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Kreativmotor Kulturwirtschaft – Standortbestimmung und Perspektiven

von Troll am 12 November 2008 Kein Kommentar

Den folgenden Hinweis auf eine Disukssuion am 1. Dezember 2008, 19 Uhr in der Galerie baer, Louisenstraße 72, 01099 Dresden fand ich auf XING.

„Kultur- und Kreativwirtschaft wird deutschland- und europaweit diskutiert. Im März hat Berlin 30 Millionen Euro Risikokapital zur Förderung der Kulturwirtschaft bereitgestellt. Selbst das Goethe-Institut unterstützt mittlerweile den Austausch der kreativen Klasse zwischen europäischen Ländern. Der Branche wird mittlerweile als ein wichtiger Standortfaktor beschrieben und rückt immer mehr ins Blickfeld wirtschafts- und kulturpolitischer Hoffnungen. In Sachsen soll der erste Kultur-
wirtschaftsbericht noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Doch außerhalb der Leipziger Stadtgrenzen kann man in Sachsen mit dem Begriff noch nicht viel anfangen.
Kulturwirtschaft, ganz grob definiert als die Branche, die erwerbswirtschaftlich Kulturgüter produziere, vermarkten oder verbreiten, ist ein sehr heterogenes, kleinteiliges Feld.
Große Unternehmen gehören ebenso dazu wie das Ein-Personen-Büro. Die Branche weiß kaum, dass es sie gibt, noch weniger, dass sie Forderungen stellen kann.

Welches kreativwirtschaftliche Potential hat Dresden, eine Stadt mit drei Kunsthochschulen, mehreren großen und vielen kleinen Theaterbühnen, unzähligen Architektur- und Designbüros, hervorragenden großen und kleinen Buchhandlungen, Konzertveranstaltern und mindestens 500 Künstlerinnen und Künstlern? Welchen Nutzen hat die Stadt von ihrer kreativen Klasse?
Was können die Akteure voneinander lernen? Was kann, was muss Politik für die Kulturwirtschaft tun, wo sollte sie sich lieber nicht einmischen?

Darüber diskutiert
Karl-Heinz Gerstenberg, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag und Dresdner Stadtrat

mit

Martin Bormann, Inhaber des Buchhauses Loschwitz
Patrick-Daniel Baer, Galerist
Katja Friedrich, Architektursoziologin, Mitarbeit am sächsischen Kulturwirtschaftsbericht
Sylvia Hustedt, Leiterin des Gründerzentrums Kulturwirtschaft Aachen

am 1. Dezember 2008, 19 Uhr in der Galerie baer, Louisenstraße 72, 01099 Dresden”

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