese doch behandelt worden sein, was zu beweisen wäre. Außerdem gäbe es genügend Zeugen dafür (auf der Straße und an den Fenstern. Wer kann so etwas bestätigen?
    Also bitte.

    Anne:
    Ja, die Frage nach S-Bahn-Anschluss und Einkaufsmöglichkeit war ernst gemeint, aber mehr im Sinne der Anregung für eine Diskussion diesbezüglich. Das hat ja erstmal geklappt.
    “Einkaufscenter” hört sich vielleicht für manche bedrohlich (groß) an. Weiß überhaupt jemand näheres darüber?
    Noch ‘nen rot-gelben Netto oder noch ‘nen LIDL braucht bestimmt kein Hechtler oder Leipziger Vorstädtler mehr, oki doki!

    Übrigens:
    Die SZ berichtet heute über die Zusage von EU(EFRE)-Fördermitteln für benachteiligte Stadtteile. Dazu gehört im Bewilligungszeitraum bis 2013 die Leipziger Vorstadt, Pieschen und Trachau. Für diese Gebiete sind 5 Millionen € vorgesehen. Gefördert werden kann praktisch alles, was die Wohn- und Lebensqualität aufwertet, z.B. Kitas, Parks, Straßen, Schulen, (!!)Jugendtreffs, (!!)Stadtteilkultur und Sozialarbeit. Firmen, (!!)Vereine, (!!!)Initiativen können Hilfe beantragen.

    Zwar liegt die Hechtstraße 7 knapp daneben, der Bischofsplatz und die angrenzenden Gebiete jenseits der Bahnlinie DD-L sind aber schon drin.
    Also bitte!!!

  • troll sagte:

    wie kann die hecht 7 daneben liegen und der bischofsplatz drin? man, ich lerne das nie, wo hier welche grenzen genau anfangen

    “Wo fing das an und wann. Was hat dich irritiert. Was hat dich bloß so ruiniert.”
    Die Sterne – Zucker

  • farfalla sagte:

    also wenn du jetzt ärztliche bescheinigungen haben willst, bis du mal realisierst, dass die prügeltruppe der polizei mal wieder richtig dampf ablassen konnte dann kann ich dir auch nicht mehr helfen. ich kenne ein opfer der polizeigewalt persönlich und ihr wurde nicht in den rücken gesprungen, sondern mit stiefeln gegen den schädel getreten als sie am boden gefesselt lag. das hat eine ärztlich attestierte gehirnerschütterung zur folge und hoffentlich auch noch ein rechtliches nachspiel für den beamten. die menschen, welche durch hundebisse verletzt wurden haben auch anzeige erstattet…
    aber deiner meinung nach ist das wohl eh alles nur erfunden von den extremist_innen

  • malle sagte:

    @#16. troll
    Die Sterne “Was hat dich bloss so ruiniert”. aber “zucker” ist natürlich auch ein schönes stück von der platte

  • Troll sagte:

    äääh.. logen.. wo hab ich nur meinen kopp? das liegt daran, wenn ein ohrwurm einen zum nächsten bringt

  • S. Ebnitzer sagte:

    Troll:
    Die Sache nennt sich “Stadtteilentwicklungsprojekt Nördliche Vorstadt Dresden” und orientiert sich nicht an den Stadtteilen bzw. deren Grenzen.
    Ich bin zugegeben gerade auch mal wieder verwirrt, was Stadtteile angeht…
    [Wo hört die Neustadt im Bereich der Leipziger Vorstadt auf und fängt Pieschen (-Süd) an...?]

    Farfalla:
    Ich werde mich nicht auf eine Seite (und schon gar nicht) schlagen. Der Staat und seine Bediensteten sind im Besonderen zu rechtmäßigem Handeln aufgefordet.
    Straftaten – auch Körperverletzung ohne Rechtfertigungsgerund (Notwehr) – gehören aufgeklärt. Daher bitte das Ärztliche Attest nicht an mich, sondern an die Justiz.
    Seltsam finde ich es trotzdem, wenn hier jemand nach Recht ruft, der selbst zuvor eine Straftat begangen hat, ob als Täter, Anstifter oder Gehilfe oder auch nur, wenn er sich freiwillig “in die Höhle es Löwen” begibt, sprich: einer Gefahr bewusst aussetzt und nicht weiß, wann Schluss ist.

  • anonym sagte:

    Am Samstag den 28.03.2009 wird es eine friedliche, lautstarke und kraftvolle Demonstration für alternative Freiräume geben.
    Anlass und Thema sind die gewaltsame Räumung des am 21.03.2009 friedlich besetzten Hauses Hechtstrasse 7, der generelle Mangel an (links) alternativen Freiräumen, die andauernde Repression durch übermotivierte Polizeibeamt_innen und die aktuelle Stadtumstrukturierung (Gentrifizierung) zum Nachteil von Einkommensschwächeren Bevölkerungsteilen.
    Start der Demonstration ist 14Uhr am Bischofsplatz, enden wird sie vor der Staatskanzlei am Carolaplatz.
    Eine Zwischenkundgebung wird an der „Scheune“ im „Szeneviertel“ Neustadt stattfinden.

    „Wir hoffen das unsere Bemühungen um eine friedliche und bunte Demonstration von der Polizei berücksichtigt werden.
    Zum Beispiel durch zurückhaltendes Auftreten der Beamt_innen um freie Sicht auf die mitgeführten Transparente zu gewährleisten, oder ein Verzicht auf ständiges Abfilmen der Demonstration um die Teilnehmer_innen nicht unter Generalverdacht zu stellen.“ meinte eine Organisatorin der Demonstration.

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