Mein erster Beitrag oder: Schilderwald

Die Neugestaltung der Kamenzer Straße wurde zum Jahresende endlich abgeschlossen. Was war das für ein Lärm schon im Sommer!
Geöffnete Fenster erforderten, die Musik drinnen laut(er) zu stellen, auch
um die Ecke in der Sebnitzer. Die Kreuzung war lange Zeit ein Nadelöhr, ein Lagerplatz für Rohre und andere Bauutensilien. Es sah zum Teil aus, wie in einem Heimwerkermarkt. Eine Zumutung, selbst für Radfahrer und Fußgänger, zumal mit Kinderwagen, weil die Durchgänge jeden Abend mit Bauzäunen weitgehend abgesperrt wurden.
Bei der Beschilderung, die andernorts gerne zu Wünschen übrig lässt, wurde nicht gekleckert:
Zu den bereits vorhandenen sog. „Straßennamensschildern“ an den Hauswänden kamen auf allen 4 Seiten insgesamt (!) 5 frei stehende Masten hinzu, damit auch ja jeder durchsieht.

Wobei man sich hier die Frage stellen muss, ob diese Schilder nicht eher die Sicht verdecken.
Auch kann man prima dagegenlaufen, wenn man gerade am Handy spielt, denn 4 der Masten stehen mitten auf dem Gehweg.
Als Fahrradanschlussmöglichkeit taugen sie zwar, aber da gibt es ja nur ein paar Meter entfernt Metallstangen, die nur diesem Zweck dienen.
Was so ein Schild kostet wäre eine weitere Frage, die ich hier nicht beantworten werde…
Da fällt mir schlussendlich nur noch ein guter Grund pro Schilderwald ein:
Man kann sie sehr effektvoll mit Streetart verzieren und sie so zu einem Kunstwerk aufwerten, mag das auch von manchen als Un-Art angesehen werden…

Ein hübsches Beispiel für Schilderdopplung findet sich auch an der Kreuzung Talstraße zur Schönfelder, oder sollte ich lieber Tal Straße sagen …
Ich wünsche Dir dennoch jederzeit guten Durchblick. Schöner Beitrag! Und wann dürfen wir auf die ersten Bilder von der Pu*t*zkolonne hoffen? Denn die da vorbeifegen, sollten definitiv ein Plätzchen zum Bleiben finden.
Es ist schön, wie schnell man hier erkannt wird. Danke für die ersten Kommentare und das Lob!
Ich gebe es zu: Die StraßenNAMENidee ist nicht ganz neu, aber eine Verwechslungsgefahr scheidet wohl aus. Es gibt höchstens einen Schnittpunkt…
Tja, und wenn ich mal wieder die Straße gefegt kriege, frage ich vielleicht nach einem Klick…
Na herzlich willkommen auch. Bleibt nur noch die Frage, warum dann nicht wenigstens gleich noch die Masten mit riesigen Werbeflächen versehen wurden, deren Vermietung dann den Boluevard an der Alaunstraße refinanziert hätte… Und die Frage, ob die Elbnymphe and anderen Orten eine Elfe ist und/oder ich gar nicht mehr durchsehe :-)
Schöner Beitrag!
Eine Elbnymphe hat kraft ihres Wesens so gar nichts, niemals nie, etwas elfenhaftes an sich. Man vergleiche nur das steingewordene Fleisch der Damen im Zwinger mit den Tolkien’schen Blaßhäuterinnen, und die Frage ist beantwortet! ;-)
[...] Schon wieder Lärm und keine freie Durchfahrt für Fahrräder auf der [...]
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