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Wilde Kerle – Schienbeinschoner ist ein schönes Wort – mehr auch nicht

von Troll am 24 April 2007 3 Kommentare

Der VEB (Verein elitärer Balltreter) Wildgehege ist ein Haufen liebenswerter rund um die 30er, die gerne montags Ihre blassen Waden durch den Dreck des Waldsportplatzes im Wildgehege schleifen, um so wenigstens einen Hauch von „Farbe“ zu bekommen (Staub als Selbstbräuner wirkt Wunder). Die „Wilden Kerle“ aus der Neustadt sozusagen. Nur eben mit Bauchansatz und ohne die schleimigen Söhne Uwe Ochsenknechts (siehe Verfilmung des Kinderbuchbestsellers ab Teil 2). Stattdessen mit massiver B-Promibesetzung aus Medien und Marketing, erweitert um eine paar Einkäufe von Reinraumspezialisten, welche vom Arzt als Ausgleich eine Extraportion Dreck verschrieben bekommen haben.

Gestern abend reiste die bunte Truppe um das Trainergespann Mohonk/Troll stark ersatzgeschwächt zu ihrem dritten Auswärtsspiel > der Saison bis nach Siebenlehen, um sich der berüchtigten Betriebssporttruppe der Scholz Recycling GmbH zu stellen. Besonders der Ausfall des hautpberuflichen Hardcoresängers C. Leaner aufgrund von „häuslichen Verpflichtungen“ sorgte für bissige Kommentare und volle Hosen, denn ohne den Torgarant schien man chancenlos. Aber wie heißt es im Film? „Alles ist gut, solange Du wild bist“! Und so marschierte die verbleibende Truppe mutig von der ersten Minute an mit aller Macht nach Vorne. Und das mit Erfolg. Dr Pille erzielte die Führung und diese wurde trotz selbstverschuldeter Gegentore immer wieder ausgebaut. Es roch nach einem Sensationssieg, bis in der 2. Hälfte eindeutig die Kräfte nachließen. Das Mittelfeld um die Redaktion eines unscheinbaren Stadtmagazins kämpfte wie Don Quichote gegen Windmühlen und konnte nicht verhindern, dass den Torhütern (Chili con Corn und Troll) die Bälle nur noch um die Ohren knallten. Am Ende konterten Paddl und Dr Pille aber doch noch einige Dinger rein und das Endergebnis war mit 7:6 für die Oberarmpanzer vom Schrottplatz denkbar knapp.

PS: Der VEB Wildgehege sucht ständig Mitspieler und Gegner und vielleicht auch irgendwann mal einen neuen Bolzplatz ohne Eisenstangen im Geläuf und ein halbes Kilo Grobstaub in den Schuhen nach dem Spiel.

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  • Keine

3 Kommentare »

  • Dusty Gray sagte:

    Die Sonne stand tief und der Rasen wurde sicher vom Gegner vorm Spiel noch mal kräftig gewässert. Außerdem verwirrte der biertrinkende Heimschiri gezielt unsere Weitwurfspezialisten beim Ausführen ihrer direkten Einwurfvorlagen durch diverse Versuche sein Abendbrot durch die verstopfte Pfeife zu jagen…
    Weiterhin musste ich beim Anblick des Spielgerätes ständig dran denken was passiert wenn Kaiserslautern doch noch Hansa Rostock einholt und in die BuLi aufsteigt. Dies ging wohl unserer Verteidigung ähnlich…wir hatten also keine Chance.

    Beim nächsten Spiel (Terminvorschlag seitens Scholz Recycling übrigens Anfang Juni) wird alles anders. Schließlich soll unser zu Cork City wechselnder Innenverteidiger Georg ein gebührendes Abschiedsspiel bekommen. Prost!

  • C. Leaner sagte:

    ich will lieber garnicht wissen, in welche richtung die “lieben kommentare” meiner mannschafts”kameraden” so gingen… mir genügt schon die andeutung in richtung “häuslich”… allerbesten dank! aber eigentlich wollte ich nur mein veto gegen “…alle haben blasse waden…” einlegen – ich nachweislich nicht! HC FOR LIFE, BABY!

  • konzeptspeicher » Spreeknick – Die Kniegeschichte, die ich aufzuschreiben nie die Zeit gefunden habe sagte:

    [...] viel zu früh beendet hatte (nicht wegen des Knies sondern wegen Punkrock) und nur noch für den VEB Wildgehege, Dynamo Windrad Kassel (auf falschen Pass) und die Söhne der Mutter gespielt habe, aber dafür war [...]

Kein Spam, keine Beleidigungen und bitte immer schön freundlich.

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