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Trendsport Umziehen / goldene Pfeile / Dorfdisco

von Troll am 4 Juni 2007 Ein Kommentar

Kurzer Rückblick aufs vergangene Wochenende. Außer mit ist nämlich auch der Malle umgezogen und der gleich mit Frau und Kind, so daß von seiner Seite leider kurzfristig keine Kolumne zu erwarten ist. Unser kleines Kraft-Experiment (2 Umzüge an einem Tag mit einem LKW und den selben Helfern) ist absolut aufgegangen. Bereits mittags hatte unsere superfleißige Truppe alle vier Buden leer- bzw. vollgeräumt. Absolut gigantisch. Ein riesiges DANKESCHÖN an alle Beteiligten.

Wir sind dann auch gerade so um einen kompletten Absturz im Goldnen Pfeil herumgekommen, wo wir nach erfolgreicher Arbeit mittags auf ein schönes Pilsgelage eingefallen sind. : Die Kneipe, die aufgrund der Nähe zu unseren neuen Wohnungen und aufgrund ihres unwiderstehlichen Charmes eigentlich zu unserem Wohnzimmer werden sollte, wird aber im Zuge der massiven Sanierungen zwischen Lößnitz und Conradstraße demnächst für unbestimmte Zeit die Türen schließen. Die Befürchtung, daß der Pfeil in diesem Zuge auch das erste mal seit 20 Jahren einen neuen Wandanstrich bekommt ist halb so wild. Beten wir aber dafür, daß nicht das übliche Übel passiert und neue Möbel der Sorte “Eiscafe-Restposten, Model “Kamenz”" und Gardinen (farblich auf die Restposten abgestimmt) das Ambiente zerstören, wenn(!?!?!?) man nach Sanierung des Hauses wieder öffnet.

Außer unserem Tross waren alleine im direkten Umfeld noch 5 weitere Einzüge zu beobachten. Nach dem auch das Große “U” zwischen Friedens-, Conrad- und Rudolfstrasse ja seit einiger Zeit fertig gestellt ist (ca. 88 Wohneinheiten), darf man von einem regelrechten BOOM sprechen, in einem Viertel, dessen genaue Bezeichnungm mir gar nicht bekannt ist (Anton, bitte übernehmen, das wollte ich dich ewig schon fragen). Man sagt, daß die Strassen westlich der Königsbrücker seit dem 01.01. Sanierungsgebiet sind und das zeigt sich aber so was von deutlich. Achtung, liebe Geschäftemacher: Es gibt dort noch keinen einzigen Späti! Und wenn Du leckere Brötchen anbietest, dann sei Dir dankbarer Kundschaft sicher.

Den Samstag abend verbrachten wir übrigens bei der Dorfdisco im Vereinsheim der Gartensparte Fortschritt. Eine lustige Idee, aber in meinen Ohren eindeutig zu konsequent Dorfdisco (wenn ich gewisse 80er Sachen höre, fühl ich mich wie zertrene Tomaten auf dem Fußboden im PLUS). Auf jeden Fall eine total geile “Location” und sehr rührige Gastronomen. Für die Party selber sorgte Kurort Berlin, die Eventsparte der Designer von PingundPong.

Übrigens, auch in dem Gelände tut sich was. Die Stadt Dresden baut gerade die ehemalige Rennbahn zum Kunstrasen um, auf dem die Monarchs dann bessere Bedingungen vorfinden. Vielleicht wird es dann ja auch sportlich etwas besser?

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