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Ergebnisse der Umfrage „Umgestaltung Martin-Luther-Platz“

von am 3 Februar 2009 5 Kommentare

Martin-Luther-Platz
© hareboosch

Das Stadtplanungsamt Dresden / Abteilung Stadterneuerung hat letztes Jahr eine Meinungsumfrage zur Umgestaltung des Martin-Luther-Platzes gestartet. Grund dafür waren Proteste der AnwohnerInnen gegenüber den im Dezember 2007 vorgestellten Planungsvarianten.
Wer fleißig war und teilgenommen hat (ca. 4.000 wurden angeschrieben, 20% haben sich beteiligt) und zudem sein Häkchen an der richtigen Stelle gemacht hatte, sollte letzten Samstag Post mit der Auswertung im Briefkasten gehabt haben.

Quintessenz der Umfrage: gewünscht wird sich eine Beruhigung des Verkehrs, verbesserte Zugänglichkeit des Platzes, weniger Strassenlärm und eine Reduzierung von Parkplätzen im Bereich des Kirchenvorplatzes.

Die komplette Auswertung gibt es hier nachzulesen.

Desweiteren veranstaltet das Stadtplanungsamt am 27.02.2009 ab 17 Uhr im Gemeindesaal Martin-Luther-Platz 5 einen öffentlichen Workshop, in dem der weitere Stand der Planungen und Konkretisierungen vorgestellt werden.

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5 Kommentare »

  • Jan-Thomas sagte:

    War denn jemand auf der gestrigen Veranstaltung und kann berichten?

  • popelheini sagte:

    Nein, kann ich nicht.

    Aber schade, dass man hier auf DEM Lokalportal null Info über die Bauaktivitäten Ecke Alaun/Böhme bekommt.

  • Jan-Thomas sagte:

    Schade.
    Was für Informationen du genau suchst weiss ich ja nicht, aber wenn du hier mal etwas zurückblätterst bzw. die Suche benutzen würdest, dann würdest du auch fündig!

  • popelheini sagte:

    dankeschön!

  • Katja sagte:

    Ich war auf der Veranstaltung, aber leider nicht bis zum Schluss. Mein Eindruck ist so: Die Stadt kann Fördergelder bekommen und sie für den Lutherplatz ausgeben. Ein Planungsbüro wurde beauftragt und hat die bekannten 4 Varianten ausgearbeitet. Diese wurden vom Planungsbüro bei der Veranstaltung extrem schlecht präsentiert und unterscheiden sich vor allem in der Anzahl der Stellplätze, die dann noch zur Verfügung stehen (40 bis 132). Bei der Bürgerbefragung kam heraus, dass die meisten Anwohner sich eine Aufwertung des Platzes durch Umgestaltung, mehr Sauberkeit und eine Verkehrsberuhigung wünschen, die Anzahl der Stellplätze hatte für die meisten keine ganz hohe Priorität. Nun war die Bürgerbefragung ja nach der Erstellung der Planvarianten durchgeführt worden, sodass man sich an der Meinung der Anwohner gar nicht orientieren konnte.
    Die Variante 6 der Bürgerinitiative konnte ebenfalls präsentiert werden, sogar ausführlich (wenn auch spontan, weil vorher wohl nicht abgesprochen), sie ist denjenigen, die sich mit der Sache befasst haben, ja auch bekannt und beinhaltet wesentlich einige Umgestaltungen im Innenplatz- (also eigentlichem Platz-) Bereich und die Gestaltung der Martin-Luther-Straße als Einbahnstraße im südlichen Teil.
    Danach folgte eine Diskussion, in der von Seiten der Stadt wesentliche Bedenken gegenüber Kerninhalten der Variante 6 geäußert wurden: die (scheußlichen!!) Hochbeete, die überhaupt die Erreichbarkeit des Kernplatzes verhindern, müssten bleiben, weil sonst die alten Eichen kaputtgingen (andere Expertenmeinung von der BI zitiert), Fördergelder, die Anfang der 90er in den Platz geflossen seien, beinhalteten eine Bindung von 25 (!) Jahren und verböten eine weitgehende Umgestaltung des Innenplatzbereiches wie eine komplette Pflasterung. Auf Nachfrage konnte leider nicht genannt werden, in welcher Höhe diese Fördergelder zurückzuzahlen seien, wenn man sich dem widersetzte (macht ja doch einen Unterschied, ob 3000 oder 3.000.000 Euro).
    Schließlich Diskussion, wie Verkehrsberuhigung möglich. Der Lutherplatz als Ganzes steht unter Denkmalschutz, das verhindert eine Umgestaltung zur sog. Spielstraße, da dann die Trennung von Bürgersteig und Straße aufgehoben würde, eine Zone 20 ist aber möglich. Bezüglich der Parkplätze wurde mehrmals angesprochen, ob eine strengere Anwohnerparkregelung möglich wäre, darauf solange ich anwesend war, keine Antwort.
    Wer weiß, wies weiter ging?
    Mir kam das eher wie eine Placebo-Veranstaltung vor nach Motto: “Wir binden die Bürger ein, machen aber was wir schon geplant haben”. Wäre natürlich schön, wenn ich mich da täusche. Wie sind Eure Meinungen?

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